Resident Evil Requiem – Vorschau zur Demo auf Nintendo Switch 2

Im Rahmen einer Hands-on-Session konnte Resident Evil Requiem von uns in einer Demo angespielt werden, die inhaltlich identisch mit der Version ist, die zuvor auf der gamescom spielbar war – diesmal jedoch auf Nintendo Switch 2.

Flucht durch Dunkelheit und Enge

Die Demo versetzt Spieler in die Rolle von Grace Ashcroft, die sich aus einem düsteren Gebäudekomplex befreien muss. Große Teile der Beleuchtung sind ausgefallen, die Umgebung liegt überwiegend im Dunkeln. Während der Erkundung tritt ein massiver Gegner auf, der Grace verfolgt. Direkte Konfrontation ist nicht möglich – stattdessen gilt es, dem Monster unbewaffnet auszuweichen und dessen Schwachstelle gezielt zu nutzen, um überhaupt Fortschritt zu erzielen.

Die Sequenz besteht aus einer angespannten Flucht durch enge Korridore, bei der Orientierung, Timing und der richtige Umgang mit Licht eine zentrale Rolle spielen. Die Jagd endet zunächst mit einer vermeintlichen Flucht, bevor die Situation erneut kippt.

Leon S. Kennedy tauchte in der Demo nicht auf; sein Erscheinen ist erst für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Klassische Resident-Evil-Struktur

Inhaltlich folgt die Demo dem bekannten Aufbau der Serie: Grace bewegt sich durch ein heruntergekommenes, altmodisches Gebäude mit flackernden Lichtern, dunklen Räumen und verschlossenen Türen. Um weiterzukommen, müssen Schlüsselgegenstände gefunden und Umwege in Kauf genommen werden. Türen lassen sich erst nach dem Beschaffen bestimmter Objekte öffnen, die wiederum an anderer Stelle gesichert sind.

Ein zentrales Element ist der Einsatz von Licht. Grace findet ein Feuerzeug, das nicht nur zur Orientierung dient, sondern auch direkten Einfluss auf das Verhalten eines neuen Gegners hat. Die Kreatur kann sich in beleuchteten Bereichen nicht aufhalten und erleidet Schaden, sobald sie Licht ausgesetzt ist. Dunkelheit hingegen begünstigt ihre Präsenz.

Bedrohung ohne Waffen

Die Demo setzt bewusst auf Wehrlosigkeit. Grace verfügt zu diesem Zeitpunkt über keine Schusswaffen und ist gezwungen, sich versteckt zu bewegen, Geräusche zu vermeiden und Lichtquellen gezielt einzusetzen. Mehrfach entstehen Situationen, in denen das Monster durch Geräusche angelockt wird und Grace abwarten muss, bis es sich wieder zurückzieht.

Besonders prägend ist eine Sequenz, in der durch das Entfernen einer Sicherung die Beleuchtung eines Bereichs vollständig ausfällt. Dadurch wird das Gebiet zur uneingeschränkten Domäne des Gegners. Die anschließende Flucht durch dunkle Korridore endet an einer Tür, die sich nur langsam öffnet. Sehr langsam.

Perspektive, Technik und Präsentation

Die Demo unterstützt sowohl First-Person- als auch Third-Person-Perspektive, zwischen denen jederzeit in den Einstellungen gewechselt werden kann. Der Fokus liegt klar auf Atmosphäre, Enge und gezieltem Einsatz von Licht und Sound.

Visuell hinterlässt Resident Evil Requiem auf Nintendo Switch 2 einen sehr starken Eindruck. Umgebungen und Beleuchtung wirken eindrucksvoll, lediglich die Haardarstellung der Figur fällt – ähnlich wie bei PRAGMATA – als Schwachpunkt auf. Das ist aber nicht so wild.

Eindruck zur Nintendo Switch-2-Version

Die Demo zeigt, dass Resident Evil Requiem den Horror der Reihe wieder stärker in den Vordergrund rückt. Angst, Action, Orientierungslosigkeit, eingeschränkte Mittel und permanente Bedrohung. Der bisherige Eindruck fällt sehr positiv aus, und auch der gezeigte Abschnitt auf Nintendo Switch 2 macht einen technisch überzeugenden Eindruck.

Darüber hinaus besteht Zuversicht, dass auch die Nintendo Switch 2-Versionen von Resident Evil 7 und Resident Evil 8 auf der Hardware technisch überzeugen werden.

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