Ein Remake und Film im Ghibli-Stil? – Zelda: Ocarina of Time erschien vor 25 Jahren in Europa

The Legend of Zelda: Ocarina of Time wird den Genres Action-Adventure beziehungsweise Action-Rollenspiel zugeordnet und erschien 1998 als fünfter Teil der The-Legend-of-Zelda-Reihe für die Nintendo-64-Konsole. Bei dem Titel handelt es sich um den ersten Teil der Serie mit 3D-Spielegrafik. Der Titel erschien heute vor 25 Jahren in Europa.

Das wird auch von Nintendo auf den sozialen Medien zelebriert. Und obwohl es The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D für den Nintendo 3DS gibt, werden die Rufe immer Lauter nach einem richtigen HD-Remake für Nintendo Switch, oder dessen Nachfolger.

Branchenkenner und Unternehmensberater Dr. Serkan Toto hat die Gerüchte um ein kommendes Zelda-Remaster entfacht. Vor einer Weile postete er auf der Plattform X (ehemals Twitter) „Z R 2023“ und löschte diese kryptische Nachricht wenig später wieder. Einige vermuteten dahinter den Hinweis auf ein kommendes “Remaster” oder “Remake” eines Zelda-Spiels. Denn wie ein Nutzer unter dem inzwischen gelöschten Tweet von Toto hinwies, setzte dieser schon 2021 einen ganz ähnlichen Tweet ab. Damals zitierte er eine Ankündigung zum Nintendo Direct anlässlich der E3 2021 und ließ verlauten: „Z2 22“.

Das wiederum wurde rückblickend als Hinweis darauf gewertet, dass “The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2” schließlich 2022 erscheinen sollte. Damals war das auch tatsächlich noch so geplant, bis Nintendo The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom verschob. Der neue Tweet, „Z R 2023“, könne quasi nur auf ein „Zelda Remaster“ oder „Remake“ hindeuten. Jedoch neigt sich 2023 langsam dem Ende zu und der Zeitplan ist straff.

Die Gerüchte um weitere Zelda-Remaster sind alt. Nintendo Switch-Portierungen zu The Legend of Zelda: Twilight Princess HD und The Legend of Zelda: The Wind Waker HD sind schon lange ein Thema. Da müssen wir uns also weiterhin überraschen lassen.

Zelda-Produzent Eiji Aonuma bestätigt: Nintendo plant keinen weiteren Nachfolger zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild und The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom, sondern ein komplett neues Abenteuer. In einem Interview mit Game Informer hat Zelda-Produzent Eiji Aonuma das aktuelle Tears of the Kingdom als „die finale Form dieser Version von The Legend of Zelda“ bezeichnet. Das Team um The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom hat alle Möglichkeiten der mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild erschaffenen Welt ausgeschöpft und wird deshalb kein direktes Sequel produzieren:

Nun, das wäre eine Fortsetzung einer Fortsetzung, die etwas wild wird, wenn man darüber nachdenkt! Aber wie ich bereits erwähnt habe, wollten wir mit Tears of the Kingdom auf der Welt aufbauen, die wir mit Breath of the Wild geschaffen haben, und die Möglichkeiten dessen, was wir in diese Welt einbauen konnten, wirklich ausschöpfen. Ich denke, es handelt sich – um es etwas anders auszudrücken – um eine Apotheose oder die endgültige Form dieser Version von The Legend of Zelda. In dieser Hinsicht glaube ich nicht, dass wir eine direkte Fortsetzung einer Welt machen werden, wie wir sie geschaffen haben.

Anfang November hat Nintendo eine Realverfilmung von The Legend of Zelda angekündigt. Auch wenn es kein Animationsfilm wird, möchte sich Regisseur Wes Ball an Studio Ghibli und Oscar-Gewinner Hayao Miyazaki orientieren. Im Interview Entertainment Weekly spricht Ball zudem über die Ambitionen, die er mit der Verfilmung von The Legend of Zelda verfolgt. So soll es zwar ein “fantastischer Fantasy-Abenteuer-Film” werden, aber nicht im Sinne von Der Herr der Ringe. Er selbst würde lieber einen “Live-Action Miyazaki” sehen wollen. Dabei bezieht er sich auf den Studio Ghibli-Gründer Hayao Miyazaki, der sich unter anderem für Filme wie Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland oder Mein Nachbar Totoro verantwortlich zeichnet.

Aktuell würde man bereits an dem Skript arbeiten, aber natürlich sind die Pläne diesbezüglich noch lange nicht in Stein gemeißelt. Dennoch verspricht der Regisseur, dass es “großartig” wird. Sein ganzes Leben habe “auf diesen Moment” hingeführt. “Ich bin mit Zelda aufgewachsen, und ich glaube, es ist die wichtigste ungenutzte IP, wenn man so will.”

Darüber hinaus würde das Team diesen Film nicht nur machen, weil man es kann. Stattdessen soll es etwas wirklich Besonderes werden, schließlich wolle “Nintendo den Menschen diese Welt, die es schon seit 40 Jahren gibt, näher bringen.” Damit das klappt, wird man sich wohl bezüglich der Umsetzung genügend Zeit nehmen, ehe man sie tatsächlich in die Kinosäle dieser Welt bringt.

Ein Fan hat seinen eigenen Film erstellt, in dem wir die Abenteuer vom jungen Link aus The Legend of Zelda: Ocarina of Time erleben. Der YouTuber namens RwanLink hat anlässlich des 25-jährigen Jubiläums einen Kurzfilm im Ghibli-Stil entworfen. Schaut ihn euch an:

Dies ist der Höhepunkt seiner viermonatigen engagierten Arbeit parallel zu seiner Vollzeitbeschäftigung. Nachdem er sich zuvor auf die Schaffung realistischer Umgebungen konzentriert hatte, beschloss RwanLink, dieses Mal etwas anderes zu wagen. Als “leidenschaftlicher Bewunderer der Studio-Ghibli-Filme” hat er sich von ihrer Ästhetik und ihrem Stil inspirieren lassen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Glaubt ihr die Realverfilmung kann etwas werden und von welchem Spiel der The Legend of Zelda-Reihe würdet ihr euch mal ein Remake wünschen?

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