Nintendos japanische Niederlassung hat neue Kaufvoraussetzungen für Nintendo Switch 2 eingeführt, nachdem mehrere Bestellungen mit Verdacht auf Scalping identifiziert wurden.
Betroffen ist das Multilingual-Modell der Switch 2. Zusätzlich gibt es ja noch ein Gerät, welches nur die japanische Sprache beherrscht. Um dieses mehrsprachige Modell künftig im Nintendo Store Japan zu erwerben, müssen Kunden bis zum 31. Mai 2026 mindestens 50 Stunden auf der originalen Nintendo Switch gespielt haben. Spielzeit in Demo-Versionen und kostenloser Software wird dabei nicht angerechnet. Zusätzlich gilt eine Kaufbeschränkung von einer Einheit pro Nintendo-Account.
Nintendo teilte dazu offiziell mit:
Bezüglich des Verkaufs von Nintendo Switch 2 (Multilingual) im Nintendo Store haben wir den Verkauf vorübergehend ausgesetzt, nachdem wir mehrere Bestellungen identifiziert haben, die im Verdacht stehen, auf Hortung oder ähnliche Aktivitäten abzuzielen. Um sicherzustellen, dass wir das Produkt an so viele Kunden wie möglich liefern können, beschränken wir den Verkauf ab sofort auf Kunden, die die folgenden Bedingungen erfüllen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bitte beachten Sie, dass es keine Änderungen an den Kaufbedingungen für Nintendo Switch 2 (Japanisch/Nur für Japan) gibt.
Voraussetzungen für den Kauf von Nintendo Switch 2 (Multilingual-Version):
- Sie müssen bis 23:59 Uhr am Sonntag, 31. Mai 2026, die Nintendo Switch 50 Stunden oder mehr gespielt haben.
*Ausgenommen Demo-Versionen und kostenlose Software.
*Die Kaufbeschränkung gilt für eine Einheit pro Nintendo-Account.
Nintendos neue Preise für die Switch 2 treten im September dieses Jahres in den westlichen Märkten in Kraft. In Japan gelten die neuen Preise bereits seit Mai 2026. Das Unternehmen erhöht in Japan zudem die Preise für die ursprüngliche Switch-Hardware sowie für das Switch Online-Abonnement.
Die Gründe für diese Preiserhöhungen liegen in „veränderten Marktbedingungen“ und den „globalen Geschäftsaussichten“. Dies betrifft nicht nur Nintendo. Alle großen Akteure im Konsolenbereich haben in den letzten Monaten Preiserhöhungen angekündigt, als Reaktion auf globale Lieferengpässe und andere Marktfaktoren.
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