Nintendo hat aus der Vergangenheit gelernt – und scheint bei der Switch 2 besonders hart gegen potenzielle Hacks vorzugehen. Erste Berichte zeigen: Aktuell scheitern sämtliche Versuche.
Nintendo vs. Hacker: Eine lange Geschichte
Seit Jahrzehnten liefert sich Nintendo ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Hacking-Szene. Spätestens seit der Wii versuchen Sicherheitsforscher und Tüftler, Schwachstellen in den Systemen zu finden – oft mit dem Ziel, Homebrew-Software oder Raubkopien lauffähig zu machen. Doch mit der Nintendo Switch 2 will das Unternehmen offenbar ein neues Kapitel aufschlagen: ein nahezu undurchdringliches System.
Erste Versuche: Bricks statt Durchbruch
Laut aktuellen Berichten aus der Szene wurden bereits mehrere Versuche unternommen, um sich Zugriff auf die Switch 2 zu verschaffen. Doch das Ergebnis ist jedes Mal das gleiche: Die Konsolen sind unbrauchbar geworden – sogenannte „Bricks“. Offenbar greift Nintendo sofort durch, wenn unautorisierte Änderungen erkannt werden.
„Alle bisher bekannten Methoden endeten mit einer gebrickten Konsole“, heißt es in einem Forumseintrag eines Mitglieds. „Nintendo scheint diesmal wirklich vorbereitet zu sein.“
Bei Verwendung des MIG Flash/Switch-Moduls, sollen erste getestete Konsolen in einen Ziegelstein mit Bootloop verwandelt worden sein. Einige Mitglieder des Forums zweifeln aber auch an der Unhackbarkeit des Systems, aufgrund fehlender glaubwürdiger Quellen. Manche vermuten auch eine gezielte Desinformation seitens Nintendo.
Noch ist nichts endgültig – aber Nintendo liegt vorn
Zwar ist es noch zu früh, um endgültige Aussagen zu treffen – schließlich ist die Konsole noch nicht einmal offiziell im Handel (Release: 5. Juni 2025). Doch der erste Eindruck ist klar: Nintendo hat tiefgreifende Sicherheitsmaßnahmen integriert, um das Dumpen von ROMs, das Ausführen von nicht autorisierter Software und andere Exploits zu verhindern.
Challenge accepted?
Gerade die Einschätzung, dass ein System „unhackbar“ sei, wird in der Szene oft als Herausforderung verstanden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis neue Versuche auftauchen – sei es per Hardware-Exploit, modifiziertem Bootloader oder anderen kreativen Ansätzen. Doch Stand jetzt gilt: Nintendo liegt im Sicherheitsduell vorn.
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