Nintendo, Sony Interactive Entertainment und Microsoft haben ihr gemeinsames Engagement für mehr Sicherheit im Gaming erneuert. Xbox veröffentlichte dazu heute eine offizielle Mitteilung, in der das Unternehmen erklärt, dass man weiterhin eng mit Nintendo und PlayStation zusammenarbeitet, um insbesondere den Schutz von Spielerinnen und Spielern im Online-Gaming zu verbessern.
„Wir können mehr erreichen, wenn wir gemeinsam auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Deshalb werden wir weiterhin in unsere Sicherheitsansätze investieren, sie weiterentwickeln und verstärken“, heißt es in der Erklärung.
Im Zentrum stehen drei grundlegende Prinzipien: Prävention, Partnerschaft und Verantwortung. Diese sollen sicherstellen, dass Gaming für alle zugänglich bleibt und positive, sichere und unterhaltsame Spielerlebnisse ermöglicht werden – vornehmlich auch für junge Spielerinnen und Spieler.
Gemeinsame Erklärung von Nintendo, PlayStation und Xbox
Nintendo, Sony Interactive Entertainment und Microsoft arbeiten weiterhin gemeinsam daran, die Sicherheit auf ihren Plattformen zu stärken. Ziel ist es, Gaming für alle zugänglich zu machen und positive, unterhaltsame Erlebnisse zu schaffen – besonders für junge Spielerinnen und Spieler. Dafür setzen die Unternehmen auf einen ganzheitlichen Ansatz, der moderne Technologien, wissenschaftliche Erkenntnisse, engagierte Community-Arbeit und verantwortungsvolle menschliche Kontrolle miteinander verbindet.
Seit 2020, als das gemeinsame Engagement erstmals vorgestellt wurde, arbeiten die drei Plattformbetreiber eng zusammen, um gemeinsame Standards weiterzuentwickeln. Die nun aktualisierten Grundsätze berücksichtigen technologische Fortschritte und Innovationen im Bereich Sicherheit sowie neue Formen der Zusammenarbeit durch wichtige Brancheninitiativen und Handelsverbände.
Prävention: Spielerinnen, Spieler und Eltern stärken
Die Unternehmen stellen Kontrollfunktionen bereit, mit denen Spielerinnen und Spieler ihre Gaming-Erlebnisse individuell anpassen können. Gleichzeitig werden Eltern mit geeigneten Tools und klaren Informationen unterstützt, um für ihre Kinder ein altersgerechtes und angemessenes Spielerlebnis zu ermöglichen.
Sicherheitsfunktionen entfalten ihren Nutzen nur dann vollständig, wenn sie leicht verständlich und einfach zu bedienen sind. Deshalb sorgen die Plattformbetreiber dafür, dass Sicherheitstools gut zugänglich sind und deren Nutzung über Plattformen, Supportkanäle, Services, Websites sowie im Einzelhandel erklärt wird.
Darüber hinaus informieren Nintendo, PlayStation und Xbox transparent über ihre Verhaltenskodizes und Nutzungsbedingungen, um positive Spielerlebnisse für alle zu fördern. Diese Regeln werden durch verschiedene Präventions- und Schutzmaßnahmen umgesetzt. Bei der Entwicklung neuer Produkte legen die Unternehmen besonderen Wert auf Transparenz und die Stärkung der Nutzerinnen und Nutzer, um intuitive Erlebnisse zu schaffen, die individuelle Entscheidungen respektieren.
Partnerschaft: Zusammenarbeit mit Industrie, Behörden und Communities
Sicherheit steht für alle drei Unternehmen an erster Stelle. Sie sind überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Videospielbranche sichere Spielerlebnisse für alle schafft.
Die Plattformbetreiber arbeiten mit globalen und regionalen Branchenverbänden, Publishern, Regulierungsbehörden, Strafverfolgungsbehörden, gemeinnützigen Organisationen und Expertinnen und Experten zusammen, um Initiativen zur Online-Sicherheit zu entwickeln und voranzutreiben. Dazu gehören unter anderem die Thriving in Games Group und das Family Online Safety Institute.
Gemeinsame Forschungsprojekte sollen politische Entscheidungsprozesse unterstützen und Innovationen in der Branche fördern. Zusätzlich arbeiten die Unternehmen individuell mit externen Forschungszentren zusammen, die sich mit Spielen und Wohlbefinden befassen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit der Community, um sicheres Spielverhalten zu fördern und die Nutzung von Melde-Tools für problematische Inhalte und Spielerinnen und Spieler zu unterstützen. Gleichzeitig existieren Prozesse und Werkzeuge, um schnell auf neue Vorfälle reagieren zu können.
Weiterhin arbeiten Nintendo, PlayStation und Xbox mit Bewertungsorganisationen wie ESRB, PEGI und USK zusammen, um sicherzustellen, dass Spiele für die passende Zielgruppe eingestuft werden. Außerdem besteht eine enge Kooperation mit der Entertainment Software Association und weiteren Handelsverbänden, um Informationen zu Vertrauen und Sicherheit auszutauschen.
Investitionen in neue Technologien und Kooperationen sollen dabei helfen, unangemessenes Verhalten und problematische Inhalte zu verhindern. Dazu zählen auch Brancheninitiativen wie die Tech Coalition und deren Lantern-Programm, die sich der Verbesserung der Sicherheit von Kindern durch Technologie, Wissensaustausch und Transparenz widmen.
Verantwortung: Klare Regeln und konsequente Durchsetzung
Nintendo, PlayStation und Xbox sehen sich in der Verantwortung, ihre Plattformen für alle Spielerinnen und Spieler sicher zu gestalten.
Spielerinnen und Spieler sollen Verstöße gegen Verhaltenskodizes und Community-Richtlinien einfach melden können. Diese Richtlinien werden kontinuierlich weiterentwickelt, um die Communities bestmöglich zu unterstützen.
Neben der Entfernung nicht zulässiger Inhalte ergreifen die Unternehmen angemessene Maßnahmen bei Regelverstößen. Dazu gehören auch Einschränkungen der Nutzung von Diensten bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen. Die Durchsetzung erfolgt transparent, verantwortungsbewusst und unter ethischer Nutzung von Daten, unterstützt durch Technologien und qualifizierte menschliche Kontrolle.
Die Plattformbetreiber halten sich an alle geltenden Gesetze und reagieren auf berechtigte Anfragen von Behörden. Bei rechtswidrigem Verhalten oder drohendem Schaden für Spielerinnen und Spieler werden zuständige Stellen umgehend informiert.
Zudem werden Regeln transparent kommuniziert, sodass gemeldete Nutzerinnen und Nutzer genau wissen, welche Anforderungen für die weitere Nutzung der Plattformen gelten.
Langfristiges Ziel: Sichere Gaming-Communities weltweit
Die Partnerschaft unterstreicht das gemeinsame Ziel, nachhaltige Lösungen für mehr Sicherheit im Gaming zu schaffen und Spieleplattformen für alle Nutzerinnen und Nutzer attraktiv zu halten. Die Videospielbranche habe eine lange Tradition darin, dem Schutz von Spielerinnen und Spielern – insbesondere von Kindern – hohe Priorität einzuräumen. Gleichzeitig seien Zusammenarbeit und gemeinsame Werte entscheidend, um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wirksam zu begegnen.
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