Final Fantasy VII Rebirth im Test für Nintendo Switch 2

Endlich ist es so weit: Square Enix, die Schirmherren traditioneller JRPGs wie Dragon Quest und Final Fantasy, löst sich immer weiter von exklusiven Deals mit einzelnen Konsolenherstellern und eröffnet dem hauseigenen Portfolio die Möglichkeit, ein breiteres Publikum anzusprechen.

Zuletzt erhielten wir mit dem Final Fantasy VII Remake (-> unser Spieletest von Tim), fast sechs Jahre nach dem ursprünglichen Release für die PlayStation 4, eine Portierung auf Nintendo Switch 2. Der Nachfolger, Rebirth, der nunmehr zeitexklusiv auf der PlayStation 5 erschien, erscheint nun mit nur etwas über zwei Jahren Verspätung ebenfalls auf Nintendo Switch 2 und ermöglicht Nintendo-Fans das Eintauchen in den Rollenspielepos auf der Hybridkonsole. Der zweite Teil der Remake-Trilogie erscheint am 3. Juni 2026 darüber hinaus auch für Xbox Series X|S. Der Director verspricht uns „gleichbleibend hohe Qualität“.

Doch auch während Remake das beste Beispiel einer sehr guten Portierung ist, handelte es sich hier im Ursprung um einen PlayStation-4-Titel. Final Fantasy VII Rebirth dagegen erschien aufgrund des höheren technischen Anspruchs nur noch auf der PlayStation 5. Die Frage ist also, ob die Nintendo Switch 2 diesen Titel ebenfalls würdig abspielen kann…

Wir hatten Dank Square Enix die Möglichkeit das Spiel vor der Veröffentlichung zu spielen.

Schöne, weite Welt!

Raus aus Midgar, rein in die große, weite Welt!

Früh zu Beginn des Spiels – nach einem relativ langen Prolog – wird klar, dass Rebirth im Gegensatz zu Remake groß ist. Sehr groß! Vorbei ist es mit beengenden Karten und eingeschränkten Arealen. Eine große Semi-Open-World breitet sich direkt vor unseren Augen aus, die zu Fuß, auf einem Chocobo oder Vehikeln erkundet werden kann.

Wer also mit dem engen, grauen und eher trostlosen Midgar nicht wirklich warm wurde, dürfte hier nun auf seine Kosten kommen. Ebenso wie im originalen Final Fantasy VII durchwandern wir in Rebirth viele Landschaften mit jeweils eigenem Flair und viel zu entdecken.

Allerdings kommt die neu gewonnene Freiheit auch mit Einschränkungen bzw. Abstrichen. Im Vergleich zur großen Version von Final Fantasy VII Rebirth auf PlayStation oder PC büßt man hier natürlich vieles an grafischen Details ein. Gerade die Haare der Charaktere leiden unter dem typischen DLSS-Problem, dass sie stellenweise sehr strohig aussehen und scharfe Texturen vermissen lassen. Auch Dekoration ist stellenweise in der Switch-2-Version einfach weggelassen worden, um eine bessere Performance zu gewährleisten.

Das fällt nur im direkten Vergleich ’störend‘ auf.

Zudem leidet das Spiel mancherorts recht stark unter Pop-ins auf Wanderschaft, vor allem, wenn man sich mit hohen Geschwindigkeiten auf seinem Reittier fortbewegt.

Aber immerhin: Dafür hält man die Performance überraschend stabil. Ja, man bemerkt hier und da FPS-Drops, wodurch die Bildrate unter die 30 FPS fällt, sowohl in der offenen Welt als auch in belebten Städten, aber in wirklich wichtigen Situationen – den Kämpfen – schafft man eine solide und gut spielbare Szenerie bei ansehnlicher Grafik. Auch wenn man im Vergleich zu Final Fantasy VII Remake optisch etwas Federn gelassen hat.
Sofern man sich also von den kleineren grafischen und technischen Abstrichen nicht abschrecken lässt, bekommt man hier schon mal einen grundsoliden Port geboten.

Vor allem die Haare offenbaren ein paar grafische Schwächen.

Wer sich vor dem Kauf selbst ein Bild davon machen möchte, kann jederzeit die Demo aus dem Nintendo eShop herunterladen, die mit überraschend viel Spielzeit daher kommt, da man das gesamte erste Gebiet, die Graslande, erkunden kann. Später kann man, wie von Square Enix inzwischen gewohnt, auch den Spielstand der Demo ins Hauptspiel übertragen.

