TRIANGLE STRATEGY – Der geistige Nachfolger von Final Fantasy Tactics

An dieser Stelle geht nochmals ein herzliches Dankeschön an Nintendo raus, die uns TRIANGLE STRATEGY freundlicherweise für Nintendo Switch zur Verfügung gestellt haben. Checkt bitte auch die Prolog-Demo für TRIANGLE STRATEGY im Nintendo eShop aus!

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Square Enix hat es wieder getan! Gleich mehrere Dinge, genau genommen. Mit TRIANGLE STRATEGY wartet nicht nur, der erste, große Third Party Exklusivtitel 2022 für Nintendo Switch auf, sondern auch ein Wiedersehen des von Square Enix liebevoll getauften “HD-2D”-Stils, den wir zuerst im damals ebenso noch exklusiven Switch-Spiel Octopath Traveler bestaunen durften. Außerdem setzt man seit längerer Zeit wieder auf das Genre des strategischen Rollenspiels. Man tritt also in die Fußstapfen von Fire Emblem, oder in diesem Fall wohl naheliegender: Final Fantasy Tactics.

Und überhaupt… “Octopath”, “Triangle” … Square Enix scheint in den letzten Jahren eine gewisse Obsession für Wortspiele mit Zahlen entwickelt zu haben…

Drei Reiche, eine Geschichte

Die Story beginnt etwa 30 Jahre nach einem großen Krieg dreier Nationen: Dem Salzeisenkrieg.

Unser Protagonist Sereona, der Sohn des Fürsten von Wolffort aus dem Königreich Grenbrock, soll die junge Dame Frederica, ihres Zeichens die Schwester eines Herzogs aus dem Fürstentum Aesfrost zur Braut nehmen, um die Beziehungen ihrer beiden Heimatländer zu stärken und ihre Macht, sowie den Frieden zu festigen.

Zudem steht eine große Zusammenarbeit der drei Reiche an, die feierlich mit einigen Turnierkämpfen eingeleitet werden soll. Hier erhascht man schon einige flüchtige Blicke auf eine handvoll Charaktere und deren Hintergründe und man merkt, dass dieser Frieden wohl noch auf etwas wackeligen Beinen zu stehen scheint…

Und auch schon früh wird das Schicksal von Serenoa in seine eigenen Hände und damit auch in unsere gelegt, da sein Vater zurücktritt und Serenoa nun zum Fürsten gekürt wird. 

Kurz darauf wird, durch eine geheimnisvolle Entdeckung in der neu erschlossenen Mine, dem Gemeinschaftsprojekt der drei Reiche, ein neuer Konflikt entfacht…

So entfaltet sich nach und nach eine spannende Geschichte voller politischer Ränkeschmiede, Intrigen und einer kleinen Prise Romantik mitsamt vielen, interessanten, dubiosen und auch sympathischen Charakteren – auch wenn einige von ihnen relativ klischeehafte Archetypen sind. Game of Thrones wäre stolz.

Die sehr dichte Geschichte hat jedoch einen Preis: Es gibt WIRKLICH viele Texte, so viele, dass man sich manchmal sogar fragt, ob die Kämpfe nicht sogar nur Beiwerk sind. Das muss man zugegebener Weise schon mögen. Aber dafür sind die Dialoge auch auf einem guten Niveau geschrieben und wissen zu unterhalten.

Man kann übrigens direkten Einfluss auf den Verlauf der Story nehmen, etwa in dem man sich entscheidet, mit welcher der zwei verbündeten Nationen man auf Tuchfühlung gehen möchte.

Etwas störend ist, dass die englische Sprachausgabe oft nicht deckungsgleich mit den deutschen Texten ist. Leider ein Phänomen, dem man bei Square Enix spätestens seit Final Fantasy X immer mal begegnet. Also nicht ganz untypisch… wer sich daran zu sehr stört, hat aber natürlich die Option sich die Texte ebenfalls in Englisch anzeigen zu lassen, oder die Sprachausgabe auf Japanisch zu stellen, um ggf. gar nicht erst zu verstehen, was die Charaktere zu sagen haben und somit bei einem parallelen Lesen der Texte nicht irritiert ist.

