Chinesen und Koreaner boykottieren Pokémon

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Aufgrund eines unglücklichen Tweets steht die Pokémon Marke von Nintendo in keinem guten Licht. Während eines Besuches eines Denkmales haben zwei Mitarbeiter den Zorn vieler Einwohnern auf sich gezogen.

Die zwei verantwortlichen Personen arbeiten bei Creature Inc., einem der Inhaber der Pokémon Company, und haben am 7. Januar. 2019 den Yasukuni-Schrein in Tokyo besucht. Der Schrein dient als Kriegsdenkmal für tausende japanische Soldaten, die ihr Leben im zweiten Weltkrieg verloren haben. Allerdings liegen dort auch 14 Kriegsverbrecher begraben. Die zwei Angestellten lächelten fröhlich auf einem Foto, welches Creature Inc. auf ihrem Twitter-Kanal veröffentlicht hatten. Der Tweet wurde inzwischen zwar gelöscht, dennoch gab es keine Entschuldigung seitens des Unternehmens.

Viele Chinesen Koreaner haben ihren Unmut geäußert und finden es erschreckend, dass die Köpfe hinter Pokémon an solch einem Denkmal fröhlich lächeln können. Deswegen boykottieren sie die Marke Pokémon und verbreiten diesen Tweet besonders stark auf der Social-Media Seite Weibo.

Was haltet ihr von dieser Reaktion? Ist sie gerechtfertigt oder übertreiben die Menschen?

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