Assassin’s Creed Shadows erscheint am 2. Dezember 2025 für Nintendo Switch 2 – und Ubisoft verrät in einem technischen Deep-Dive, wie das umfangreiche Open-World-Abenteuer erfolgreich auf Nintendos neue Hardware portiert wurde. Mit an Bord: nahezu alle bisherigen Updates, Cross-Progression und zahlreiche technische Optimierungen speziell für die Hybridkonsole.
Fast alle Updates zum Launch – Cross-Progression inklusive
Zum Start der Switch-2-Version sind alle bisher veröffentlichten Title-Updates enthalten – mit Ausnahme der Klauen von Awaji-Erweiterung, die 2026 nachgereicht wird.
Dank Ubisoft Connect wird Cross-Progression unterstützt, sodass Spieler ihren Fortschritt problemlos zwischen Plattformen übertragen können.
Ein technisches Mammutprojekt
Für Ubisoft war der Port eines so großen, detailreichen Open-World-Spiels auf die Nintendo Switch 2 „eine der ehrgeizigsten technischen Aufgaben überhaupt“.
Bruno, Project Lead Programmer, erklärt:
Wir mussten fast alles überdenken – vom Rendering bis zur Systemstruktur – und gleichzeitig die Seele des Spiels bewahren.
Trotz der Hardwareunterschiede sollte die Faszination der Spielwelt erhalten bleiben. Ziel waren stabile 30 FPS in beiden Modi, Handheld und Docked.
Optimierungen tief im System
Da Assassin’s Creed Shadows ursprünglich für potente Heimkonsolen entwickelt wurde, waren umfangreiche Code-Anpassungen und Optimierungen nötig.
Laut Yannick, Technical Graphic Director, wurde stark daran gearbeitet, die Welt optisch dynamisch und flüssig zu halten. Dazu gehören:
- dieselben Wolken- und Kleidungs-Simulationssysteme,
- Optimierungen für den ARM-Prozessor,
- selektives Downscaling von Simulationsdaten,
- und Anpassungen zur Reduzierung der GPU-Belastung.
Ray-Traced Global Illumination wird auf Nintendo Switch 2 zwar unterstützt, jedoch setzt Ubisoft aus RAM-Gründen auf die baked Global Illumination – dieselbe Lösung, die auch auf „Low-Spec-PCs“ und der Xbox Series S verwendet wird.
Performance: Feintuning von LOD, Texturen und Draw Distance
Um die Dynamik der Spielwelt zu bewahren, musste Ubisoft zahlreiche Parameter neu balancieren:
- Level of Detail (LOD)
- Draw Distance
- Texturauflösung
- Streaming von Objekten und Elementen
In Bereichen mit besonders vielen NPCs wurde die Charakterdichte reduziert, ohne die Atmosphäre spürbar zu beeinträchtigen.
DLSS für schärfere Bilder und höhere FPS
Die Nintendo Switch-2-Version nutzt Deep Learning Super Sampling (DLSS).
Die KI-basierte Hochskalierung sorgt für:
- schärfere Bilder,
- präzisere Farben,
- verbessertes Texturdetail,
- weniger Bildartefakte,
- und insgesamt flüssigere Performance.
Optimiert für Handheld & TV
Ob unterwegs oder am Fernseher: Ubisoft wollte das Erlebnis auf beiden Wegen konsistent halten.
- 30 FPS in beiden Modi
- Anpassungen für den GPU-limitierten Handheld-Modus
- HDR-Unterstützung für brillante Farben
- Nutzung der VRR-Funktion des Handheld-Displays
Da VRR normalerweise erst ab 40 FPS greift, hat Ubisoft einen eigenen Algorithmus entwickelt, der die Funktion auch bei 30 FPS aufrechterhält.
Nintendo Switch-2-exklusive Features
Die Portierung bringt einige systembezogene Verbesserungen:
- Touchscreen-Steuerung für Menüs, Karte und Hideout
- Zukünftige Updates bringen:
- weitere Optimierungen
- fortlaufende Parallelität zu anderen Plattformen
- Tastatur- und Maus-Unterstützung im Docked-Modus (geplant)
Die Nintendo Switch 2 erhält eine nahezu vollständige Version mit breiter Feature-Unterstützung und den meisten Post-Launch-Inhalten direkt zum Release.
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