In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 25. auf den 26. Oktober 2025, endet offiziell die Sommerzeit. Um 3:00 Uhr morgens werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt – auf 2:00 Uhr. Damit beginnt in Deutschland und den meisten europäischen Ländern die Winterzeit (auch Normalzeit genannt).
Uhr wird zurückgestellt – so einfach merkt man sich die Zeitumstellung
Viele fragen sich jedes Jahr aufs Neue: Vor oder zurück?
Die einfache Eselsbrücke lautet:
Im Frühling stellen wir die Gartenmöbel VOR das Haus – also eine Stunde vor.
Im Herbst stellen wir sie ZURÜCK ins Haus – also eine Stunde zurück.
Heißt konkret: Heute Nacht bekommen wir eine Stunde geschenkt! Wer also um 3:00 Uhr noch wach ist, kann die Uhr wieder auf 2:00 Uhr zurückstellen – und eine Stunde länger schlafen. Die allermeisten Uhren stellen sich heutzutage jedoch automatisch vor/zurück.
Was ändert sich mit der Winterzeit?
Mit Beginn der Normalzeit wird es morgens wieder früher hell, dafür aber abends schneller dunkel. Die Sonne geht also künftig früher auf – und leider auch früher unter. Für viele ist die Umstellung ein willkommener Neustart in den gemütlichen Teil des Jahres, während andere den beginnenden Herbstblues spüren.
Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?
Die Zeitumstellung wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen – durch längere Tageshelligkeit während der Sommermonate. Doch inzwischen ist der Nutzen umstritten. Studien zeigen, dass die Energieeinsparung minimal ist, während viele Menschen mit Schlafproblemen und Müdigkeit kämpfen.
Die EU-Kommission hatte bereits 2019 beschlossen, die Zeitumstellung langfristig abzuschaffen – doch eine einheitliche Regelung zwischen den Mitgliedsstaaten steht bis heute aus. Deshalb wird die Uhr weiterhin zweimal im Jahr umgestellt.
Digitale Geräte stellen sich automatisch um
Smartphones, Computer und viele Smartwatches stellen sich automatisch auf Winterzeit um. Trotzdem lohnt es sich, analoge Uhren – wie Wanduhren, Armbanduhren oder den Backofen – manuell zu prüfen. Besonders bei älteren Geräten kann es zu Abweichungen kommen.
Tipps für eine stressfreie Zeitumstellung
- Abends früher schlafen gehen: So fällt der Übergang leichter.
- Am Sonntag viel Tageslicht tanken: Das hilft dem Körper, den neuen Rhythmus anzunehmen.
- Montag langsam starten: Wer kann, sollte den Wochenbeginn entspannt angehen.
Wann wird die Uhr wieder vorgestellt?
Die nächste Zeitumstellung steht am letzten Sonntag im März 2026 an – also in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026. Dann wird die Uhr wieder eine Stunde vorgestellt, und die Sommerzeit 2026 beginnt.
Eine Stunde mehr Schlaf – aber kürzere Tage
Heute Nacht heißt es: Uhr zurückstellen und länger schlafen!
Mit der Rückkehr zur Normalzeit startet Deutschland in die dunklere Jahreszeit – mit kürzeren Tagen, kälteren Temperaturen und mehr Gemütlichkeit. Egal ob man sich auf lange Abende mit Tee, Serien oder Spielen freut – die Winterzeit hat offiziell begonnen.
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