Tales of Vesperia: Definitive Edition

Am Freitag erscheint New Super Mario Bros. U Deluxe für Nintendo Switch, dabei möchten wir aber nicht vergessen, dass Bandai Namco zum zehnten Geburtstag von Tales of Vesperia eine Umsetzung dieses Titels für aktuelle Konsolen und den PC angekündigt. Mit dabei sind alle ehemals PlayStation 3 exklusiven Inhalte, komplett übersetzt und synchronisiert. Wie die Umsetzung des Rollenspiels auf Nintendo Switch abschneidet, erfahrt ihr in unserem Test.

YO-KAI WATCH 3

Während viele sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von Super Smash Bros. Ultimate für Nintendo Switch warten, haben wir uns den neuesten Titel der YO-KAI WATCH-Reihe auf dem Nintendo 3DS angeschaut. In Japan konnte LEVEL-5 mit den Geisterwesen einen regelrechten Hype auslösen und sogar YO-KAI WATCH 4 ist bereits in Entwicklung. Ob sich der Ausflug nach Amerika für uns gelohnt hat, das lest ihr hier.

Test: Stardew Valley für iOS

Ursprünglich erschien Stardew Valley im Jahr 2016 für den PC, später dann auch für aktuelle Heimkonsolen wie Playstation 4 oder Nintendo Switch. Selbst heute ist es im Nintendo eShop noch sehr weit oben in den digitalen Charts, da der Titel durch seine beruhigende Musik und das spaßige Spielprinzip eine Person für viele Stunden fesseln kann. Nun hat das Spiel auch seinen Weg auf Mobilgeräte gefunden. Das kleine Studio The Secret Police hat exzellente Arbeit bei dieser Umsetzung geleistet. Wie genau sich das Spiel auf Mobilgeräten anfühlt, erfahrt ihr in unserem Test.

Mother Russia Bleeds

Viele Jahre hatten Nintendos Konsolen und Handhelds das Image von reinen Kinder- bzw. Familiensystemen und so war man auch bei Nintendo selbst daran interessiert Spiele mit allzu vulgären oder brutalen Inhalten von den eigenen Systemen fernzuhalten. Mit dem Kauf von Marken wie Bayonetta oder Project Zero zeichnete sich dann aber ab der Wii U-Ära langsam aber sicher ein Wandel von diesem familenfreundlichen Image ab. Und so schaffte es nun auch Devolver Digitals ultra-brutaler Koop-Beat’em Up Sidecroller Mother Russia Bleeds auf Nintendo Switch.

Mother Russia Bleeds spielt zur Zeit der noch existenten U.D.S.S.R. im Jahr 1986 und erzählt die Geschichte von einer Gruppe begnadeter Straßenkämpfer, die für Geld ihre Kampfkünste in selbst erbauten Straßenarenen wie Gladiatoren zur Schau stellen. Als unsere Protagonisten eines Tages jedoch ohne jede Vorwarnung von Dutzenden korrupten Polizeikräften bewusstlos geschlagen und inhaftiert werden, nimmt der ohnehin schon harte Alltag für sie alle eine bedeutsame Wendung. So finden sie sich nach ihrem Erwachen in einer heruntergekommenen Gefängniszelle wieder und sind nun Teil eines abartigen Experiments mit einer stark abhängig machenden Droge, die dem Nutzer ungeahnte Kräfte verleiht. Selbstverständlich lässt das unsere System-kritische Straßenbande jedoch nicht auf sich sitzen und so beginnt ein blutiger Rachefeldzug gegen die Drahtzieher der Kidnapper…

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Der Mangel an Bier wird diese Nacht sein kleinstes Problem sein..

Das Spielprinzip von Mother Russia Bleeds ist angelehnt an Klassiker wie River Ransom City. Mit gezielten Schlag- und Trittkombos schlagt ihr euch alleine oder mit bis zu drei Mitspielern im Story-Modus durch die auf euch zukommenden Gegnerhorden durch. Wie schon eingangs erwähnt, geizt das Spiel dabei nicht an Brutalität. So dürft ihr erst voranschreiten, wenn auch dem letzten Feind im Bild die Lebenslichter ausgeblasen wurde. Ob ihr dabei euren Gegner bis zur absoluten Besinnungslosigkeit blutig prügelt oder ihn mit Überkopfwürfen auf den Boden werft und mit aufgeladener Schlagtaste seinen Kopf zertrümmert und die Gehirnreste in alle Richtungen spritzen lasst, bleibt dabei ganz euch überlassen. Mittels einer selbst initiierten Drogeninjektion, erlangt ihr zeitlich begrenzt zusätzliche Power und bewegt euch im Rausch doppelt so schnell, wie eure Gegner. Mit etwas Glück gelingen in diesem Zustand auch mächtige Fatality-Angriffe, bei denen das Bild näher heranzoomt und der Gegner mit nur einem einzigen Schlag das Zeitliche segnet. Ab und an findet ihr auf eurem Weg außerdem auch Messer- und Schusswaffen sowie kuriose Gegenstände, wie Eisenstangen, Kloschüsseln, Leitungsmaste oder Klopapier (?!?) welche sich ebenfalls mal mehr, mal weniger effektiv im Kampf erweisen. Dass das Spiel trotz des enorm hohen Brutalitätsgrades in Deutschland noch eine Freigabe erhalten hat, dürfte dabei vermutlich lediglich an der stilisierten 16-Bit-Pixel-Grafik liegen, die manche Details eher erahnen bzw. der Phantasie des Spielers überlässt.

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Die skurillen Szenerien lassen einen nicht selten mit offenen Münder dastehen.

Nüchtern betrachtet, bietet das Gameplay und Kampfsystem eigentlich nicht sonderlich viel Abwechslung. Was den Reiz des Spiels ausmacht, ist jedoch die sich immer weiter obskur zuspitzende Handlung, die einen nach und nach mehr in den Bann zieht. Auch die musikalische Untermalung fügt sich thematisch gut ins Spielgeschehen ein und bringt die zwielichtigen Settings oder das von den Protagonisten durchlebte Delirium passend zur Geltung. Neben dem Story-Modus erwartet euch noch eine Art Highscore-Jagd, in der ihr euch durch das Besiegen von Gegnern in verschiedenen Arenen miteinander um die höchste Punktzahl messt. Aufgrund des bereits erwähnten abwechslungsarmen Gameplays kann dieser Modus jedoch nicht wirklich überzeugen und ist mehr ein nett gemeintes Beiwerk.

Windjammers

In den 90er Jahren gab es in den japanischen und amerikanischen Spielhallen ein Sport Spiel, bei dem man sich Frisbees um die Ohren wirft. Der Name: Windjammers

Taiko no Tatsujin: Drum‘n‘Fun!

Bandai Namcos beliebtes Rhythmusspiel Taiko no Tatsujin: Drum‘n‘Fun! wird am 02. November 2018 bei uns für Nintendo Switch erscheinen. Ob das erstmalig in Europa erscheinende Trommelspiel uns während des Testzeitraums in seinen Bann ziehen konnte, erfahrt ihr in diesem Review.