gamescom congress 2026 schließt mit Besuchendenrekord und erstmaligem Besuch des Bundespräsidenten

Zwei Männer interagieren begeistert mit einer Spielekonsole auf der Gamescom 2023, Ereignis 4570_gamescom_26.

Mit dem erstmaligen Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, einer noch größeren Programmvielfalt und zahlreichen namhaften Speakerinnen und Speakern unterstrich der gamescom congress 2026 eindrucksvoll seine Relevanz als weltweit führende Konferenz über die Potenziale von Games. Der Kongress fand am 27. August auf insgesamt acht Bühnen, mit 85 Programmpunkten und 165 Speaker:innen im Rahmen der gamescom in Köln statt. Mit über 1.100 Besuchenden aus Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft stellte die Veranstaltung einen neuen Rekord auf.

Eröffnung durch Bundespräsident Steinmeier

Eröffnet wurde der Kongress von Bundespräsident Steinmeier. „In ihrer Gesamtheit sind digitale Spiele kulturrelevant – und damit, das halte ich für entscheidend, auch relevant für unsere Demokratie“: In seiner Rede sprach er unter anderem darüber, welchen positiven Einfluss Games auf unterschiedliche Bereiche haben, und hob das große Potenzial von Games für ein besseres gesellschaftliches Miteinander hervor.

Stimmen der Veranstalter

Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, Mitveranstalter des gamescom congress, äußerte sich wie folgt: „Mit dem erstmaligen Besuch des Bundespräsidenten und einem neuen Rekord bei Besuchenden ist der gamescom congress in diesem Jahr so erfolgreich wie nie zuvor zu Ende gegangen. Das unterstreicht einmal mehr, wie das Zukunftsmedium Games in Wirtschaft, Kultur, Bildung oder Wissenschaft die wichtigen Themen unserer Zeit positiv prägt und entscheidende Impulse setzt. Wie Games die Demokratie stärken können, stand in diesem Jahr besonders im Fokus. Das unterstreicht, wie wichtig auch dieses Thema der Branche und der Games-Community ist.“

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH und Mitveranstalter des gamescom congress, ergänzte: „Der gamescom congress 2026 unterstreicht einmal mehr das enorme Potenzial von Games für die Gesellschaft. Der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, hochkarätige Panels mit internationalen Organisationen und starke Impulse zur Vermittlung demokratischer Werte haben dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Hier wurden Themen diskutiert, die weit über die Games-Branche hinausreichen. Gemeinsam mit dem game-Verband schaffen wir in Köln eine wichtige Plattform für diesen Austausch.“

Geführter Rundgang über die gamescom 2026 mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier (Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland)

Themenschwerpunkte: „Spielfeld Demokratie“ und „Der Games-Effekt“

Inhaltlich wurde der Kongress in diesem Jahr unter anderem von den Themenschwerpunkten „Spielfeld Demokratie“ und „Der Games-Effekt“ bestimmt. Zu den Beteiligten zählten Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen wie Europol, des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen sowie zahlreiche Fachleute aus der Games-Branche. Vertreten waren unter anderem das Technologieunternehmen Razer und Games-Studios wie Paintbucket Games, remote control productions und ROTxBLAU. Auch Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft gaben Einblicke in aktuelle Forschung und Erkenntnisse aus dem Games-Bereich, unter anderem von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena und dem Paderborner Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe.

Breites Themenspektrum in Talks, Panels und Workshops

In Talks, Panels, Workshops und Roundtables diskutierten die Speakerinnen und Speaker ein breites Themenspektrum: Wie können Games demokratische Erfahrungsräume schaffen und Menschen mit Fluchterfahrung unterstützen? Wie lässt sich KI kreativitätsfördernd einsetzen? Wie verändert sie zugleich den Berufseinstieg in die Games-Branche? Weitere Themen waren der Einsatz von Games zur Prävention von Cyberkriminalität an Schulen, neue Ansätze für die digitale Erinnerungskultur sowie die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Games-Marktes und die Anforderungen an inklusive Games.

Dank an die Partner

Der gamescom congress bedankt sich bei den diesjährigen Partnern: der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der Stadt Köln, der Deutschen Gesellschaft für Spielwissenschaft, dem Deutschen Kulturrat, der esports player foundation, Games Syndicate Cologne, NetCologne, Playing for the Planet, der Stiftung Digitale Spielekultur, UNICEF, USK und Video Games Europe sowie bei Curatomic, Nerdstar, OMG FUSE und Sunday Studio und den Medienpartnern des gamescom congress: ARD, brand eins, n-tv und Wikimedia.

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