Mit Final Fantasy VII Remake Intergrade (-> unser Spieletest) erscheint in Kürze der nächste große Third-Party-Titel für Nintendo Switch 2. Das Technikteam von Digital Foundry hat die Umsetzung ausführlich analysiert und dabei Details zu Auflösung, Bildqualität, Performance und Ladezeiten veröffentlicht.
Texturen und Bildqualität
Laut Digital Foundry orientiert sich die Texturqualität auf Nintendo Switch 2 teilweise an der PS5-Version, greift jedoch in vielen Bereichen weiterhin auf Assets der PS4-Fassung zurück.
- Türen, Metallflächen, Wände und Bodentexturen in den Slums von Sektor 7 sind deutlich schärfer als auf PS4 und vergleichbar mit PS5.
- Beschilderungen sind sauber lesbar.
- Gleichzeitig entsprechen viele andere Texturen weiterhin dem PS4-Niveau.
- Die verfügbare RAM-Kapazität der Switch 2 liegt zwischen PS4 und PS5, was laut Analyse diese Mischung erklärt.
Die Geometrie bleibt auf allen Plattformen identisch, während die Qualität der 2D-Texturen auf PS5 insgesamt höher ausfällt als auf Switch 2.
Schatten und Charakter-Pop-ins
Bei der Schattenqualität zeigt sich eine klare Nähe zur PS4-Version:
- Schattenauflösung und Kaskadengrenzen entsprechen weitgehend dem PS4-Niveau.
- Die PS5 bietet sichtbar schärfere Schatten.
- Unterschiede fallen im normalen Spielbetrieb meist nur bei genauer Betrachtung auf.
Auch das Pop-in von NPCs verhält sich ähnlich wie auf PS4:
- In größeren Arealen fehlen NPCs auf Switch 2 teilweise dort, wo sie auf PS5 bereits sichtbar sind.
- Die Einblenddistanz entspricht in der Regel der PS4, vereinzelt tritt das Pop-in auf Switch 2 sogar minimal später auf.
Beleuchtung und volumetrische Effekte
Die Beleuchtung basiert auf den Intergrade-Verbesserungen, die ursprünglich für die PS5 eingeführt wurden:
- Viele Lichtanpassungen entsprechen der PS5-Version.
- Szenen ohne direktes Sonnenlicht profitieren besonders von den überarbeiteten Lichteffekten.
- Volumetrische Beleuchtung ist auf Switch 2 teilweise in geringerer Auflösung sichtbar.
Auflösung und DLSS
Im Docked-Modus rendert das Spiel laut Digital Foundry mit:
- 1080p Ausgabeauflösung
- Einsatz einer leichten DLSS-Variante, primär für Kantenglättung
- Deutlich schärferes Bild als auf PS4
- Bildschärfe oft vergleichbar mit der PS5 im Performance-Modus
DLSS wird nicht für starkes Upscaling eingesetzt, sondern hauptsächlich zur Verbesserung der Bildstabilität gegenüber der Unreal-Engine-TAA-Lösung.
Allerdings treten unter bestimmten Lichtbedingungen sichtbare Dithering-Muster auf, insbesondere bei näherer Betrachtung des Bildes.
Im Handheld-Modus:
- Interne Auflösung liegt bei etwa 720p mit dynamischer Skalierung
- Hochskalierung auf 1080p mittels DLSS
- Dithering-Artefakte sind stärker sichtbar als im Docked-Betrieb
- Haarstrukturen und Partikeleffekte wirken etwas unruhiger
- Die grafischen Detailstufen entsprechen weitgehend dem Docked-Modus
Unterschiede zwischen Docked und Handheld betreffen primär die Bildauflösung, nicht die Detailstufen.
Bildrate und Performance
Die Bildrate ist auf 30 FPS begrenzt:
- Im Docked-Modus läuft das Spiel während des Gameplays stabil mit konstanten 30 FPS.
- In Zwischensequenzen treten gelegentlich kurze Framedrops bei Kameraschnitten auf.
- Im Handheld-Modus bleibt die Performance ebenfalls stabil, mit einer beobachteten Ausnahme in einem bestimmten Kameraschwenk nahe Aeriths Haus.
Digitale Foundry beschreibt diese Einbrüche als selten und lokal begrenzt.
Ladezeiten
Die Ladezeiten fallen deutlich kürzer aus als auf PlayStation 4:
| Plattform | Kapitel 1 | Kapitel 2 | Kapitel 3 |
|---|---|---|---|
| PS4 | 17,6 s | 18,6 s | 31,1 s |
| Switch 2 (SD Express) | 8,7 s | 8,6 s | 11,4 s |
| Switch 2 (interne SSD) | 6,5 s | 6,7 s | 8,5 s |
| PS5 | 2,0 s | 2,0 s | 2,0 s |
Die interne SSD der Switch 2 ist schneller als SD-Express-Karten, bleibt jedoch hinter der Ladegeschwindigkeit der PS5 zurück.
Technisches Gesamtbild laut Digital Foundry
- Intergrade-Beleuchtung und ausgewählte PS5-Texturen sind vorhanden.
- Schattenqualität und NPC-Pop-ins orientieren sich stärker an der PS4.
- DLSS wird für Kantenglättung und Upscaling eingesetzt.
- Bildrate ist stabil auf 30 FPS begrenzt.
- Ladezeiten sind deutlich kürzer als auf PS4.
Final Fantasy 7 Remake Intergrade kombiniert damit laut Analyse Elemente aus beiden PlayStation-Versionen und ergänzt diese durch DLSS-Unterstützung auf Nintendo Switch 2. Bleibt die Frage offen, wie sie mit „Rebirth“ verfahren, wovon es keine PS4-Version gibt.
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