Im Rahmen einer Einladung von Nintendo konnte PRAGMATA erstmals in Form der sogenannten Sketchbook Demo auf Nintendo Switch 2 angespielt werden – sowohl am TV als auch im Handheld-Modus. Inhaltlich entspricht diese Version der bereits bekannten PC-Demo auf Steam. Der spielbare Abschnitt ist rund 20 Minuten lang und konzentriert sich klar auf die zentralen Spielmechaniken. Alex hat es sogar in unter 10 Minuten geschafft, nachdem er zuvor bereits einen Übungsdurchgang gespielt hatte.
Hacking als zentrales Spielelement
PRAGMATA kombiniert Shooter-Gameplay mit einem klaren Fokus auf Hacking. Die Spielfigur Hugh ist im Kampf stark auf die Unterstützung von Diana angewiesen. Sie hackt Gegner, wodurch diese ihre äußeren Hüllen verlieren und anschließend deutlich mehr Schaden durch Hughs Waffen erleiden. Besonders verwundbare Trefferzonen werden nach erfolgreichen Treffern visuell hervorgehoben und leuchten orange auf, was direktes Feedback über effektive Angriffe liefert.
Das Hacken erfolgt über kurze Minispiele, bei denen unter Zeitdruck Pfade gezogen oder Symbole korrekt verbunden werden müssen. Diese Mechanik greift sowohl bei Umgebungsrätseln als auch mitten im Kampf. Bestimmte Hack-Upgrades erlauben es etwa, den verursachten Schaden zu erhöhen oder mehrere Gegner gleichzeitig zu hacken.
Während ich am PC mit der Maus irgendwie so meine Probleme beim Hacking hatte, ging mir das bei Nintendo Switch 2 über die Aktionstasten deutlich leichter von der Hand. Im Kampf aktiviert man per Knopfdruck den Hacking-Modus: Ein kleines Grid erscheint, die Steuerung wechselt, und man zeichnet unter Zeitdruck einen Pfad zum Zielknoten.
Waffen, Loadouts und Entscheidungen
Neben der Standardwaffe stehen in der Demo mehrere klar definierte Waffentypen zur Verfügung: eine Waffe für direkten Schaden sowie eine für Crowd Control. Ergänzt wird das Arsenal durch unterschiedliche Hack-Upgrades, die situativ eingesetzt werden müssen. Ohne erfolgreiches Hacking bleibt der verursachte Schaden stark begrenzt, wodurch das Spiel bewusst zum Zusammenspiel beider Systeme zwingt. Zumindest in der Demo fühlte sich das stets fair an und machte ungewöhnlich viel Spaß.
Die Demo vermittelt dabei klar, dass Ressourcen begrenzt sind und Entscheidungen Gewicht haben. Waffen und Hacks greifen ineinander, statt parallel zu existieren.


Spielfluss und Speedrun-Potenzial
Der Aufbau des Demo-Abschnitts lädt dazu ein, effizient gespielt zu werden. Wege, Gegnerplatzierung und Mechaniken sind so gestaltet, dass sich der Abschnitt gut für Speedruns eignet. Wer das System beherrscht, kann Abläufe deutlich optimieren – ein Aspekt, der bereits beim ersten Durchspielen auffällt.
Überraschend stark hilft dabei auch die Fortbewegung mit Hughs Raumanzug. Dieser erlaubt lange Sprünge und lässt euch zeitweise schweben. Das fühlt sich leichtfüßig an und gibt Kämpfen eine vertikale Ebene, ohne in wildes Herumfliegen abzudriften.
Storytechnisch hält sich PRAGMATA in der Sketchbook Demo bewusst zurück, vermittelt aber eine einzigartige Atmosphäre mit ungewöhnlichem Gameplay. Wenn ihr die Möglichkeit habt, am PC mal hinein zu schauen, dann tut das. Optional dürfte es aber auch nicht mehr lange dauern, bis die Demo im Nintendo eShop zur Verfügung stehen wird.
Technik und Präsentation auf Nintendo Switch 2
Optisch zeigt sich PRAGMATA auf Nintendo Switch 2 insgesamt beeindruckend. Die Umgebungen und Charaktermodelle wirken stabil und detailreich.
Auffällig ist lediglich, dass – ähnlich wie bei Resident Evil Requiem – insbesondere Haare von Diana als Schwachpunkt der Darstellung erkennbar sind. Abseits dessen hinterlässt die Präsentation einen sehr soliden Eindruck.
Zu den FPS und der genauen Auflösung konnte ich während der Hands-on-Session jetzt nichts herausfinden. Da wird es später aber sicherlich auch wieder Analysen geben.
Man wollte uns zwar nicht verraten, wann diese Demo im Nintendo eShop erscheinen wird, wir können aber von einem zeitnahen Release ausgehen. So bekommt jeder seinen persönlichen Einblick in die Performance und Auflösung von PRAGMATA.
Fazit zur Demo
Die Sketchbook Demo von PRAGMATA vermittelt einen konzentrierten Einblick in die Kernidee des Spiels. Sie erklärt ihre Systeme ohne Umwege, setzt klare Schwerpunkte auf Hacking, taktische Entscheidungen und sauberes Zusammenspiel von Denken und Action. Inhaltlich identisch zur PC-Version zeigt die Demo, wie gut dieses Konzept auch auf Nintendo Switch 2 funktioniert.
PRAGMATA präsentiert sich damit nicht als klassischer Shooter, sondern als Titel, der seine Spieler aktiv in die Gefächte mit einbezieht.
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