Alle an Deck für ein Inselreise-Abenteuer mit Mario und Luigi in den Hauptrollen

16x9 Marioluigibrothership En

Die Brüder kehren zurück in einem brandneuen Abenteuer auf hoher See! Wir setzen mit Mario und Luigi die Segel Richtung Kapitarbora (halb Schiff, halb Insel) und bereisen die weite Welt von Konektania. Mario & Luigi: Brothership ist ein bevorstehendes Rollenspiel, das weltweit am 7. November 2024 für Nintendo Switch erscheinen soll.

Das Spiel – welches aus Segeln, Erkunden und Verbinden (dazu später mehr) besteht – wurde erstmals während der Nintendo Direct-Präsentation am 18. Juni 2024 angekündigt. Mario & Luigi: Brothership markiert das Debüt von Mario & Luigi auf Heimkonsolen und Kevin Afghani als die Stimme der Mario-Brüder in dieser Serie.

Angefangen hat die Serie im Jahr 2003 mit Mario & Luigi: Superstar Saga, für den Game Boy Advance. Die anderen Teile sind Mario & Luigi: Zusammen durch die Zeit und Mario & Luigi: Abenteuer Bowser für den Nintendo DS sowie Mario & Luigi: Dream Team Bros. für den Nintendo 3DS. Mario & Luigi: Paper Jam Bros. erschien ebenfalls für Nintendo 3DS. In allen Teilen der Serie spielt man hauptsächlich Mario und Luigi, welche in Rundenbasierenden Kämpfen, wie es für Rollenspiele üblich ist, Gegner besiegen müssen. In den letzten beiden Teilen hat man dazu noch die Möglichkeit Baby Mario, Baby Luigi (Zusammen durch die Zeit) und Bowser (Abenteuer Bowser) zu spielen.

Die Serie wurde durch ihre originelle und humorvolle Handlung, sowie einigen durchgehenden Ereignissen bekannt. 2017 erschien ein Remake von Mario & Luigi: Superstar Saga für Nintendo 3DS namens Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen. In diesem Remake wurde neben grafischen Verbesserungen und Verbesserungen am Gameplay der neue Modus „Schergen Saga“ hinzugefügt, in dem man das Abenteuer von Kommandant Gumba, Kommandant Shy Guy und Kommandant Buu Huu, sowie ihren Anhängern verfolgt. 2019 erschien ein weiteres Remake für den Nintendo 3DS: Mario & Luigi: Abenteuer Bowser + Bowser Jr.s Reise. Auch dort gibt es einen neuen Spielmodus mit demselben Prinzip: „Bowser Jr.s Reise“. Dort erlebt man das Abenteuer von Bowser Jr., welches er zu der Zeit des Hauptabenteuer erlebt hat.

Nintendo war so freundlich uns nach Frankfurt einzuladen, damit wir vor Ort Mario & Luigi: Brothership ausprobieren können, was ich mir natürlich nicht habe nehmen lassen. Ich war anfangs, so wie viele andere auch, etwas irritiert vom Grafikstil des Spiels. So geht es mir auch jetzt noch, wenn ich Videos dazu anschaue, allerdings fiel mir dies während des Spiels kaum negativ auf. Sollte euch die Grafik nach wie vor stören, dann versucht mal den Titel bei einem Freund auszuprobieren, sobald Mario & Luigi: Brothership erschienen ist.

Nach einer kurzen Einführung, standen uns zwei vorbereitete Spielstände zur Verfügung. Bezüglich der jeweiligen Spielzeig können wir derzeit nichts sagen, jedoch waren die Brüder auf Level 4 und beim weiter fortgeschrittenen Spielstand auf Level 14. Somit hatten wir in dieser Vorschau-Version mit dem Aufleveln keine allzu große Herausforderung mehr, aber das muss es ja auch nicht, da wir möglichst viel vom Spiel sehen wollten. Zur Einordnung: Das wilden Wütschweine waren ebenfalls auf Level 4.

Der erste Spielstand gab uns eine gute rund 30-minütige Einführung in Mario & Luigi: Brothership. Mithilfe einer Kanone (die mit einem Fernglas ausgestattet ist) konnten wir von unserem Schiff aus neues Land entdecken und die beiden Brüder dorthin katapultieren.

Willkommen in Twisterland

Jede Insel, die man im Spiel besuchen können wird, scheint ein eigenes Thema zu haben. Die offizielle Nintendo-Website spricht von „tropischen Regenwäldern bis hin zu geschäftigen Städten“, und das Twisterland ist eine recht musikalische Insel, deren Hauptattraktion der Twisterbaum ist.

Mario & Luigi: Brothership ähnelt dem Gameplay der Vorgängerspiele und bietet fortschrittliche Sprung- und Hammerangriffe, bei denen beide Brüder gleichzeitig zum Einsatz kommen, sowie brandneue und wiederkehrende Brüderaktionen.

Im Spiel treffen wir auf alte Bekannte Charaktere des Pilz-Königreichs wie Peach und Bowser, aber auch neue Freunde, wie Connetta und Wattz. Letzterer war sogar schon Teil unseres Teams, als wir die Insel betraten, mag es allerdings offenbar nicht als Schwein betitelt zu werden.

Ziel des Spiels ist es, die einzeln im Meer umhertreibenden Inseln miteinander zu verbinden, weshalb wir im Twisterland unbedingt den Leuchtturm aufsuchen müssen. Allerdings ist das nicht so einfach: Die Tolle vom Groove-King ist nämlich direkt vor dessen Show einfach abgeklappt und benötigt ganz dringend Haarwachs.

