Catherine: Full Body – Ein Puzzlespiel der erotischen Art

Rahmenhandlung von Catherine: Full Body:

Und da sind wir auch schon beim Knackpunkt der Geschichte, weswegen es an eine Art Visual Novel erinnert, denn im Laufe des Spieles wird der Spieler immer wieder mit Erinnerungen an die Beziehung mit Katherine erinnert, während man gleichzeitig auch immer wieder Begegnungen mit der verführerischen Catherine, sowie auch der unschuldig wirkenden Qatherine hat. 

Man bekommt mit, dass die Beziehung zwischen dem Spielercharakter Vincent und seiner langjährigen Freundin Katherine stagniert. Die berüchtigte Frage wird gestellt: „Wie geht es mit unserer Beziehung weiter? Ich habe mit meinen Eltern geredet.“ Zudem wird Vincent auch noch vor den Fakt gestellt, dass Katherine von ihm schwanger ist und sie sich wünscht, dass Vincent erwachsener wird sowie nicht mehr so häufig mit seinen Freunden einen trinken geht.

Ganz im Kontrast dazu steht seine Femme fatale Catherine, blond, großbusig und sehr kontaktfreudig. Sie will Spaß, interessiert sich sehr für Vincent und was er zu bieten hat. Da passiert es: Etwas zu viel getrunken und schon hat Vincent eine Affäre mit einer Frau, die er eigentlich gerade erst kennengelernt hat. Die ihn dann auch noch weiter und weiter über SMS kontaktiert, teils freizügige Bilder mitschickt, die Vincent sehr nervös machen, falls er eines Mal in der Öffentlichkeit öffnet.

Qatherine hingegen gehört zu einem ganz anderen Schlag Frau. Sie ist zurückhaltend, schon sehr zaghaft und wirkt äußerst kindlich, von ihrem Outfit bis zu ihrem Verhalten und ihrer Inneneinrichtung. Denn wenn man ihr Zimmer betritt, erschlagen einen Plüschtiere, Spielsachen und anderer kunterbunter Kram, wobei der Flügel ein besonderer Teil der Geschichte darstellt. Denn ein Flügel zieht sich bisher durch das ganze Spiel.

Und wo ist das Puzzlespiel in diesem Game?

Diese Rahmenhandlung von Catherine: Full Body ist auf den ersten Blick ein wenig befremdlich für ein sonst abstraktes, an Sokoban angelehntes Puzzlespiel jedoch, ist die Rahmenhandlung nicht komplett von den Puzzles abgeschnitten.

Im Gegenteil: Beide Teile des Spiels gut verwoben und aufeinander abgestimmt, mithilfe des Gerüchtes das umhergeht, dass ein Fluch auf fremdgehenden Männern lastet, die dadurch Nacht für Nacht um ihr Überleben klettern müssen. Denn nichts anderes tun wir bei diesen nächtlichen Puzzle-Einlagen.

Wir klettern wortwörtlich um unser (wörtlich) nacktes Überleben. Das eigentliche Ziel liegt nämlich darin, eine Art Turm aus etlichen verschiedenen Quadern bis zur Spitze zu erklimmen.

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