Pokémon Pokopia erscheint am 5. März 2026 für Nintendo Switch 2. Kurz vor dem Launch hat Shigeru Ohmori von Game Freak in einem Interview mit Famitsu die Herkunft des ungewöhnlichen Titels erläutert.
Mehr als nur „Pokémon“ + „Utopia“
Auf den ersten Blick wirkt „Pokopia“ wie eine einfache Wortverschmelzung mit „Utopie“. Laut Ohmori steckt jedoch ein sprachliches Konzept dahinter, das sowohl japanische als auch spanische Einflüsse vereint.
Er erklärte:
Von Anfang an wollten wir einen etwas lockereren Titel als die üblichen ‚Pokémon…‘-Spiele. Während wir nach etwas suchten, das Kinder zum Spielen anregen würde, etwas, das die Neuartigkeit und das entspannte Lebensgefühl des Spiels ausdrückt, sind wir auf ‚poco a poco‘ (nach und nach, Schritt für Schritt) gestoßen. Der Klang des Wortes passt außerdem zum Bild, Blöcke auf ‚poko poko‘-Art zu platzieren (eine japanische Lautmalerei für ‚hier und da‘). Wir haben das dann in einer Pokémon-typischen Weise arrangiert, und so wurde daraus ‚Poko a Pokémon‘.
ぽこ あ ポケモン (Poko a Pokémon) lautet der japanische Name für Pokémon Pokopia. Damit ist klar: Der Name soll das entschleunigte Aufbauprinzip des Spiels widerspiegeln – Fortschritt „Schritt für Schritt“.
Ein entspanntes Aufbau-Abenteuer
In Pokémon Pokopia schlüpfen Spieler:innen in die Rolle eines Ditto, das sich in einen Menschen verwandelt hat, und errichten gemeinsam mit Pokémon-Freunden eine eigene Stadt. Neben Individualisierung durch Frisuren, Outfits, Möbel und Dekoration steht kooperatives Spielen im Fokus – bis zu vier Spieler:innen teilen sich denselben Ort.
Bekannte Pokémon unterstützen dabei mit speziellen Fähigkeiten:
- Bisasam bringt mit „Blattwerk“ mehr Grün in die Umgebung
- Lapras ermöglicht mit „Surfer“ das Überqueren von Gewässern
- Glumanda hilft beim Entzünden von Feuer
Spieler:innen können außerdem mit den Pokémon interagieren, etwa Seilspringen mit Bisasams Ranken oder gemeinsam Häuser errichten.
Kuriose neue Varianten
Neben bekannten Gesichtern tauchen auch besondere Formen auf:
- Professor Tangoloss
- ein blasses Schlappchu (eine Variante von Pikachu)
- Mooslaxo, eine vermooste Version von Relaxo
- Meister Farbeagle, eine farbenfrohe Variante von Farbeagle
- sowie die neu entdeckten Pokémon DJ Rotom und Chefkoch Schlaraffel
Mit seinem Ansatz unterscheidet sich Pokémon Pokopia deutlich von klassischen Serienablegern. Ob das Konzept aufgeht, zeigt sich ab dem 5. März auf Switch 2.