Die Sprachausgabe selbst ist aber sehr gut gelungen und man hört gerne zu, wenn sich einige der vielen verschiedenen Charaktere unterhalten.

Ein schönes Feature ist übrigens, dass man in den Gesprächen jederzeit X drücken kann, um sich eine kurze Beschreibung zum gerade sprechenden Charakter anzeigen zu lassen, mitsamt stilvoll gestaltetem Charakterbild. Das ist gerade zu Beginn recht hilfreich, um nicht die Übersicht über die vielen, gerade erst eingeführten Figuren zu verlieren.

“He is not the type to keep a lady waiting” wird hier, wie viele andere Texte auch, recht frei ins deutsche übersetzt.

Charmante Präsentation

Optisch weiß das Spiel derweil charmant zu überzeugen. Der 2D-HD Stil ist wirklich hübsch anzusehen, mit viel Liebe zum Detail und die Effekte im Kampf sind auch ein Fest für die Augen.

Die Schlachtfelder und erkundbaren Bereiche sind übrigens nicht wirklich in 2D gehalten. So kann man die Kamera vollständig im Kreis rotieren lassen, wobei man die Kamera gezielt in vier isometrischen Einstellungen einrasten lassen, als auch stufenlos den Betrachtungswinkel von einer niedrigeren zu einer höheren Position bewegen kann.

Allerdings wirkt die Grafik teils etwas verschwommen bzw. nicht gestochen scharf, was sich vor allem bei den Charaktermodellen bemerkbar macht. Dies ist zweifelsohne gewollt, aber war für mich gerade anfangs doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Bei Octopath Traveler dagegen hatte ich seinerzeit keine Probleme.

Die Inszenierung der Handlung weiß übrigens auch zu überzeugen, trotz der durch die Charaktersprites limitierten Darstellungsmöglichkeiten. Denn auch dezente Animationen der 2D Modelle, in Kombination mit der gelungenen Sprachausgabe, hauchen ihnen genug Leben ein, um sich sowohl in die Charaktere, als auch in die Geschichte einfühlen zu können.

Geschichte, Kampf und Erkundung

Um diese drei Kernelemente herum ist das Spiel aufgebaut. 

Neben den vielen Storysequenzen und Kämpfen, kann die Welt auch erkundet werden. Hier kann man RPG typisch durch Dörfer und Städte laufen, mit NPCs sprechen und einige spezielle Dialoge führen.. 

Auch Gebäude lassen sich betreten und gelegentlich findet man auch Items zwischen Kisten und Fässern. Auffindbare Schriftstücke tragen mit Zusatzinformationen zum World Building bei.

Es lohnt sich außerdem alle NPCs anzusprechen, denn auch von ihnen bekommt man oft unverhoffte, interessante Details zur Spielwelt vermittelt. Diese kann man dann auch in den Chroniken im Spielmenü nachlesen.

Wie schon erwähnt, ist das Spiel sehr textlastig. So können schon einige Dialoge ins Land gehen, bevor man wieder zur Action übergeht.

In der freien Erkundung kann man zudem jederzeit seine Party verwalten und sich auf kommende Missionen vorbereiten und dafür auch das Feldlager besuchen, um sich mit nützlichen Items einzudecken. 

Strebt einem nicht der Sinn nach viele Gesprächen, Textboxen und Erforschen der Gegend, kann die freie Erkundung jederzeit beendet werden, um mit der Story fortfahren bzw. sich in die nächste Schlacht begeben. Auf der malerischen Landkarte kann man hierbei zum nächsten Handlungsort fortschreiten, oder sich einige, optionale Nebenschauplätze ansehen. Das trägt zu einem recht guten Verständnis der geographischen Gegebenheiten des Landes bei.

Das sind definitiv nette Abwechslungen im Spiel doch hat man das Gefühl, dass man hier hätte mehr Freiheiten einbauen können.

