LEGO und Nintendo haben in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, wie erfolgreich ihre Partnerschaft sein kann. Von LEGO Super Mario bis hin zu LEGO Zelda, LEGO Animal Crossing und mehr – die Kooperation hat bereits zahlreiche Sets hervorgebracht, die nicht nur Hardcore-Sammler:innen, sondern auch Casual-Nintendo-Fans begeistern.
Nun erschien das nächste Highlight: der LEGO Game Boy. Es handelt sich um ein nahezu 1:1 Nachbau-Modell des legendären Handhelds aus den 90ern – komplett mit interaktivem D-Pad, A- und B-Tasten sowie den klassischen SELECT- und START-Buttons. Dazu kommen kleine, liebevolle Details, die vor allem Retro-Fans begeistern dürften.
Fans haben sogar schon ein Display eingebaut und haben weitere Pläne mit dem Gerät.
Ein LEGO-Gedicht für Retro-Fans
Hinter der Umsetzung steckt Carl Merriam, Senior Designer bei der LEGO Group. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, dass der LEGO Game Boy von einer ersten Idee zu einem fertigen Produkt wurde. Gegenüber IGN sprach er über den Entstehungsprozess und fand dabei poetische Worte:
Das LEGO System ist eine Sprache. Der LEGO Game Boy ist ein Gedicht, geschrieben mit LEGO-Steinen. Ich habe all meine Fähigkeiten als LEGO-Designer und LEGO-Fan eingesetzt, um dieses Set so perfekt wie möglich zu machen. Besonders stolz bin ich auf den Power-Schalter. Es war mir wichtig, die Haptik des echten Game Boy nachzubilden. Alle Knöpfe lassen sich drücken, die Drehregler bewegen – aber dass der Schalter genauso klickt und gleitet wie beim Original, ist mein persönliches Highlight.
Carl Merriam, LEGO

Zwischen Spielzeug und Kunstobjekt
Die Beschreibung macht deutlich, dass es sich beim LEGO Game Boy nicht nur um ein Spielzeug handelt, sondern auch um ein Kunstobjekt, das die Faszination der Videospielgeschichte in die Welt der LEGO-Steine überträgt. Für viele Sammler:innen könnte dies eines der spannendsten Nintendo-Sets der letzten Jahre sein – gerade weil es die Nostalgie des Originals so authentisch einfängt.
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