Sofern es keinen überraschend starken Day-One-Patch gibt, sollte man hier kein performantes Meisterwerk erwarten, dennoch aber gemäß des Anspruchs und der Anforderung der Portierungen eine gelungene und gut spielbare Version im Handheld-Format.

Die Suche nach Sephiroth geht weiter…

Storytechnisch setzt Rebirth genau da an, wo Remake endete. Nach der Flucht aus Midgar sind Cloud und seine Gefährten nun auf der Suche nach mir *hust* Sephiroth, dem legendären und als im Einsatz gefallen geltenden Soldaten.

Auf dieser Reise begegnen sie nicht nur etlichen, kaum weniger ikonischen Figuren aus der Welt von Final Fantasy VII, sondern erleben die Geschichte eines der größten RPGs aller Zeiten neu.
Und neu ist hier nicht nur ein Füllwort. Zwar wird der Kern der Geschichte, wie wir sie aus dem originalen Spiel kennen, wohlbehütet und unverfälscht wiedergegeben, doch gibt es auch zahlreiche Anpassungen, kleine Änderungen, aber vor allem auch Feinschliff!
So wie sich schon Remake viel mehr Zeit nahm – teilweise auch etwas zu viel davon – einzelne Charaktere und deren Beziehungen zueinander näher zu beleuchten, als es im Originalspiel der Fall war, schickt sich ebenso Rebirth an, sowohl Charakteren als auch der Welt an sich mehr Luft zum Atmen, sich zu entwickeln und zu entfalten, zu bieten.

Sehr schön wirken hier etwa hin und wieder nebenbei geführte Gespräche einzelner Teammitglieder beim Umherstreifen in der Wildnis. Hier wird mit Witz, Charme und Humor das Miteinander liebevoll und lebhaft eingefangen. Generell beweist das Spiel dem generell eher düsteren Szenario zum Trotz an etlichen Stellen sogar überraschend viel Humor. Und das funktioniert außerordentlich gut, vor allem, wenn man dem relativ typischen, japanischen, hier und da ins Anime-Klischee abdriftenden Witz etwas abgewinnen kann.

Aber auch Nebenquestreihen mit leichten Entscheidungsmatrizen geben uns nicht nur mehr Einblick in die Gedankenwelten der Charaktere, sondern lassen uns zudem dezent steuern, mit wem Cloud sich besser und mit wem er sich vielleicht weniger gut versteht.

Außerdem stehen uns in Final Fantasy VII Rebirth ein paar neue Charaktere für den Kampf zur Auswahl. So etwa der am Ende von Final Fantasy VII Remake befreite löwen- bzw. tigerhafte Red XIII mit seinem feurigen Schweif oder auch die Materia-Jägerin Yuffie, die wir bereits im DLC zu Remake spielen durften.

Ein wachsendes Kämpferrepertoire sorgt nicht nur für spielerischen frischen Wind, sondern auch für insgesamt mehr Abwechslung und mehr strategische Möglichkeiten, da jeder Charakter mit einer individuellen Art zu kämpfen daher kommt.

Wer wollte nicht schon immer mit Sephiroth in den Kampf ziehen?

Die Welt wirkt sehr lebendig und ist außerdem sehr liebevoll und detailliert gestaltet.

Hier und da wirkt die Bewegung, vor allem wenn man auf Chocobos reitet, jedoch etwas hakelig aufgrund der Bodenbeschaffenheit – hier ein großer Stein, über den es zu laufen gilt, hier etwas Schutt usw. anstelle gerader Laufwege. Etwas weniger Details wären vielleicht gar nicht mal so schlimm gewesen. Und generell fühlen sich viele kleine Aktionen als unnötig in die Länge gezogen an. Schon Final Fantasy VII Remake wartete mit vielen solcher Passagen auf, was von vielen entsprechend kritisiert wurde.

Ein paar Beispiele:

  • Das Gedrückt-Halten eines Knopfes des Gamepads, um einen Hebel zu bewegen. Hier zwingt das Spiel dem Spieler ein paar Sekunden Wartezeit auf, anstelle sofortiger Wirkung.
  • Das Klettern von einem Wandvorsprung zum anderen wirkt etwas träge – vor allem gemessen daran, dass wir Cloud als übermenschlich starken Charakter in Sequenzen schon seit Advent Children problemlos und schnell über große Distanzen und Höhen springen sehen.
  • Oder das Ein- und Aussteigen aus dem Buggy, was unnötig viel Animationszeit hat.