Ein weiteres auf die Zahl Drei bezogenes Spielelement ist das Gesinnungssystem. Immer wieder werden Sereona drei verschiedene Antwortmöglichkeiten gegeben aus denen er wählen kann. Diese kommen aus den Kategorien Nutzdenken, Moral und Freiheit. Je nachdem, wie der Spieler hier wählt, wird sich nicht nur die Story etwas anders entwickeln, sondern auch andere Charaktere werden sich der Party anschließen. Dies erinnert ein wenig an Fire Emblem Three Houses und bietet entsprechend einen guten Wiederspielwert. Dieser bietet durch verschiedene Schwierigkeitsgrade zudem weitere Anreize.

Eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Geschichte außerdem die “Waage des Urteils”. An diversen Stellen des Spiels, gibt es Momente an denen ausgewählt wird, welchen Weg man geht. Die Verbündeten erhalten dabei je eine Münze, welche sie in die Waagschale legen und damit ihre Wahl treffen. Der Mehrheitsentscheid siegt. 

Welcher Weg eingeschlagen wird, wird also durch die Verbündeten beschlossen, nicht durch den Spieler selbst. Jedenfalls nicht unmittelbar, denn man hat die Möglichkeit mit jedem Gefährten vorher zu sprechen und ggf. deren Entscheidung zu beeinflussen. Da die Charaktere aber gleichzeitig auch offenbaren, warum sie ihren gewählten Weg gehen möchten, hat dies aber evtl. auch Einfluss auf unsere eigene Entscheidung. So entsteht also eine Art Wechselwirkung. 

Hat man im Vorfeld brav mit allen NPCs gesprochen und so ggf. wertvolle Informationen von ihnen ergattert, kann man diese außerdem gewinnbringend in den Gesprächen nutzen.

Das Ganze klingt auf dem Papier nicht schlecht und macht in der Praxis sogar richtig Spaß. Es ist sehr interessant und teilweise sogar spannend, Charaktere mit einer bereits gefassten Meinung von einer anderen Idee überzeugen zu wollen.

Und erneut gilt: Der Wiederspielwert wird hier natürlich stark befeuert! Nicht umsonst bietet sich uns am Ende des Spiels eine New Game+ Option an.

Mit dieser Waagschale wird abgestimmt, wohin es als nächstes geht…!

Scharmützel mit Tiefgang

Der Kampf ist das eigentliche Kerngameplay von TRIANGLE STRATEGY und verdient daher natürlich eine besondere Beachtung.

Generell finden die Kämpfe genretypisch auf kleinen Gebieten statt, die durch diverse Gegebenheiten viele, strategische Vorgehensweisen möglich machen.

So machen Einheiten etwa mehr Schaden, wenn sie von einer erhöhten Position aus angreifen und verteilen kritische Treffer, wenn sie einem Feind in den Rücken fallen. Sollte dabei eine verbündete Einheit den Gegner genau gegenüberliegend flankieren, setzt diese zu seinem Folgeangriff an.

Jede Einheit verfügt über eigene Statuswerte, welche sich bei Level Ups automatisiert erhöhen. Wobei der Initiativewert darüber entscheidet, in welcher Reihenfolge die Einheiten auf dem Schlachtfeld agieren, sind auch die anderen Werte wie Angriff und Verteidigung selbsterklärend.

Einmal am Zug hat jede Einheit die Option zwischen einer Aktion mit Waffen und Fähigkeiten und dem Nutzen von Items. Auch das strategische Positionieren der Figuren will berücksichtigt werden, denn manche Einheiten verfügen über Stärken und Schwächen gegenüber diversen Attacken oder Elementangriffen.

Am Ende eines jeden Zuges der Einheit, bestimmt man noch über deren Ausrichtung. So kann man etwa Angriffen in den Rücken vorbeugen.

Mana bzw. MP gibt es in TRIANGLE STRATEGY nicht. Dafür verfügt jeder Charakter über sogenannte Fertigkeitspunkte (FP) von denen jedes Mal, wenn am Zug, einer von anfangs maximal drei angesammelten regeneriert wird. Diese Punkte werden für einige spezielle Aktionen der Charaktere benötigt, die je nach Stärke unterschiedlich viele FP benötigen. Es erinnert ein wenig an die Aktionspunkte in Divinity: Original Sin 2. Ebenfalls davon inspiriert wirken etwa die Bodeneffekte, die im Kampf ausgelöst werden können. Bei der Nutzung von Eismagie z.B. wird der Boden eingefroren, sodass es Einheiten schwerer haben, über diesen hinwegzukommen, was zusätzliche Bewegungspunkte verbraucht und Präzisionseinbußungen mit sich bringt. Das sorgt für weitere, strategische Tiefe.

