Takashi Iizuka, General Producer der Sonic-Reihe und Leiter von Sonic Team, hat über den Druck gesprochen, mit den Sonic-Spielen weiterhin hohe Metacritic-Wertungen zu erreichen. Das Interview führte Automaton West auf der Tokyo Game Show 2026, wo Sega zum 35. Jubiläum der Reihe unter anderem spielbare Demos zu Sonic Racing: CrossWorlds und Sonic Pico Park zeigte.
Mehr Ressourcen als früher
Auf die Frage, warum Sonic-Spiele früher stark schwankend und neuere Titel einheitlicher bewertet wurden, nennt Iizuka die Ressourcen als wichtigsten Faktor. Als die Marke Sonic zu kämpfen hatte, habe man schlicht weniger Geld pro Titel investieren können. Inzwischen seien die Erwartungen an die Reihe gestiegen, und das Team könne mehr Ressourcen einsetzen. Spiele mit größerer Sorgfalt zu entwickeln, sei ein wichtiger Faktor.
Einen Teil früherer Schwächen führt Iizuka direkt auf fehlende Ressourcen zurück. Die Entwicklungsteams seien deutlich gewachsen. Droht ein Titel seinen Termin zu verfehlen, könne Personal aus anderen Teams aushelfen, sodass Qualität und Zeitplan gehalten werden können. Da Entwicklungszyklen heute drei bis fünf Jahre dauern können, arbeitet das Team zudem an mehreren Titeln parallel, um weiterhin regelmäßig zu veröffentlichen.
Mit dem Erfolg wächst auch der Erwartungsdruck
Dieses Unterstützungssystem versetze das Team zwar in die Lage, hochwertige Spiele zu liefern, allerdings sei damit auch der Druck gestiegen. Auf den Hinweis des Interviewers, dass eine Million verkaufter Exemplare für die Reihe inzwischen fast als gesetzt gilt, sagte Iizuka: „Wir können es uns auch nicht leisten, dass unsere Metacritic-Wertungen sinken. Deshalb gibt es mehr Druck, Spiele zu entwickeln, die hohe Wertungen erzielen können, sowie das Dilemma, was man priorisieren soll (lacht).“ Spieleentwicklung sei schwierig, weil sie beide Arten von Herausforderungen mit sich bringe.
Sonic Pico Park, das Iizuka laut Interview mitverantwortet, erscheint am 12. November 2026 für Nintendo Switch 2 und Nintendo Switch.
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