„Make-or-Break“ für Yacht Club Games – Shovel-Knight-Studio setzt große Hoffnung in Mina the Hollower

Yacht Club Games, das Studio hinter Shovel Knight, steht mit seinem kommenden Zelda-like Mina the Hollower an einem entscheidenden Punkt. Laut einem neuen Bericht ist das Projekt für die Zukunft des Studios „make-or-break“ (alles-oder-nichts).

Mina the Hollower: Das entscheidende Projekt für Yacht Club Games

Das Retro-inspirierte Action-Adventure, das optisch an ein klassisches Game-Boy-Color-Zelda erinnert, wurde bereits 2022 erfolgreich auf Kickstarter finanziert. Nach mehreren Verzögerungen verfehlte das Spiel vor Kurzem sogar seinen ursprünglich geplanten Release-Termin und wurde verschoben.

In einem neuen Bloomberg-Bericht erklärt Studio-Gründer Sean Velasco, wie hoch der Druck mittlerweile ist:

Wenn wir 500.000 Exemplare verkaufen würden, wären wir goldrichtig. Wenn wir sogar 200.000 verkaufen würden, wäre das wirklich großartig. Wenn wir etwa 100.000 verkaufen würden, wäre das nicht so gut.

Team-Umstrukturierungen, Pandemie und hohe Ambitionen

Die Entwicklung von Mina the Hollower begann laut Bericht bereits 2019, initiiert von Designer Alec Faulkner. Ursprünglich teilte Yacht Club Games seine Mitarbeiter in zwei Teams:

  • ein Team für Mina the Hollower
  • ein Team für ein 3D-Shovel-Knight-Projekt

Doch Mina wuchs schnell in Umfang und Ambitionen – zu schnell. Faulkner soll mit der Rolle des Directors überfordert gewesen sein.

Um Kosten zu sparen und den Produktionsfluss zu verbessern, kam es zu Entlassungen, anschließend wurden beide Teams wieder vereint. Gründer Velasco übernahm daraufhin selbst die Rolle des Creative Director.

Laut Artist Sandy Gordon hätte das Studio ohne diese Aufspaltung vermutlich „zwei bis drei Jahre früher fertig sein können.“

Wie steht es um die Zukunft des Studios?

Trotz der hohen Erwartungen relativiert Velasco:

Wenn Mina scheitert, werden wir immer noch da sein.

Allerdings betont er auch, dass man dann „mehr Geld“ benötigen würde. Das Studio reagiert bereits:

  • Umstellung auf vollständige Remote-Struktur ab Jahresende
  • Fokus auf nur ein Projekt gleichzeitig
  • klare Priorisierung von Mina the Hollower

Ausblick: Kann Mina the Hollower Yacht Club Games retten?

Auch wenn der jüngste Delay schmerzt, wirkt die Stimmung vorsichtig optimistisch. Das Spiel zeigt solide technische Performance und kreative Substanz – die Frage bleibt, ob es sich kommerziell durchsetzen kann.

Yacht Club Games hat bereits bewiesen, dass es ikonische Indies erschaffen kann. Jetzt hängt vieles davon ab, ob ihr neues Zelda-like Abenteuer das Publikum ähnlich begeistern wird.

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