Man hat oft das Gefühl, aktiv vom Spiel ausgebremst zu werden, sofern man sich in der offenen Welt bewegt.

Mit dem Chocobo reisen ist einfach das Beste!

Apropos…

Offene Welt – viel zu entdecken

Die Welt von Final Fantasy VII Rebirth ist wirklich groß! Wer das Originalspiel kennt und nur die Demo mit den Graslanden spielt, bekommt einen guten Ausblick darauf, wie stark sich die Landschaft verändert und vergrößert hat.

Aber nicht nur das: Die neue, große Welt wirkt auch sehr lebendig.

Endlich haben wir nicht nur frei herumlaufende und ständig wiederkehrende Gegner, die wir wahlweise bekämpfen oder ignorieren können. (In Remake besiegte Gegner blieben meist besiegt und ein gezieltes Wiederbekämpfen für XP und Geld war nur an einigen Stellen im Spiel möglich.)

Doch auch neben den Kämpfen bietet die Welt nicht nur großartige Schauwerte, sondern eben auch viel zu tun!

  • So haben wir viele Nebenquests, die wir erledigen können, mit durchaus interessanten Nebencharakteren, die entweder gänzlich neu sind oder aber genauer beleuchtet werden.
  • Es gibt unzählige Points of Interest in jedem Gebiet: von speziellen Kampfherausforderungen über das Finden von Materiaquellen, Schreinen von neuen Esper-Beschwörungen bis hin zu Mogry-Hütten.
  • Dazu überall verstreut auf der Welt kleine Sammelitems am Wegesrand in Open-World-typischer Manier und ja… auch den infamen Ubisoft-Turm, den es zu aktivieren gilt, um weitere interessante Orte auf der Karte zu identifizieren.

All diesen Aktivitäten nachzugehen ist nicht jedermanns Sache, und einige mögen hier auch bald erste Ermüdungserscheinungen entwickeln, aber immerhin wird der geneigte Spieler mit Gruppen-XP, Materialien fürs Crafting (Ja, es gibt ein rudimentäres, aber spaßiges Craftingsystem für Items und Ausrüstung) und auch mit interessanten Nebengeschichten belohnt.

Auch Chadley, der Cyborg-Junge aus Remake, begleitet uns wieder und leistet nicht nur Unterstützung in Form von Daten und etwas Lore zur Welt, sondern bietet uns auch je nach Erkundungsdrang virtuelle Kämpfe an, deren Abschluss Materia-Belohnungen winken. Zudem können über diese Kämpfe auch neue Esper freigeschaltet werden.

Wäre das nicht schon genug, gibt es auch ein ganz eigenes Kartenspiel zu entdecken: Queen’s Blood. Das Blut der Königin. Es ist die Antwort von Rebirth auf Triple Triad und Tetra Master aus Final Fantasy VIII oder Final Fantasy IX oder auch auf andere moderne RPGs wie etwa The Witcher 3 mit Gwent. Eine sehr schöne Nebenbeschäftigung, die natürlich – wie sollte es auch anders sein – sogar eine eigene Storyline verpasst bekommt…

Obendrein gibt es Minispiele! Nahezu… überall! Mal mehr, mal weniger gut… aber es sind… viele…!

Ein cooles Easter Egg und Anspielung auf das Original…

Aber all das ist natürlich nur optional.

Wer partout keinen Bock auf Nebenschauplätze, Sammelkram und Ubisoft-Türme hat, kann einfach strikt der Story folgen und diesen Käse ignorieren! Das ist ja das Schöne am Wort „optional“.

Wer jedoch Spaß an solchen Aufgaben hat, sich tiefer in die Welt hineinfühlen und wirklich alles einatmen möchte, was die von natürlicher Mako-Energie durchzogene Frischluft in Final Fantasy VII Rebirth zu bieten hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Dem Entdeckerdrang werden kaum Grenzen aufgezeigt.

Queens Blood ist mehr als nur eine Nebentätigkeit!

Kämpft um euer Leben!

Aber jetzt endlich mal Butter bei die Fische! Es geht ans Eingemachte: Das Kampfsystem!

Erkunden schön und gut, aber das eigentliche Gameplay, die Quintessenz und das Herzstück eines jeden RPGs – das Kämpfen – macht wirklich unglaublich viel Spaß!