Beim Erkunden der Insel treffen wir auch schnell auf die ersten Gegner und so ein nigelnagelneuer Hammer eignet sich perfekt dafür, mal kräftig draufzuhauen! Nehmen sowohl Mario als auch Luigi aktiv am Kampf teil, führt ihr eine Kombi-Attacke aus. Dabei drücken wir den Knopf (A für Mario, B für Luigi) in dem Moment, wenn der Hammer beim Ausholen aufleuchtet, um mit dem Angriff größtmöglichen Schaden anzurichten.

Hammerattacken sind bei Gegnern nützlich, die ihre Köpfe schützen oder die gegen Sprungattacken immun sind.

Es ist ratsam sich an Gegner heranzuschleichen und ihnen eine mit dem Hammer, oder einem Sprung auf den Kopf zu verpassen, um den Kampf mit einem Erstangriff zu beginnen! Sobald der Gegner uns angreift, können wir diesen Attacken entweder mit einem beherzten Sprung oder Schlag mit dem Hammer abwehren, oder wir drücken R für den ‚Abwehrreflex‘.

Glaubt ihr, nicht ausweichen zu können, kann der Abwehrreflex erlittenen Schaden lindern.

Unser Abenteuer auf der Insel verläuft noch recht linear, hin und wieder mal eine Abzweigung und mit einem Druck auf L können wir Luigi manchmal auf eigene Faust losschicken, damit er Objekte – wie etwa Felsen – aus dem Weg räumt und kleine Geheimnisse offenbart. Achtet einfach darauf, wenn ein grünes Ausrufezeichen über seinem Kopf erscheint. Allgemein scheint Luigi recht selbstständig zu sein. Wenn wir als Mario auf eine Plattform springen, dann folgt uns dessen Bruder von ganz allein.

Auf zu neuen Ufern

Im Gegensatz zu The Legend of Zelda: The Wind Waker können wir das Meer nicht frei befahren. Stattdessen bewegt sich unser Gefährt (Halb Schiff, halb Insel) auf Strömungen umher und durch das Fernrohr der Kanone können wir dabei neue Inseln erspähen. Es ist auch möglich auf der Karte eine angrenzende Strömung anzusteuern, aber wir hatten auf dem zweiten Spielstand ein bestimmtes Ziel vor Augen: Attrakama.

Es gibt das Gerücht, dass sich Prinzessin Peach irgendwo auf dieser Insel befinden soll, was schon Grund genug ist sie sich mal genauer anzuschauen. Problem: Es gibt ein Labyrinth, welches wir durchqueren müssen und natürlich sind auch dort viele Gegner unterwegs.

Glücklicherweise ist nicht nur der Spielstand bereits deutlich fortgeschritten, sondern auch unser Level und die damit verbundenen Fähigkeiten. Unter anderem lernten wir hier die ‚Effektstecker‘ kennen. Zwei konnten wir zu diesem Zeitpunkt ausrüsten. Mit dem ‚Explodierer‘ zum Beispiel, schadet eine Schockwelle auch anderen Gegner in der Nähe, wenn wir mit einer Sprung- oder Hammerattacke ein „Exzellent!“ erzielen. Beim ‚Kugelhagler‘ fällt eine Eisenkugel auf den Gegner und verursacht mehr Schaden.

Wer lieber einsteckt, statt auszuteilen, sollte den Pilz-o-matik Effekstecker anstöpseln. Diese sind jedoch alle nur bregrenzt einsetzbar und müssen im Anschluss aufladen.

Luigidee

Luigi hilft Mario beim Erkunden, Lösen von Rätseln, Sammeln von Items und mehr. Wann immer ihr das grüne Ausrufezeichen seht, hat Luigi eine seiner glorreichen Ideen – auch Luigidee genannt.

In der Mitte des Labyrinths angekommen, gibt es einen Aussichtsturm, welcher uns einen guten Überblick des Areals bietet. Leider kann man die runden Wände nur von unten über einen Schalter drehen, um neue Wege offenzulegen. Bei solchen Rätseln kommt die Luigidee ins Spiel, damit sich die Brüder kurz trennen können, um in Perfektion zusammenzuarbeiten. Verlasst euch auf die brüderlichen Bande zwischen Mario und Luigi.

Ersteindruck zu Mario & Luigi: Brothership

Mario- und Rollenspiel-Fans werden richtig verwöhnt. Super Mario RPG, Paper Mario: Die Legende vom Äonentor und nun noch Mario & Luigi: Brothership. Im Kern des Spiels steckt die Seele eines richtigen Mario & Luigi-Ablegers, welchen wir nun nicht nur auf einem Handheld, sondern auch am großen TV-Bildschirm genießen dürfen.

Bekannte Gameplay-Mechaniken, gepaart mit frischen neuen Ideen, machen Lust auf mehr!

In Super Mario Bros. Wonder fing Nintendo damit an, den Charakteren sichtlich mehr Leben einzuhauchen, was auch hier weitergeführt wird. Vom Abschuss mit der Kanone, über die Ladung auf einer Insel, bis hin zu missglückten Angriffen – alles wird entsprechend witzig in Szene gesetzt. Und auch wenn Charles Martinet nicht mehr als Synchronsprecher von Mario und Luigi mit dabei ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass die Emotionen unserer Helden darunter gelitten haben. Im Gegenteil. Das typische Mario & Luigi-Feeling kam sofort auf, als wären die beiden nie lange weg gewesen.

Fans der Reihe können sich freuen und alle dürfen dem Duo gerne mal eine Chance geben.

Google Suche

Nintendo Connect bei Google

Markiere uns als bevorzugte Quelle und bekomme unsere Nintendo-News künftig häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und Feeds angezeigt.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Trustpilot
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste
Total
0
Share