Herzlich willkommen im Kosmischen Kollektiv.
Um euch herum die unendlichen Weiten des Weltalls. Vor euch ein toter und vergifteter Planet, auf dem kein Leben möglich ist.
Eure Mission als Hüter? Den Planeten wiederbeleben.
Aber Augen auf bei der Kollektivwahl. Je nach Kollektiv beginnt ihr das Spiel mit verschiedenen Startbedingungen, immer anderen Planeten und verschiedenen Tieren und/oder sogar Pflanzen. Etwas, das immer gleich ist, ist die Mission.
Ihr startet mit wenig Ressourcen, nur einer Tierart und wenig Equipment. Aber aller Anfang ist schwer. Nach und nach treibt ihr die Forschung voran, erfüllt die Aufgaben des Kollektivs und könnt so neues Equipment, neue Maschinen und neue Tier-DNA freischalten.
Aber Vorsicht! Die Belastung des Planeten ist zu Beginn schon sehr weit fortgeschritten. Jede weitere Maschine zum Abbau der Ressourcen lässt das Barometer weiter steigen und schlimme Katastrophen, die eure Forschung behindern, werden euch heimsuchen.
Dennoch gebt ihr euer Bestes, um die Umweltbedingungen zu verbessern: Flüsse und Seen zu reinigen, den Planeten von Giftstoffen zu befreien und die lang verschollenen Tierarten in der Kuppel wiederzubeleben.
Auch hier ist es gar nicht so leicht, den perfekten Lebensraum herzustellen. Zu kalt, zu warm, zu trocken, die richtigen Pflanzen und… ach ja, die richtige Menge an natürlichen Fressfeinden. Denn es gibt hier nicht nur Pflanzenfresser. Und dies alles auf engstem Raum, denn die Kuppel ist begrenzt.
Habt ihr alle Aufgaben erfüllt? Den Planeten gereinigt und die Tiere in die Freiheit entlassen? Dann erwartet euch noch eine Überraschung.
Aber die müsst ihr selbst herausfinden. 😉
BioEden stammt von Broken Arms Games und wurde von Focus Entertainment veröffentlicht. Das Spiel erschien am 3. September 2026 gleichzeitig für Nintendo Switch 2, PC (Steam), PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S.



Für alle, die jetzt Lust auf mehr bekommen haben, gibt’s nun vertiefende Infos:
BioEden Details: Das Hauptspiel im Überblick
Tutorial:
Das Tutorial könnt ihr jederzeit auswählen oder sogar überspringen. Hier könnt ihr den schon begonnenen Planeten jedoch nicht zu Ende spielen.
Hauptspiel:
Beim Start des Hauptspiels wählt ihr zunächst aus 5 Gilden mit unterschiedlichen Vorteilen für die Mission eine aus. Achtung, hier gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen, lest euch vorher einmal alle Gilden durch.
Nach der Gildenwahl landet ihr auf einem trostlosen und vergifteten Planeten. Dabei sieht jeder Planet, je nach Gilde, anders aus. Zu Beginn startet ihr mit einer Kuppel für die Tierforschung und wenigen euch zur Verfügung stehenden Maschinen.



Die Karte ist ca. zu 10 %, rund um die Kuppel, aufgedeckt. Diese komplett zu erforschen ist ein weiterer Teil eurer Mission, da sich auf den unentdeckten Gebieten weitere Ressourcen und Forschungsobjekte befinden.
Mit eurem gebauten Forschungslabor erhaltet ihr langsam, aber durchgehend Forschungspunkte. Durch die Erforschung von Ruinen erhaltet ihr sogenannte Technologiepunkte, und durch die Erforschung von natürlichen Zufluchtsorten erhaltet ihr Biotech-Punkte. Diese drei benötigt ihr, um im Bestiarium Tier-DNA, im Herbarium verschiedene Pflanzen und im Kollektiv verschiedene Maschinen freizuschalten.
Weitere Boni bekommt ihr durch die Erfüllung der besonderen Kollektivaufgaben. Hier könnt ihr aus drei Aufgaben eine wählen und bekommt eine einzigartige Belohnung, die sich jedoch nicht wiederholt. Also wählt mit Bedacht.



