Die jüngsten Crash Bandicoot- und Spyro-Entwickler ‚Toys For Bob‘ haben kürzlich auf der Social-Media-Plattform X gefeiert, dass sie ein unabhängiges Studio geworden sind. Das Unternehmen hat es geschafft, mit Microsoft zu verhandeln, als der Tech-Monolith Activision-Blizzard gekauft hat, und ist nun endlich unabhängig.
Rund drei Monate nach der Übernahme von Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar wurde der Deal rückwirkend ein bisschen kleiner: Das bislang zu Activision gehörende Entwicklerstudio Toys For Bob löste sich aus dem Konzern heraus und ist wieder unabhängig. Jetzt haben sie es ganz offiziell gemacht.
Es ist nicht klar, woran sie als Nächstes arbeiten, aber was auch immer es ist, es wird sicher etwas sein, das man im Auge behalten sollte.
Das Studio Toys For Bob ist ein amerikanischer Videospielentwickler mit Sitz in Novato, Kalifornien. Als Schöpfer der Reihen Star Control und Skylanders wurde das Studio 1989 von Paul Reiche III., Fred Ford und Terry Falls gegründet.
Einen besonderen Grund für die Unabhängigkeit gibt es offenbar nicht. Das Team wolle zu seinen „Wurzeln zurückkehren und ein kleines und wendiges Studio sein“, ist im Firmenblog zu lesen. Die finanziellen Details der Transaktion bleiben unveröffentlicht. Vermutlich bezahlten die neuen Eigner von Toys For Bob in irgendeiner Form für das Studio.
Die Entwickler stehen trotz der Selbstständigkeit nicht vor einer ungewissen Zukunft: Das Team schreibt, man stehe vor dem Abschluss einer Partnerschaft mit Microsoft und arbeite an einem neuen Projekt, das sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium befinde.
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