Star Wars Outlaws ist inzwischen auch für die Nintendo Switch 2 erhältlich, es wurden Gründe für die Veröffentlichung als Game-Key Card genannt – und das Spiel sorgt bei den Technik-Experten von Digital Foundry für Begeisterung. In ihrer Analyse sprechen sie sogar vom „bisher beeindruckendsten Switch-2-Port“.
Technische Einschätzungen von Digital Foundry
Vor dem Release gab es noch Bedenken, ob Ubisofts Open-World-Abenteuer technisch sauber auf Nintendos neuer Hardware laufen würde. Doch Outlaws übertrifft die Erwartungen:
- Auflösung: Dank DLSS wird im Docked-Modus in 1440p ausgegeben. Im Vergleich zur Xbox Series S fällt das Ergebnis deutlich besser aus, als zunächst angenommen.
- Framerate: Meist konstante 30 FPS, während manche Menüs kurzzeitig sogar 60 FPS erreichen. Lediglich Zwischensequenzen und vorgerenderte Videos zeigen kleinere Drops.
- Raytracing & Effekte: Solide Umsetzung, wenngleich volumetrisches Licht und Nebel im Vergleich zu anderen Konsolen reduziert wurden.
- Allgemeiner Eindruck: Trotz schwächerer Hardware kann die Switch 2 hier erstaunlich gut mithalten.
Man könnte Outlaws als einen neuen Benchmark für Switch-2-Ports betrachten – der vielleicht sogar beeindruckender wirkt, als die Switch-2-Version von Cyberpunk 2077: Ultimate Edition, die als Launch-Titel für Staunen sorgte.
In einem ziemlich kuriosen Vergleich, der derzeit auf YouTube von Factor of Games die Runde macht, tritt das Gameplay der Switch 2 gegen das Steam Deck an. Der Kontext zu den genauen Leistungsparametern des Steam Deck fehlt zwar, aber ansonsten zeigt das Video einen klaren Vorteil für die Switch 2.
Vergleich mit PS5 und Xbox Series S
Parallel dazu ist ein Videovergleich erschienen, der die Versionen von Nintendo Switch 2, PlayStation 5 und Xbox Series S direkt gegenüberstellt. Dabei wird erneut deutlich, dass Ubisoft bei der Switch-2-Fassung zwar Abstriche machen musste, das Gesamtpaket aber zu den (bisher) besten Third-Party-Portierungen auf der Plattform zählt.
Star Wars Outlaws zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Nintendo Switch 2 steckt – vorausgesetzt, Entwickler und Publisher investieren die nötige Arbeit in ihre Umsetzungen.