Die erhaltenen Maschinen helfen euch, weitere Ressourcen abzubauen oder schneller abzubauen und den Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu verbessern, sodass diese sich vermehren und anschließend freigelassen werden können. Dabei ist es wichtig, auf die schon vorhandene Belastung des Planeten (Start mit 50 % Belastung) zu achten. Jede Maschine, jedes Forschungslabor oder jeder Generator verschlimmern den Zustand des Planeten. Die Folge sind unterschiedliche Katastrophen, wie ein Sandsturm, der einen langen Stromausfall mit sich bringt und eure Mission erschwert.
In der Kuppel erschafft ihr den perfekten Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere. Auch hier gibt es viel zu beachten: Temperatur, Nahrung, Pflanzen, Luftfeuchtigkeit und gewünschte andere Tierarten. Ist der Planet gereinigt, könnt ihr die Tiere freilassen.
So weit, so gut. Leider ist das Spiel schon nach kurzer Zeit sehr wiederholend. Karte aufdecken, Ressourcen abbauen, Tier-DNA, Biome oder Maschinen freischalten.
Hinzu kommt, dass das Erhalten von Bio-, Tech- oder Forschungspunkten sehr lange dauert. Es gibt im Spiel zwar ein Menü für die Schaltflächen: Pause, Start, Vorspulen und schnelles Vorspulen, jedoch dauert Letzteres trotzdem sehr lange. Ich habe die Switch oft abgelegt und nebenbei (trotz schnellem Vorspulen) noch andere Dinge erledigen können, da es im Spiel sonst nichts weiter zu tun gab. Sobald ich die nötigen Punkte hatte, hab ich auf Play gedrückt, je nach Aufgabe ein Tier und Lebensraum erstellt oder etwas Neues freigeschaltet und gebaut und wieder vorgespult.
Dies wurde zusätzlich von einigen Bugs und Systemabstürzen begleitet, die das Spielerlebnis zusätzlich geschmälert haben. Näheres dazu unter Thema Bugs. Dies wiederum lässt uns den Punkt Tutorial und das Speichersystem näher betrachten. Im Tutorial, in dem man durch die eben erwähnte Spielmechanik einige Zeit benötigt, stürzte nach 2 Stunden das Spiel ab, und nun ja, es gibt keinen automatischen Speicherpunkt. Alles war weg. Speichert zwischendurch also immer wieder!
Weiterer Negativpunkt ist leider das Tutorial und die Aufgabenstellung sowie das Hilfemenü. Es gibt Aufgabenstellungen, die lauten: „Schaffe den perfekten Lebensraum.“ – aber wie? Schauen wir doch mal in das Hilfemenü unter dem Punkt Lebensraum. Spiel: „Wenn der Unterschlupf eines Tieres optimale Bedingungen aufweist, erlebt das Tier höchsten Komfort und schaltet ein einzigartiges Aussehen frei.“ Und jetzt? Im Menü des jeweiligen Tieres gab es auch keine Antwort. Erst durch genaues Hinschauen und Ausprobieren findet man weitere Unterpunkte im Tiermenü. Aber das wurde im Tutorial nicht erklärt. Und so folgten weitere Punkte und Aufgaben, die man nur durch Herumprobieren lösen konnte, da das Tutorial und das Hilfemenü nicht zur Lösung beitrugen.
Zumal auch hier erwähnt werden muss, dass die Schrift des Tiermenüs und das Tiermenü selber viel zu klein sind, sonst wäre mir dies (trotz meiner Brille) wohl eher aufgefallen.