Während ich mit dem Kampfsystem in Remake nie hundertprozentig warm wurde, da es aus meiner Sicht an vielen Stellen noch unausgereift war und Fehler hatte, kann ich in Rebirth fast nur Worte des Lobes aussprechen. Das Fundament wurde genommen und weiter verfeinert. Es fühlt sich noch schneller, noch wuchtiger, effektvoller und effizienter an.

Genial ist nahezu auch, wie man wirklich spürt, dass man für maximale Effizienz im Kampf effektiv zwischen den drei aktiven Charakteren hin- und herwechseln muss, sie also auch im Kampf steuert und nicht nur Anweisungen gibt. Dadurch wird man motiviert, sich mit den Mechaniken der einzelnen Charaktere genauer zu befassen und spürt immer wieder die Abwechslung im Kampf, wenn man die verschiedensten Fähigkeiten der einzelnen Charaktere nutzt.
Als neue Mechanik sind außerdem Synchron-Angriffe hinzugekommen. Haben zwei Charaktere eine bestimmte Anzahl aktiver Aktionen im Kampf ausgeführt, steigt deren Synchrobar. Bei genug Energie zweier kompatibler Charaktere lassen sich hiermit starke Angriffe entfesseln, die mächtige Nebeneffekte wie etwa temporär unbegrenzte Zauberkapazität oder eine Verlängerung des Schockzustandes des Gegners auslösen.

Auch sind die Limitangriffe wieder mit an Bord! Diese versetzen Charaktere übrigens im Gegensatz zu Remake ab dem Moment der Aktivierung in einen „Unsterblichkeitsmodus“. D. h., einmal das Limit ausgewählt, kann es von Gegnern nicht mehr unterbrochen werden – ein Problem, mit dem ich in Remake immer wieder zu kämpfen hatte. Generell fühlt sich das Kampfsystem von Rebirth deutlich fairer an als das von Remake aufgrund solcher Details.

Wo dann doch wieder ein paar Probleme im Kampfsystem auffallen, sind etwa spezielle Arenakämpfe, in denen man zum Beispiel nur mit Cloud gegen mehrere Gegner antritt. Wenn hier kein exaktes Timing genutzt wird, werden schnell mal eigene Aktionen durch Gegenangriffe unterbrochen und dabei dennoch die eigene Aktionsleiste geleert, sodass es eine Weile dauert, bis die nächste Aktion ausgeführt werden kann, was letztendlich schnell über Sieg oder Niederlage entscheidet. Das kann schon mal frustrierend sein, kommt aber zum Glück wirklich selten vor – im Gegensatz zum Vorgänger.

Kampf gegen den legendären Feuervogel.

Insgesamt würde ich das Kampfsystem als eines der besten in diesem Genre bezeichnen. Nicht perfekt, aber wenn man hier und da noch ein paar Schrauben verstellt im bislang noch namenlosen Nachfolger, könnte man sich der Perfektion stark nähern.

Dazu fühlt sich der Schwierigkeitsgrad meist angenehm an, kann jedoch vor allem in Boss- und Gebietskämpfen relativ fordernd werden. Immerhin kann der Spieler zu Beginn zwischen Leicht und Normal wählen, um den Anspruch etwas anzupassen.

Die Inszenierung der Bosskämpfe ist übrigens fast in jedem Fall kinoreif! So aber auch die zahlreichen Zwischensequenzen, die die Story erzählen… garniert wird das alles mit absolut cineastischer, musikalischer Untermalung. Und wirklich: Musikalisch wird in Rebirth ein einziges Feuerwerk entfacht und stellenweise auch genial inszeniert. So etwa in den Mythril-Minen, wo die Hintergrundmusik angenehm und atmosphärisch vor sich hin plätschert und mit Beginn eines Kampfes quasi nahtlos in eine mit ordentlich verzerrten Gitarren ertönende Rock-Metal-Version des gleichen Stücks übergeht.

Wirklich ein Geniestreich!

Außerhalb der Kämpfe gilt es, sich auf diese vorzubereiten. Es gibt eine Menge Materia zu finden und zu kombinieren für den optimalen Einsatz.
Außerdem verfügt erstmals jeder Charakter über einen individuellen Skillbaum, der nach und nach durch das Leveln der Gruppen-EP – also dem Zusammengehörigkeitsgefühl – weitere erlernbare Fähigkeiten freilegt.