Durch bestimmte Aktionen verdient man sich pro Kampf einige Ruhmesmünzen, die man später beim Händler eintauschen kann und besiegte Gegner können manchmal Items fallen lassen, die danach aufsammelbar sind.

Ein weiteres, wichtiges Spielelement sind die “Trümpfe”. Dabei handelt es sich um starke Fähigkeiten mit unterschiedlichen Effekten, die quasi wie im Gamemaster Modus im Kampf unabhängig von den Einheiten aktiviert werden können. Jeder Trumpf kostet dabei Trumpfpunkte und ist nur ein Mal pro Schlacht einsetzbar.

Was noch zusätzlich erwähnenswert ist, wäre die Tatsache, dass sich jeder Charakter (und davon gibt es einige!) individuell spielt aufgrund der verschiedenen Skills auch durchaus andere Gesamtstrategien für den Kampf auf den Plan rufen kann. So passiert es im Verlauf der Zeit durchaus, dass man seine eigentlich schon fest geplante Partie noch um weitere Chars ergänzt bzw. alte austauscht, um neue Spielweisen und interessante Charaktere auszuprobieren. Es gibt dabei auch relativ exotische Charaktere, die nicht etwa ein typischer Krieger mit typischen Attacken und Skills sind, sondern etwa auch ein Schmied, der im Kampf Fallen, oder Leitern aufstellen bzw. bauen kann, oder eine Gauklerin, die mit Items auf Gegner wirft und einen Doppelgänger von sich selbst auf dem Schlachtfeld erzeugen kann, der dann selbstständig mitkämpft.

Man sollte sich dabei jedoch nicht darauf verlassen, gerade diese beiden Charaktere im Spiel überhaupt rekrutieren zu können, da einige ja laut Spiel auch abhängig von den eigenen Entscheidungen überhaupt erst angetroffen werden können. (Ich hatte natürlich in nur einem Durchgang keine Möglichkeit dies auch wirklich zu überprüfen, zweifle aber nicht an dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage.)

Etwas schade bleibt dabei nur, dass Nebencharaktere kaum bis gar keine weitere Rolle in der Story mehr spielen, nachdem sie rekrutiert wurden und die Handlung so nur vom Kernteam getragen wird.

Die Kämpfe an sich können es dabei auch schon auf Normal in sich haben. Und es würde mich nicht wundern, bräuchte so mancher direkt einen weiteren Anlauf für den zweiten Kampf im Spiel. (Natürlich auch, weil man sich erst noch zurechtfinden muss.)

Einen “Permadeath” (Stirbt eine Einheit im Kampf, ist sie für den Rest des Spiels verloren) gibt es allerdings nicht!

Man muss aber auch sagen, dass dem Spiel eine höhere Kampfdichte nicht geschadet hätte, oder auch die Grindingoptionen mehr Variation hätten bieten können.

Die ansprechenden Schlachten können schon mal relativ viel Zeit in Anspruch nehmen…

Das Feldlager und Einheitenmanagement

Als zentraler Anlaufpunkt, der zu jeder Zeit im Spiel angesteuert werden kann, dient das Feldlager dazu, die eigeben Einheiten auszurüsten. Nicht nur einen Händler findet man hier.

So wird früh auch die Schmiede hinzugefügt. Da steuerbare Einheiten nicht wie in anderen JRPGs verschiedene Klassen und annehmen können und auch stets die gleiche Waffe mit sich herumtragen, kann man diese Waffen hier aufwerten lassen – gegen einen bestimmten Gegenwert versteht sich. So hat jede Waffe einen Waffenrang und damit verbundene, freischaltbare Fähigkeiten. Das sieht dann aus wie ein kleiner Skillbaum. Einige Fähigkeiten können dabei nur erworben werden, wenn stattdessen eine andere ausgelassen wird, was ein wenig Freiraum für Individualisierungen lässt.

