Der Countdown läuft: In ziemlich genau einem Monat erscheint die Nintendo Switch 2. Die Vorfreude bei Spieler:innen ist riesig – und das gilt auch für Entwickler weltweit. Viele Studios können es kaum erwarten, ihre Spiele auf der neuen Hardware zu veröffentlichen. Doch trotz aller Begeisterung gibt es auch kritische Stimmen – vor allem in Bezug auf den eShop.
Die Kritik: Langsam, unübersichtlich, zu viel Ramsch
Wie GamesRadar berichtet, hat man im Rahmen eines Features mit mehreren Entwicklerstudios über die Zukunft der Switch gesprochen. Dabei stand auch der eShop im Fokus – und die Kritik deckt sich mit dem, was viele Nutzer:innen schon lange anmerken:
- Verbesserte Performance: Der aktuelle eShop sei zu träge und reagiere langsam.
- Bessere Auffindbarkeit von Inhalten: Viele gute Spiele gingen im Überangebot unter.
- Weniger Shovelware: Geringwertige Billigspiele („Asset Flips“) würden das Angebot verwässern.
- Effizienterer Checkout-Prozess: Der Kaufvorgang sei unnötig umständlich.
Auch wenn das Interview offenbar vor dem jüngsten eShop-Update der Switch 1 geführt wurde, bleiben die Kritikpunkte relevant. Die jüngsten Änderungen an der Spielauflistung zeigen zwar erste Ansätze in die richtige Richtung, ob sie langfristig etwas bewirken, bleibt abzuwarten.
Große Hoffnungen für Switch 2
Abseits vom eShop überwiegt jedoch die Zuversicht: Die Switch 2 wird von den befragten Entwickler:innen als „aufgemotzte Switch“ beschrieben – und das meinen sie durchweg positiv. Die bekannte Hybrid-Idee bleibt erhalten, bekommt aber endlich mehr Power. Viele Studios stehen bereits in den Startlöchern und hoffen, dass Nintendo mit der neuen Plattform an den Erfolg der ersten Switch anknüpfen kann.
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