RollerCoaster Tycoon 3: Complete Edition

Das Gameplay ist aufgebaut wie die Originalversion von RollerCoaster Tycoon 3. Es gibt zwei Spielmodi, den Sandkasten Modus und den Karrieremodus. Im Sandkastenmodus hat man keine Geldprobleme und kann den gesamten Park so aufziehen, wie es einem gefällt. Ob man einen Abenteuerpark bauen möchte, oder einen Gruselpark, im Sandkastenmodus kann man den Park gestalten wie man es möchte.

Bei dem Karrieremodus hingegen kann man zwischen RollerCoaster Tycoon 3 und den Erweiterungen Soaked! wie Wild! wählen und in diesen die verschiedenen Szenarien mit den unterschiedlichen Zielen durchspielen. In der RollerCoaster Tycoon 3-Sektion gibt es im Karrieremodus insgesamt 18 Szenarien, in Soaked! gibt es 9 und in Wild! sind es 12 Szenarien. Diese gilt es, durchzuspielen wobei sie immer schwerer werden, je weiter man spielt.  

Im generellen kann man sagen, da ist für jeden was dabei. Die Erweiterung Soaked! Ist basierend auf Wasserparks mit Wasser-basierenden Attraktionen, die Erweiterung Wild! dreht sich um Tierhaltung von exotischen und nicht so exotischen Tieren sowie der Zucht der Tiere. Das Hauptspiel und auch die beiden Erweiterungen kann man im Karrieremodus losgelöst voneinander spielen. Im Sandkastenmodus verschmilzt dann alles, sodass man aus allem aussuchen kann.

Generell gilt aber auch, dass man in den jeweiligen Teilen des Spiels (RollerCoaster Tycoon 3, Soaked! Und Wild!) die Attraktionen und Elemente der anderen Erweiterungen mit einbauen kann, dadurch fühlt man sich nicht eingeschränkt in der Art, wie man die Szenarien abschließen kann. Die Facetten im Parkbau und das dadurch entstandene Mikromanagement, das der Parkbau mit sich führt, lässt das Spiel nicht langweilig wirken.

Was ich schade finde, ist, dass man keine Szenarien mehr selbst bauen kann und auch das Land, auf dem der Park gebaut wird, nicht erweitern kann, welches in dem PC-Spiel noch möglich war. Dies limitiert das Gameplay schon sehr und gibt der angenehmen Nostalgie, welche man beim Spielen verspürt, einen merkbaren Dämpfer, da man so nach Durchspielen des Karrieremodus nur noch den Sandkastenmodus hat und das war es. Hätte man den Szenario-Editor noch dabei, dann hätte man auch nach den vorgegebenen Szenarien stundenlangen Spielspaß.

Technik und Design – Aus alt mach neu 

Frontier Developments hat gesagt, dass sie Grafik Steuerung überarbeiten wollen. Die Parkbesucher sind zwar nach wie vor Polygon-arm und auch die Umgebungen lassen manchmal gewisse Details vermissen, aber in RollerCoaster Tycoon 3: Complete Edition geht es auch primär um das Parkmanagement, daher ist das für mich nur ein kleines Manko, welches mich nicht gestört so sehr hat. Der Fernblick, die Pflanzen, Tiere und Attraktionen sind detailgenau, die Animationen nicht ruckelig und im Docked sowie im Handheld-Modus läuft alles flüssig, auch wenn man ganz nah heranzoomt. Die Steuerung ist für Nintendo Switch gut umgesetzt worden, man manövriert sich durch die Menüs mithilfe der Schultertasten und des linken sowie rechten Sticks, dies macht die Bedienung recht intuitiv und simpel.

Das Bauen der Attraktionen ist ebenso gut umgesetzt, wobei man, sollte man mal Hilfe bei etwas speziellem benötigen, in der Spielhilfe nachlesen kann, wie man Brücken, Achterbahnen und ähnliches baut. Die Steuerung, um das Terrain zu ändern, kann man ebenfalls gut anpassen, wobei hier leider ein Problem auftritt. Die Kamera fixiert sich manchmal auf bestimmte Punkte im Terrain, meistens an Bergspitzen, dann muss man erst ganz herauszoomen und von oben gerade herunterschauen, um sich von dieser Fixierung zu lösen.

Sobald man diesen Trick jedoch herausgefunden hat und weiß, wie man dies vermeiden kann, ist die Steuerung und das Bauen im Spiel kein Thema mehr und man kann sich richtig in den Aufbau des Parks vertiefen.

Ein anderes Manko, welches wir in unserem Vorschau-Stream auch angesprochen haben, ist, dass einige Achterbahnen im Baumenü nicht funktionieren, meist, weil die Steigung zu stark ist und dies muss der Spieler dann manuell ausbessern, oder die Bahn komplett selbst bauen. Was mit der Switch manchmal etwas fummelig ist, da man auch hier mit den Schultertasten und den Sticks arbeitet. Dafür hat man dann ein Erfolgsgefühl, wenn man eine Achterbahn komplett selbst aufgebaut hat, welche auch noch gut funktioniert. 

One comment
  1. Vielen Dank für deinen Test, Daniela! Grundsätzliches Interesse ist da, aber aus zeitlichen Gründen wird das bei mir vermutlich nichts… Aber mal schauen, vielleicht hole ich das Spiel dann später irgendwann. 🙂

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