Capcom hat sich zur Zukunft seiner neuen Marke PRAGMATA geäußert und dabei angedeutet, dass das Spiel möglicherweise nicht bei einem einzelnen Titel bleiben wird.
Positive Signale für die Zukunft der Marke
Die Aussagen stammen von Rob Dyer, Chief Operating Officer von Capcom USA. Er äußerte sich im Rahmen eines Panels auf dem Iicon-Event über die globale Entwicklungsstrategie des Unternehmens. Die Inhalte wurden unter anderem von Game File transkribiert.
Dyer nutzte PRAGMATA als Beispiel dafür, wie Capcom verstärkt internationale Märkte berücksichtigt. Demnach habe das japanische Entwicklerteam eng mit der US-Niederlassung zusammengearbeitet, Feedback eingeholt und gezielt auf westliche Spielerinnen und Spieler reagiert.
„Sie haben Feedback aufgenommen“, erklärte Dyer. Nach sechs Jahren Entwicklungszeit habe sich dieser Ansatz ausgezahlt: „Es hat sich gelohnt.“
„Wir haben eine weitere IP“
Besonders deutlich wurde Dyer beim Blick in die Zukunft:
Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir eine weitere IP haben, die Capcom – Gott segne sie – in seinem Arsenal hat, und die wir weiter ausbauen können.
Erfolgreicher Start für neue Marke
PRAGMATA erschien erst kürzlich und konnte laut Capcom bereits kurz nach Veröffentlichung über eine Million verkaufte Einheiten erreichen. Das Sci-Fi-Spiel folgt dem Astronauten Hugh und seiner Androiden-Begleiterin Diana bei der Flucht von einer von Robotern überrannten Mondbasis.
Zum erfolgreichen Start trugen laut Unternehmen auch Maßnahmen wie eine frühe Demo sowie die gleichzeitige Veröffentlichung auf Nintendo Switch 2 bei:
Diese Maßnahmen sorgten für eine starke Dynamik und ermöglichten es PRAGMATA, innerhalb von nur zwei Tagen weltweit über eine Million Einheiten zu verkaufen – trotz einer komplett neuen IP.
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