Rechtsanwalt spricht darüber was die „Joy-Con-Drift“-Klage für Nintendo bedeuten könnte

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Gegen Nintendo liegt eine Sammelklage wegen des „Joy-Con-Drift“-Problems vor, mit dem sich viele verärgerte Nintendo Switch-Fans derzeit konfrontiert sehen (wir berichteten), doch was könnte dies im schlimmsten Fall für Nintendo bedeuten?

Brandon J Huffman, Anwalt bei Odin Law and Media, sprach mit Gamedaily über seine Ansichten zu der Klage und die Ergebnisse, die daraus resultieren könnten:

I think social media has amplified this to be larger than it actually is. If 100 people total had this problem, and all posted about it and posted video, it does not mean, necessarily, that they are representative of millions more with the same issue. Time will tell if that hypothesis is correct.

Whether this lawsuit will succeed is a crapshoot at this point… For Nintendo, the best case is it gets dismissed or the class does not get certified for some reason. Worst case is that Nintendo faces millions in damages and millions more in attorneys fees, but I think that is pretty unlikely.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch gar nicht bekannt, wie groß das Ausmaß des „Joy-Con-Drift“-Problems tatsächlich ist. Wenn einhundert Personen im Internet darüber berichten und Videos dazu veröffentlichen, dann ist dies noch lange nicht repräsentativ für möglicherweise Millionen weitere Nutzer mit dem gleichen Problem. Im besten Falle wird die Klage einfach abgewiesen und im schlimmsten Fall drohen Nintendo Millionen an Schadensersatz und Anwaltsgebühren.

Erinnert ihr euch noch an das „Kratzer“-Problem, welches angeblich durch die Nutzung des Docks verursacht wurde? Uns ist nicht bekannt, ob Nintendo jemals eine Revision der Station veröffentlicht hat, jedoch spricht darüber heute niemand mehr.

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