In den letzten Wochen fiel auf, dass einige Ports auf der Nintendo Switch 2 mit Performance-Problemen zu kämpfen haben. Nun hat sich Epic Games CEO Tim Sweeney selbst zu Wort gemeldet – und die Schuld nicht der Engine, sondern dem Entwicklungsprozess gegeben.
Optimierung als Schlüsselproblem
Sweeney erklärte, dass viele Studios ihre Spiele zunächst auf High-End-Hardware entwickeln und erst in der Schlussphase für schwächere Geräte wie die Switch 2 optimieren. Das sei ein großer Fehler:
Idealerweise sollte die Optimierung bereits früh in der Entwicklung erfolgen, bevor die eigentliche Content-Produktion beginnt.
Zum Beleg verwies er auf Fortnite, das auf der Switch 2 stabil läuft – ein Titel, der direkt von Epic selbst auf Basis der eigenen Engine entwickelt wurde.
Jetzt muss man jedoch auch sagen, dass einige Portierungen für Nintendo Switch 2 auf den anderen Systemen längst fertiggestellt wurden und auch erschienen. Hoffen wir also, dass kommende Spiele, die von Anfang an auch für Nintendos Hybrid-Konsole geplant wurden, besser optimiert auf dem Markt erscheinen.
Epics Maßnahmen für die Zukunft
Um Entwickler künftig zu unterstützen, kündigte Sweeney zwei konkrete Schritte an:
- Automatisierte Optimierungs-Tools in kommenden Unreal Engine 5-Updates
- Trainingsprogramme und Schulungen für Studios
Laut Sweeney liegt es also weniger an der Technik der Unreal Engine 5 selbst, sondern an der frühen Weichenstellung im Entwicklungsprozess. Mit neuen Tools und Schulungen will Epic Games sicherstellen, dass künftige Switch-2-Ports besser laufen.
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