Im Rahmen eines ausführlichen Interviews mit Famitsu – wie von Nintendo Everything berichtet – hat Shigeru Miyamoto über die bemerkenswerte Langlebigkeit der Nintendo Switch gesprochen und seine Gedanken dazu geteilt, wie sich die Ansprüche der Spieler an Hardware verändert haben.
Obwohl die Nintendo Switch 2 als aktuelle Generation bereits erhältlich ist, erhält die originale Switch nach wie vor regelmäßig neue Software – von Indie-Entwicklern, großen Third-Party-Studios und Nintendo selbst. Miyamoto äußerte sich dazu wie folgt (maschinell aus dem Japanischen übersetzt):
Zunächst einmal war ich froh, dass die Switch 8 bis 9 Jahre lang gehalten hat. Ich denke, dass die Kunden nicht mehr nur nach Specs suchen. Ich denke, das Ideal ist, dass man, wenn man die Software kauft, sie unterwegs und auf dem Gerät spielen kann, das man zu Hause hat.
Smartphones sind doch ‚überall‘, oder? Ich denke, das ist ein Ideal. Aber Nintendo hat immer ‚Gameplay geboten, das nur wir schaffen können‘, einschließlich der Benutzeroberfläche, und im Vergleich zu Smartphones hat es den Vorteil, schnell reagieren zu können und einen hohen Freiheitsgrad zu haben, weil es nur eine Architektur und Unterstützung für eine Hardware erfordert.
Wenn man ein Allzweckgerät verwendet, muss man alle Versionen unterstützen, sodass die Arbeitsmenge steigt. Wir wollen immer noch mit minimalem Aufwand leben, ohne zu arbeiten… das ist natürlich halb ein Witz (lacht). Aber wir glauben, dass die Reduzierung des Arbeitsaufwands so weit wie möglich wichtig für eine effizientere Entwicklung ist, und wenn man das bedenkt, glaube ich, dass wir eine ziemlich gute Umgebung geschaffen haben.
Pokémon kennt sich ja damit aus. Wenig Aufwand für maximalen Profit. Aber grundsätzlich scheint Nintendo mit dieser Schiene derzeit auf Erfolgskurs zu sein. Jetzt müssen aber auch endlich mal richtig große Titel angekündigt werden, die uns länger bei Laune halten.
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