Der aktuelle Mario-Synchronsprecher Kevin Afghani hat seinem Vorgänger Charles Martinet öffentlich großen Respekt gezollt. In einem aktuellen Interview bezeichnet Afghani Martinet als denjenigen, der Mario überhaupt erst zu einer weltweiten Ikone gemacht habe.
Am kommenden Wochenende wird Afghani seine Fans erstmals persönlich treffen, wenn er während Charlie’s ComicCon in Estero, Florida auftritt. Im Vorfeld sprach er mit USA Today über seine neue Rolle als Stimme von Mario, seine Erfahrungen mit Nintendo-Spielen und den Druck, das Erbe von Charles Martinet fortzuführen.
Kevin Afghani: „Charles IST Mario“
Auf die Frage, ob er nervös gewesen sei, in die Fußstapfen von Martinet zu treten, antwortete Afghani ohne Zögern – und fand dabei deutliche Worte:
Schaut, Charles ist für mich Mario. Er hat etwas erschaffen, das unfassbar ikonisch ist – und er hat es meisterhaft umgesetzt. Wenn ich nicht nervös gewesen wäre, dann wäre ich der falsche Mann für diesen Job.
Ich bin der zweite, der Mario spricht. Charles ist DERjenige. Der Respekt vor Charles ist enorm. Er ist unglaublich.
Die Aussage unterstreicht den hohen Stellenwert, den Martinet innerhalb der Nintendo-Community genießt. Der langjährige Sprecher von Mario fungiert mittlerweile als offizieller Markenbotschafter der Mario-Reihe und tritt weiterhin regelmäßig auf Events auf, um Fans zu treffen und aus seiner Karriere zu berichten.
Gerücht um Nintendo Direct-Sprecher widerlegt
Im selben Interview stellte Afghani außerdem klar, dass ein kursierendes Gerücht nicht der Wahrheit entspricht. Demnach habe er angeblich bereits früher als Sprecher in Nintendo-Direct-Präsentationen gearbeitet. Dies wies er deutlich zurück:
Ich habe nie für Nintendo gearbeitet, bevor ich Mario wurde.
Damit beendet Afghani Spekulationen über eine frühere Zusammenarbeit mit Nintendo vor seiner Verpflichtung als Stimme der Kultfigur. Wie gefällt euch seine Version von Mario?
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