BioEden Gameplay im Detail
Ladezeit: Beträgt bei der Erstellung des Planeten in etwa 30 Sekunden und bei voll bebautem Planeten 60 Sekunden auf der Switch 2.
Bugs/Fehler: Der Ressourcenabbau stoppte oft, sobald man mit der Kamera das Gebiet verließ oder den Bildschirm kurz ausmachte. Um den Abbau wieder zu aktivieren, musste man die Energienetze oder gar den Förderer abbauen und wieder neu bauen, was wieder viel Zeit in Anspruch nahm. Des Weiteren gab es auch Systemfehlermeldungen und Systemabstürze beim Laden der Spielstände und bei Wechsel der Spielstände.
Speichern: Es gibt keinen automatischen Speicherpunkt. Manuelles Speichern sollte aufgrund von Systemfehlern und Systemabstürzen regelmäßig durchgeführt werden.
Karte: Ist übersichtlich und zunächst verdeckt. Sie ist dauerhaft im unteren linken Bereich und zeigt aufgedeckte Symbole und den aktuellen Standort dauerhaft an. Ein komplettes Herauszoomen aus der Karte ist nicht möglich.
Steuerung: Keine Mausfunktion, keine Touch-Bildschirmfunktion. Die Steuerung des Aktionskreises ist sehr weich und von der Geschwindigkeit normal. Die Steuerung wird im Tutorial nicht erklärt und kann für unerfahrene oder junge Spieler etwas herausfordernder sein. Hier ist ein genaues Hinschauen an den unteren Bildschirmrand erforderlich, sowie weiteres Ausprobieren. Die Zoomfunktion funktioniert im Baumenü nur minimal, sodass man das Baumenü manchmal erneut verlassen muss, herauszoomt und wieder in das Baumenü zurückkehrt.
Spielinhalt:
- Anzahl verschiedener Tiere: 28
- Pro Planet zu erforschende Tiere: 18
- Anzahl der Ökosysteme: 5
- Anzahl verschiedener Kollektive/Gilden und deren Startbedingungen: 5
Einstellungen:
- Audio: Gesamtlautstärke, Musiklautstärke, Soundeffektlautstärke
- Gameplay: Sprachen – elf verschiedene
- Grafik: Helligkeit
- Barrierefreiheit: Pluspunkt: Farbmodus (Protanomalie, Deuteranomalie, Tritanomalie), Zoom, Bildschirmrand-Scrolling

BioEden Grafik und Präsentation
Die Grafik von BioEden ist farbenfroh und weich. Die Tiere sind sehr abwechslungsreich und schön gestaltet. Ein besonderer Reiz ist die farbliche Veränderung des Planeten, je nach dessen Zustand und Belastung. Die freigelassenen Tiere sind auf dem Planeten zu sehen, jedoch sehr klein.
Textfelder/Sprechblasen:
Die Textfelder der Sprechblasen und Tiermenüs sind sehr klein. Die Textfelder zu Beginn und im unteren Rand des Bildschirmes sind gut zu lesen. Sie laufen automatisch weiter und stoppen nicht. Man kommt aber gut hinterher. Für die Texte gibt es 11 Sprachen zur Auswahl.


BioEden Sound und Sprachausgabe
In BioEden gibt es eine ruhige Hintergrundmusik ohne Gesang. Die Sprachausgabe ist selten und in Englisch. „Hello, are you there?“ Die Sprachauswahl in den Einstellungen betrifft nur die Texte.
BioEden Spielzeit
BioEden hat keinen Game-Over-Modus und keinen Zeitdruck im Gameplay. So kann man sich auch mehr Zeit bei der Erfüllung der Aufgaben lassen und im ganz eigenen Tempo spielen.
Für den Abschluss der Hauptmission in einem Kollektiv benötigt ihr in etwa 15 Stunden.
BioEden Preis im Nintendo eShop
- 21,99 Euro
Hier ist noch viel Luft nach oben.
BioEdenPro
- Einfaches Spiel
- Kein Zeitdruck und kein Game Over
- Schöne Farben
- Abwechslungsreiche Tiere
- Verschiedene Startbedingungen und Schwierigkeitsgrade
Contra
- Sehr wiederholend
- Lange Ladezeiten
- Viel Wartezeit beim Ressourcenabbau und der Punkteerzeugung
- Keine automatischen Speicherpunkte
- Verschiedene Bugs
- Spielabstürze und Systemfehler
- Existierende Tiere und Maschinen, die man im Spiel gar nicht benötigt
- Fehlende Erklärung der Steuerung
- Fehlende Erklärung zum Lösen der Aufgaben
Nintendo Connect bei Google
Markiere uns als bevorzugte Quelle und bekomme unsere Nintendo-News künftig häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und Feeds angezeigt.
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen