Atlus sagt, dass die Grafikqualität von Persona 3 Reload auf Switch 2 ihren Standards entspricht

Bei der Tokyo Game Show haben Kazuhisa Wada (P-STUDIO Director) und Yoshihiro Komori (Director der Nintendo-Switch-2-Version) im Gespräch mit UnGeek über die Entwicklung von Persona 3 Reload für Nintendos aktueller Konsole gesprochen. Dabei gaben sie Einblicke in technische Herausforderungen, grafische Anpassungen und die besondere Bedeutung des Spiels für die Fans.

Fast 20 Jahre nach dem Original

„Es ist fast zwei Jahrzehnte her, dass das originale Persona 3 erschienen ist“, sagte Wada. „Ich wollte schon lange eine Neuauflage umsetzen. Der Entwicklungsprozess war zwar ein langer Weg, aber wir konnten den ursprünglichen Reiz einem größeren Publikum näherbringen – und das macht uns sehr glücklich.“

Ein zentrales Anliegen sei gewesen, dass auch Fans des Originals die Neuinterpretation annehmen: „Wir wollten sicherstellen, dass die Seele von Persona 3 spürbar bleibt.“

Entwicklung auf unbekannter Hardware

Komori sprach über die technische Seite des Projekts: „Bei der Nintendo Switch 2-Hardware haben wir mit der Entwicklung begonnen, bevor diese tatsächlich auf den Markt kam, und wir hatten auch keine genaue Vorstellung von der Software von Drittanbietern.“
Nach dem Launch seien zahlreiche neue Titel erschienen, was einerseits überraschend, andererseits hilfreich gewesen sei. „Heute können wir mit Sicherheit sagen: Unsere Grafikqualität entspricht den Standards.“

UI mit „Sea of Hearts“-Konzept

Ein Schwerpunkt lag auf der Benutzeroberfläche. Wada erklärte: „UI ist ein großes grafisches Element in allen unseren Spielen. Unser Art Director Komagai-san entwickelte das Design auf Basis des blauen Themas des Originals und fügte das Sub-Thema ‚Sea of Hearts‘ hinzu.“
Dieses Konzept solle an ozeanische Tiefen erinnern und den Spieler in das Bewusstsein des Protagonisten eintauchen lassen.

Im Vergleich zu Persona 5, das auf warme Farben und Dynamik setzt, arbeite Persona 3 Reload mit kühleren Tönen und Stillstand – ein bewusster Kontrast.

„Eine seltsame Fügung“

Komori selbst war schon am ursprünglichen Persona 3 beteiligt. „Es fühlt sich wie eine seltsame Fügung an, nun als Porting Director zurückzukehren“, sagte er. „Als Spieler habe ich Persona 3 Reload erlebt und gemerkt, wie viel Leidenschaft in den Details steckt. Es geht nicht nur um bessere Grafik, sondern darum, das Gefühl des Originals in die Gegenwart zu bringen.“

Er betonte, dass sein Ziel sei, diese Emotionen auch auf der Switch 2 zu transportieren: „Ich wollte die Grafik perfektionieren, damit alle Spieler nahtlos eintauchen können.“

Dank an die Community

Zum Abschluss wandte sich Wada direkt an die Fans: „Was uns antreibt, sind die positiven Rückmeldungen und die Unterstützung der Community. Wir sind sehr dankbar für die Fans in Südostasien und weltweit. Mit der Persona-Serie und als Atlus möchten wir auch in Zukunft aufregende Spiele entwickeln.“

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