Der Preis der Nintendo Switch 2 bleibt ein kontroverses Thema – besonders mit Blick auf jüngere Zielgruppen. Im Rahmen einer aktuellen Aktionärsversammlung nahm Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa erneut Stellung und verteidigte die Kosten des neuen Systems als angemessen für das gebotene Erlebnis.
Höherer Preis, höherer Anspruch
Ein Investor äußerte Bedenken, dass die Switch 2 teurer sei als andere Konsolen und damit vor allem jüngere Spieler:innen und deren Familien abschrecken könnte. Furukawa entgegnete, der Preis sei „angemessen für das Spielerlebnis“, das die Switch 2 biete:
Wir glauben, dass der Preis der Nintendo Switch 2 dem Spielerlebnis entspricht, das sie bietet. Wichtig ist, ein unterhaltsames Erlebnis zu schaffen, das den Kunden das Gefühl gibt, dass es sich lohnt.
Zur Rechtfertigung verwies Furukawa auf neue Funktionen und Features, die in die Konsole integriert wurden, um dieses Erlebnis zu ermöglichen.
Zugang für Kinder: Nintendo setzt auf Alternativen
Trotz des höheren Preises will Nintendo den Zugang zur Marke für Kinder niedrigschwellig halten – auch außerhalb der eigentlichen Hardware:
Wir schaffen verschiedene Möglichkeiten für Kinder, Nintendo-Charaktere und die Welt der Spiele auch außerhalb von Konsolen zu erleben.
Solche Maßnahmen sollen langfristig dafür sorgen, dass Kinder die Marke kennen und lieben lernen – und später selbst zur Konsole greifen. Gleichzeitig beobachte Nintendo genau, wie groß die Preis-Hürde für Familien tatsächlich ist:
Eines der Ziele ist es, dass Kinder schließlich auf Konsolen spielen. Dabei achten wir sehr darauf, wie groß das Hindernis durch den Preis ist.
Preisgestaltung bleibt sensibles Thema
Bereits im Mai äußerte sich Furukawa zur Preisstrategie der Switch 2 und erklärte, dass nicht nur Produktionskosten, sondern auch andere Faktoren eine Rolle bei der Preisgestaltung gespielt hätten. Details dazu nannte er allerdings nicht.