Ubisoft hat erklärt, warum die physische Switch-2-Version von Star Wars Outlaws nicht die vollständigen Spieldaten auf dem Modul enthält, sondern stattdessen als sogenannte Softwareschlüssel-Karte erscheint.
Was ist eine Game-Key Card?
Bei diesem neuen Nintendo-Branding handelt es sich um Module, die keine Spieldaten enthalten. Stattdessen fungieren sie lediglich als Download-Schlüssel, mit dem das Spiel aus dem eShop heruntergeladen werden kann.
Viele Switch-2-Spieler äußern Vorbehalte gegenüber Softwareschlüssel-Karten – unter anderem wegen der Befürchtung, dass die Spiele eines Tages nicht mehr herunterladbar sein könnten, falls Nintendo die entsprechenden Server abschaltet.
Ubisoft: „Es liegt an der Geschwindigkeit“
Während Fans vermuteten, dass sich Studios für Game-Key Cards entscheiden, um Herstellungskosten zu sparen, widerspricht Ubisoft-Entwickler Rob Bantin (Audio Architect der Snowdrop-Engine) dieser Annahme.
Snowdrop ist für seine Open-World-Umgebungen stark auf Festplatten-Streaming angewiesen, und wir haben festgestellt, dass die Switch-2-Karten einfach nicht die Leistung brachten, die wir für unser Qualitätsziel benötigten.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Kosten der Karten jemals zur Sprache gekommen wären – wahrscheinlich, weil sie irrelevant waren.
Laut Bantin sei die Datenübertragungsgeschwindigkeit der Switch-2-Module das Problem. Obwohl diese schneller seien als die Module der ersten Switch und entsprechend mehr kosten, würden sie nicht an die Performance der internen SSD-Speicher oder der MicroSD Express-Karten herankommen.
Und das stimmt tatsächlich. Tests haben bereits gezeigt, dass ein Mario Kart World beispielsweise um einiges länger lädt, wenn sich das Spiel auf einer Softwarekarte befindet.
Anpassung an die Zielplattformen
Ein weiterer Grund sei, dass Star Wars Outlaws ursprünglich für Systeme mit SSD-Speicher entwickelt wurde.
Ich denke, wenn wir ein Spiel für Switch 2 von Grund auf neu entwickelt hätten, wäre es vielleicht anders gekommen. So wie es war, haben wir ein Spiel rund um die SSDs der ursprünglichen Zielplattformen entwickelt, und dann kam eine Weile später die Switch 2 auf den Markt.
Damit sei es für Ubisoft die bessere Lösung gewesen, sicherzustellen, dass alle Spieler die Daten direkt von internem Speicher aus laden – auch wenn das den Umweg über eine Softwareschlüssel-Karte bedeutet.
Kein Vorwurf an Nintendo
Auf Kritik, dies sei ein Konstruktionsfehler der Switch 2, reagierte Bantin mit Verständnis für Nintendo:
Um fair zu Nintendo zu sein, muss man sagen, dass sie bei der Auswahl der Komponenten für eine neue Konsole eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen müssen. Die Switch 2 ist in vielerlei Hinsicht ein wahres Wunderwerk.
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Ja eben! Ein Spiel sollte man, genau wie bei PS5, von der Disc (oder bei Switch 2 von der cartridge) installieren können. Alle benötigten Daten sollten offline und jederzeit, auch nach 20 Jahren, verfügbar sein! Klar, Updates und kommende DLCs sind Ausnahmen, obwohl man auch diese verschlüsselt exportieren könnte.
Was ich eigentlich meine: Dass die neuen cartridges zu langsam sind, ist viellecht so, aber man kann die Spieledaten trotzdem drauf tun, dann kann der Spieler halt das Spiel nachträglich installieren!
Das Ding ist halt; Du kannst heute deine digitalen fast 20 Jahre alten Wii-Spiele doch nach wie vor alle herunterladen – trotz Wii-Shop Abschaltung.
Und die Cartridges haben nicht nur das Problem mit der Geschwindigkeit, sondern auch mit dem Speicherplatz. Wenn ein Spiel größer als 64 GB ist, dann passt es nicht auf das Modul.
Ja, du hast recht. Hin und wieder gibt es aber Spiele, die man gar nicht mehr downloaden kann, wegen Lizenzproblemen (Musikrechte, Marken & Logos, Charaktere/Comic, Voice Actors & Darsteller, Engine, etc), auch wenn man sie schon gekauft hat (bei mir Singstar, Just Dance, Burnout). Bei Wii Spielen ist das vielleicht nicht der Fall, aber bei vielen modernen games schon.
Wir können nicht verlangen, dass die neuen Spiele auf zwei cartridges geliefert werden, das ist wirklich ein Problem. Soll Nintendo seine Super-innovativen Karten halt günstiger verkaufen, oder mit ihnen untergehen! 🙂
Bla bla blaaaaaaaaaaa……. Dann hätten die Entwickler die Daten trotzdem auf eine „langsame“ Spielkarte packen können. Um zu spielen, sollte man dann das Spiel zuerst auf den „schnellen“ internen Konsolen-Speicher installieren und die Karte sollte beim Spielen immer eingesteckt bleiben. Voilà, Problem wäre gelöst! Ist doch bei fast jedem grossen Playstation auch so, oder?
Na ja, im Grunde muss JEDES PlayStation-Spiel installiert werden, unabhängig davon, ob sich Daten auf der Disc befinden oder nicht. Das Konzept existiert so bei der Nintendo Switch 2 nicht.