Generell spielt sich jede Einheit etwas anders, da, wie ewähnt, eine Klassenwahl nicht möglich ist, dafür aber jeder Char eben seine eigenen Waffen und Fähigkeiten mit sich bringt.

Die Materialien, die man zum Verbessern der Waffen benötigt können entweder gefunden, oder beim Händler im Feldlager direkt gekauft werden. Zudem bietet er auch Accesoirs an, die einzigen, ausrüstbaren Items für unsere Einheiten, die jeweils zwei Slots dafür zur Verdügung haben.

Zusätzlich zu den Waffenskillbäumen, lernt jeder Charakter durch Levelanstiege neue Fähigkeiten für den Kampf.

Der Krämer bietet wertvolle Waren wie Trumphfähigkeiten im Tausch gegen die bereits erwähnten Ruhmesmünzen an und kann sogar Einheiten befördern, nachdem bestimmte Bedingungen erfüllt wurden, wodurch sie noch stärker werden. Sogar das FP Limit kann durch eine Beförderung erhöht werden, was wesentlich mehr Freiraum in den Kämpfen lässt und natürlich bekommt man so auch Zugang zu neuen Fähigkeiten mit einem neuen Rang.

Dann gibt es noch die Taverne. Hier können Übungsschlachten ausgetragen werden, um sein Können zusätzlich zu schulen und seine Einheiten aufzuleveln. Sogar Ruhmesmünzen lassen sich hier erfarmen. Allerdings ist es schwer sich hier übermäßig aufzupowern, da nach Erreichen von bestimmten Leveln die XP Beute immer geringer ausfällt. Klar kann man auch hundert Mal den gleichen Übungskampf austragen, um dann auch mit nur einem XP pro Aktion einen Level zu steigen, aber das ist kaum den Aufwand wert.

Eine übermächtige Party durch Trainingseinheiten im Feldlager zu erhalten und damit die Balance des Spiels aus den Fugen zu heben, ist also eher keine Option.

Im Feldlager betreiben wir intensives Partymanagement!

TRIANGLE STRATEGY auf der Wertungswaage

TRIANGLE STRATEGY ist ein sehr stark geschichtsgetriebenes Spiel mit vielen Charakteren, teils fast überwältigenden Schwällen an Texten und einem grandiosen Kampfsystem, das sowohl unterhält, Spaß macht als auch durchaus fordernd sein kann und sich außerdem mit ein paar einzigartigen Kniffen von anderen Strategiespielen dieser Art abzuheben weiß, was dem Spiel somit mehr als nur eine Existenzberechtigung schafft.

Wer jedoch nicht wirklich den Drang hat, tief in die Geschichte und die laaaangen Dialoge einzutauchen, kann diese auch recht gut überspringen. Aber natürlich versteht man dann die Beweggründe der Charaktere nicht wirklich gut und verpasst auch die Chance eine Bindung zu diesen aufzubauen.

Wer gerne Einheitenmanagement und Charakteroptimierung betreibt, wird sich hier voller Herzenslust entfalten können.

Und auch wenn der Stil bzw. die Grafik allgemein vielleicht den ein oder anderen doch ein wenig Überwindung kostet: Sofern man etwas mit RPGs und Strategie anfangen kann, macht man bei TRIANGLE STRATEGY ganz sicher nichts falsch!

SRPG Enthusiasten kommen aber so oder so nicht an diesem kleinen Spielehit vorbei.

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92/100
Total Score

Pro

  • Sehr gutes und nicht langweilig werdendes Kampfsystem
  • Eine Vielzahl an Charakteren damit verbundenes komplexes Einheitenmanagement
  • Dichte, glaubwürdige und erwachsene Story mit toller Atmosphäre
  • Einfluss auf die Handlungsentwicklung und hoher Wiederspielwert

Contra

  • Unzählige und lange Texte und Dialogpassagen könnten durchaus etwas erschlagen und ermüdend sein
  • Die freie Erkundung verschenkt etwas an Potential, hier wäre mehr möglich gewesen
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