Neue Fähigkeiten für den Kampf werden wie schon im Vorgänger über neue Waffen gelernt, die das Repertoire stetig erweitern. Was jedoch wegfällt, ist das Modifizieren der Waffen aus Remake. Stattdessen leveln die Waffen parallel zu den Charakteren mit und schalten dabei nach und nach passive Fähigkeiten (etwa höhere Angriffskraft) als auch aktive frei. Die aktiven Fähigkeiten müssen vom Spieler zugewiesen werden. Jedoch ist die Auswahl hier begrenzt, sodass man stets strategisch für den eigenen Spielstil entscheiden muss, was am besten passt.

Es gibt also recht viel Spielraum für individuelle Spielweisen und Kombinationen.

In Final Fantasy VII Rebirth mindestens genauso imposant wie im PlayStation-Original…

Ein wahres Meisterwerk, oder nur heiße Luft?

Ja. Final Fantasy VII Rebirth hat auf Nintendo Switch 2 spürbar mit Einschränkungen in Performance und Grafik zu kämpfen gegenüber den größeren Versionen auf anderen Plattformen, wie der PlayStation 5, PC oder der kommenden Xbox Series X-Version.
Dennoch gelingt Square Enix hier ein guter Port auf die deutlich schwächere Switch 2-Hardware, der sich sehen und absolut spielen lassen kann! Ob da technisch noch mehr drin gewesen wäre, lässt sich kaum beurteilen. Jedoch lässt mich das Gefühl nicht los, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein kann. Daher würde ich hier zwar nicht von einem dieser „Wunder-Ports“ sprechen, aber dennoch ein gelungener.

Final Fantasy VII Rebirth ist nichts anderes als ein 10/10-Meisterwerk – ohne Wenn und Aber!

Und das trotz einiger Kritikpunkte! Denn so sehr das Gesamtpaket überzeugt, überwiegen die vielen Stunden intensiver Erfahrung, die musikalisch brachiale Untermalung, die Entwicklung und das Zusammenspiel der Charaktere, die Liebe zum Detail, die Welt und die Story.

Aufgrund der angesprochenen, doch deutlich spürbaren Schwächen der Nintendo Switch 2-Version kann ich hier aber nicht die volle Punktzahl geben. Zu oft wurde das Gameplay-Erlebnis durch einbrechende FPS oder schwankende Grafikdarstellung etwas getrübt.

Dennoch bleibt die Leistung von Square Enix, das Spiel quasi kompromisslos auf das kleine Hybridsystem von Nintendo gebracht zu haben, absolut anzuerkennen! Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das kleine Bisschen Luft nach oben, das ich auf meiner Reise mit dem Spiel auf der Nintendo Switch 2 gefühlt habe, mit dem dritten Teil der Remake-Reihe, der sogar zeitgleich mit anderen Systemen auch für die Switch 2 erscheinen wird, ausgefüllt werden könnte. Immerhin kann man hier von vornherein gezielt darauf hinarbeiten.

Es bleibt spannend im Hause Square Enix!

Final Fantasy VII Rebirth
92 100 0 1
Wer bis zum Release von "Final Fantasy VII Remake Part 3" noch ein wenig mehr in die Welt von Final Fantasy VII eintauchen möchte, kann bedenkenlos zur Nintendo Switch-2-Version von Final Fantasy VII Rebirth greifen. Vor allem natürlich, wenn man die volle Handheld-Erfahrung sucht oder sonst keine andere Hardware zum Spielen besitzt.
Wer bis zum Release von "Final Fantasy VII Remake Part 3" noch ein wenig mehr in die Welt von Final Fantasy VII eintauchen möchte, kann bedenkenlos zur Nintendo Switch-2-Version von Final Fantasy VII Rebirth greifen. Vor allem natürlich, wenn man die volle Handheld-Erfahrung sucht oder sonst keine andere Hardware zum Spielen besitzt.
92/100
Total Score

Pro

  • Gute Umsetzung eines wirklich großen Spiels
  • Genialer Soundtrack
  • Nahezu perfektes Kampfsystem
  • Fesselnde Story
  • Liebevolle und facettenreiche Charaktere
  • Bester Videospiel-Antagonist aller Zeiten!

Contra

  • Framerate bricht an manchen Orten etwas ein
  • Visuelle Darstellung, insbesondere bei Haaren und aufploppenden Texturen, öfter etwas schwach
  • Viele repetitive Sammelaufgaben

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