Shigeru Miyamoto verfolgt keine Pläne um in Rente zu gehen

Shigeru Miyamoto ist ein Entwickler beim japanischen Videospielunternehmen Nintendo. Er erschuf bekannte Reihen wie Super Mario, Pikmin, The Legend of Zelda, Donkey Kong sowie Star Fox. Doch wie sieht seine Zukunft im Unternehmen aus?

The Guardian hatte die Gelegenheit, mit Shigeru Miyamoto zu plaudern, und das Gespräch kam schließlich darauf, ihn zu fragen, ob er überhaupt Pläne hat, in den Ruhestand zu gehen. Der heute 71-jährige sagte, dass er absolut keine Pläne verfolgt, in den Ruhestand zu gehen, aber er erwähnte ebenso, dass er “über Dinge in einem Zeitraum von fünf Jahren nachdenkt” und deshalb manchmal auch überlegt, an wen er seine Aufgaben abtreten kann, falls doch mal unerwartet etwas passieren sollte.

Ich glaube, ich weiß schon, was Miyamoto antworten wird, wenn ich ihn frage, ob er jemals in Versuchung kommt, sich zur Ruhe zu setzen. Natürlich hat er das nicht vor, denn er liebt seine Arbeit nach wie vor. “Mehr als an den Ruhestand, denke ich an den Tag, an dem ich umkippe”, sagt er und lächelt. “Heutzutage muss man in einem Zeitraum von fünf Jahren denken, also überlege ich, an wen ich die Dinge weitergeben kann, falls etwas passieren sollte.

Um seine einstigen Schöpfungen kümmern sich heute auch andere Menschen. So zeichnet sich zum Beispiel Eiji Aonuma für das The Legend of Zelda-Franchise verantwortlich. Shigeru Miyamoto kann sich daher nach und nach aus seiner Verantwortung zurückziehen und muss keine Angst haben, dass es ohne ihn nicht mehr weitergeht.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass es so viel Energie für die Dinge gibt, an denen ich gearbeitet habe. Das sind Dinge, die bereits in die Welt hinausgegangen sind … sie wurden von anderen kultiviert, andere Leute haben sie großgezogen und ihnen beim Wachsen geholfen, so dass ich mich in diesem Sinne nicht mehr so verantwortlich fühle.

Mario, Link und seine anderen Kreationen mögen inzwischen ihr eigenes Leben führen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Mauern von Nintendo. Aber Shigeru Miyamoto ist immer noch ein Synonym für das Unternehmen und seinen spaßbetonten Ansatz bei Spielen (und im Leben). Selbst wenn er sich zur Ruhe setzen würde, würde niemand seinen Einfluss vergessen – nicht dass er das so sieht.

Es gibt eine Szene in Iron Man, in der der Präsident zu seiner eigenen Firma geht und der Wachmann ihn nicht reinlässt; er zeigt auf das Porträt und sagt: ‘Das bin ich!’. Aber ich hoffe wirklich, dass sich zumindest die Teams, mit denen ich zusammenarbeite, an mich als den Schöpfer dieser Dinge erinnern!

Wir gönnen dem Mann natürlich seinen Ruhestand, sofern er diesen jemals antreten sollte, hoffen aber auch darauf, dass er uns noch lange erhalten bleibt. Mögt ihr die von ihm geschaffenen Spielereihen oder könnt ihr mit dem ein oder anderen Franchise leider gar nichts anfangen? Schreibt uns gerne eure Meinung unten in die Kommentare!

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