Wegen Kinderpornografie in The Elder Scrolls V: Skyrim verurteilt

Eine News der anderen Art erreichte uns heute aus der englischen Stadt Leeds.

Ein Mann, 46 Jahre alt, der im Jahre 2011 bereits für ein ähnliches Vergehen bestraft wurde, stand erneut für den Besitz von Kinderpornografie vor Gericht. Diesmal jedoch handelte es sich um Material, dass er selbst in The Elder Scrolls V: Skyrim mithilfe von Mods hergestellt hatte, wie die Yorkshire Evening Post berichtet.

Mehr als 2000 Bilder und 40 Videos von nackten Charaktermodellen, die sexuelle Akte simulierten, hatte der Mann auf seinem Computer. Die jüngsten schienen etwa sechsjährigen Kindern zu gleichen. Da er sich schuldig bekannte und in diesem aktuellen Fall keine echten Kinder für das Material zu Schaden kamen, verurteilte das Gericht den Mann zu acht Monaten Haft und der Teilnahme an einem Rehabilitationsprogramm.

Das ist nicht das erste und auch leider sicherlich nicht das letzte Mal, dass Videospiele dafür benutzt werden, um Pornografie herzustellen oder zu verbreiten. Vor ein paar Monaten erst berichteten wir, dass Nintendo Switch Hacker mit Profilbildern die pornografische Inhalte zeigten, ihr Unwesen trieben. Diese Bilder waren zum Beispiel in ‘Luigis Ballonjagd’ in Super Mario Odyssey für andere Spieler sichtbar.

Was denkt ihr über diese Tat? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, versucht dabei aber stets sachlich zu bleiben und nicht beleigend zu werden. Verurteilt wurde der Mann bereits!

6 Kommentare
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  1. Ich bedaure die Reaktion des Gerichts zutief.

    Pädophilie kann unseres wissens nach nicht geheilt werden und diese person hatte einen weg gefunden ohne Kinder zu schädigen oder Material von Menschen zu benutzen die Kindern schaden zufügen seine triebe zu befriedigen und unter kontrolle zu halten.

    Das er dann dennoch bestraft wird finde ich zutiefst sinnlos.

    1. Ich denke auch, dass man es so sehen muss, dass er niemanden geschadet hat und lediglich Pixel bestimmt angeordnet hat. Allerdings ist er zu Recht für diese Verbreitung zu verurteilen.

      Ich finde, dass es wirklich ein zweischneidiges Schwert ist und bin froh, dass ich nicht den Job des Richters inne hatte.

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