In nicht einmal mehr drei Wochen dürfen Nintendo-Switch-2-Besitzer endlich in den Genuss von Lies of P und seiner Erweiterung Overture kommen. Am 5. August 2026 wird Lies of P: Complete Edition für Nintendo Switch 2 erscheinen. Schon damals ist der Titel sowohl bei Kritikern als auch bei Fans sehr gut angekommen und wird von vielen Spielern als einer der besten Titel im Soulslike-Genre angesehen.
Wir hatten die Möglichkeit, einen Einblick in die Umsetzung zu kriegen, und möchten euch ein wenig über die technische Umsetzung berichten.




Für jeden Geschmack und Spieler etwas dabei
Lies of P: Complete Edition gibt dem Spieler einige Möglichkeiten für die Grafikeinstellungen, damit jeder sein Spielerlebnis so anpassen kann, wie er möchte. Wir stellen euch kurz die drei Einstellungsmodi vor:
Fokus auf Performance: Wie der Name schon sagt, werden Grafikeffekte und die Auflösung heruntergeschraubt, damit ihr durchgehend flüssige 60 Bilder pro Sekunde erhalten könnt. Einige Details wie Texturen, Objektvielfalt und die Schärfe der Texturen in der Distanz wurden, verglichen mit den anderen Modi, reduziert. Für die meisten Spieler fallen diese aber nur im Vergleich besonders auf.
Die Auflösung ist hier am niedrigsten und das Bild wirkt recht verschwommen auf einem Fernseher, jedoch ist die tadellose Performance hervorzuheben.


Docked Performance
Ausgeglichen: Hier werden die besten Einstellungen aus beiden Welten gewählt. Die Auflösung liegt im mittleren Bereich (1080p) und Effekte, welche bei Fokus auf Performance noch reduziert waren, sind hier größtenteils wie beim Fokus-auf-Qualität-Modus eingestellt.
Die Bildrate liegt bei 40–50 Bildern pro Sekunde und die optische Aufwertung ist schon wahrnehmbar. Unser bevorzugter Spielmodus.


Docked Balance
Fokus auf Qualität: Dieser Modus brilliert mit der höchsten Auflösung (nicht genau messbar, aber die Vermutung liegt bei 1440p nahe) und bietet das beste Bild. Dabei hält der Titel stabile 30 Bilder pro Sekunde und fühlt sich dennoch gut spielbar an. Andere Titel mit 30 FPS haben oft das Problem, dass die Frametimes nicht gehalten werden und somit kleine Mikroruckler entstehen. Dies passiert hier Gott sei Dank nicht (oder nicht allzu häufig).
Der Spielmodus machte auf dem Fernseher ein fantastisches Bild und ließ einen in die Welt von Krat noch tiefer eintauchen.


Docked Qualität
Auf der anderen Seite bietet der Handheld zwei verschiedene Grafikmodi:
Fokus auf Performance: Ähnlich wie beim Docked-Modus ist die Grafikqualität geringer und die Auflösung liegt definitiv unter 1080p. Dennoch sieht auf dem kleinen Bildschirm der Nintendo Switch 2 das Bild insgesamt noch gut aus. Gleichzeitig hält der Titel dort aber keine stabilen 60 FPS, sondern lediglich 40–50 FPS. Feste 40 FPS wären mit dem VRR-Display der Nintendo Switch 2 hierbei eine gute Option gewesen.

Fokus auf Qualität: Mit voller 1080p-Auflösung und festen 30 FPS erhaltet ihr im Handheld hier das beste Bild, dennoch sind einige Texturen oder Grafikeffekte geringer als bei dem Performance-Modus im Docked-Betrieb (wie z.B. die Objekte auf dem Boden).

Insgesamt haben wir aber beim Spielen viel Spaß an der Umsetzung gehabt, und die Technik wirkt sehr stimmig und ist gut für den Hybriden umgesetzt. Der Charakter ließ sich gut steuern und wir haben keinen Input-Lag oder Ähnliches bemerkt. Die Ladezeiten sind einmalig relativ lang mit 15–20 Sekunden, aber bei einem Tod des Spielers ist man nach wenigen Sekunden wieder im Spielgeschehen drin und kann weitermachen.
Das Entwicklerteam hat also echt gute Arbeit hingelegt und wir freuen uns, weiter in die Welt von Lies of P: Complete Edition eintauchen zu können.
Nintendo Connect bei Google
Markiere uns als bevorzugte Quelle und bekomme unsere Nintendo-News künftig häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und Feeds angezeigt.
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen