Video: 400 Tage in Isolation – In The Longing ist Warten das zentrale Spielelement

400 Tage in Isolation. Das sind 9600 Stunden oder anders ausgedrückt: Ein Jahr und 35 Tage. Das Spiel ist wie für die Quarantäne gemacht. Warten und Zeit vertreiben ist in The Longing das zentrale Spielelement. Warten – das mag niemand. Warten auf den Arzt, an der Kasse, auf den Bus, die Post, oder, bedrückend aktuell: Warten darauf, dass endlich wieder Montag ist. Wer warten muss, dem kommen Minuten vor wie Stunden und Stunden wie Tage. Beim Warten ist die Zeit der Feind, den man vertreiben oder gar totschlagen will. In Animal Crossing: New Horizons verkürzen Spieler:innen die Wartezeit gerne mittels Zeitreise, um schneller an ihr Ziel zu gelangen, in The Longing klappt das allerdings so gar nicht. Das Spiel bestraft euch dafür – wie genau, müsst ihr aber selbst herausfinden!

Zu Beginn des Spiels legt sich ein König in einem Berg zur Ruhe: 400 Tage lang will er schlafen, nach deren Ablauf ihn sein treuer Diener wecken soll. Ihr seid ein einsamer Schatten, der letzte Diener des Königs. Bis zum Tag X verbringt ihr eure Zeit im Dunkel eines riesigen Höhlensystems und seid auf euch alleine gestellt. Eure Pflicht ist es, dem König in seinem irdenen Palast zur Seite zu stehen, bis er erwacht. Sobald man The Longing startet, fangen die 400 Tage an zu vergehen – selbst wenn man das Spiel beendet. Es bleibt euch überlassen, was ihr aus dieser einsamen Existenz unterhalb der Erde macht. Keine Sorge, ihr habt genügend Zeit über euer Leben nachzudenken.

Alex hat ein kleines “Stream Let’s Play” zu The Longing gestartet und hält euch in regelmäßigen Abständen über die Erlebnisse seines Schattens auf dem Laufenden. Den ersten Part davon könnt ihr euch bereits auf unserem YouTube-Kanal anschauen:

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