Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection – Vorschau auf das neue Monstie-RPG von Capcom

Der Release von Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection steht kurz bevor, und wir durften bereits vorab in das Abenteuer starten, um euch einen ersten Einblick in das neue RPG von Capcom zu geben.

Eigenständige Geschichte ohne alte Bekannte

Während die ersten beiden Monster Hunter Stories-Titel noch lose miteinander verbunden waren, kann die neueste Geschichte komplett losgelöst betrachtet werden. Es gibt also keine wiederkehrenden NPCs – sorry, Navirou-Fans.

Nachdem die Königin von Azuria ein kristallisiertes Monster-Ei gefunden und dieses ins Königreich gebracht hat, schlüpfen daraus zwei Rathalos. Zwar gelten Rathalos hier als ausgestorben – was eigentlich ein Grund zur Freude wäre –, doch die beiden tragen das Mal der Himmelsschuppen, was an einen schrecklichen Krieg von vor 200 Jahren erinnert.

Nach einem Zeitsprung übernehmt ihr die Kontrolle über eure Spielfigur, die je nach Entscheidung Kronprinzessin oder Kronprinz von Azuria ist.

Ranger-System, Ökosystem und Invasive Spezies

Neben euren königlichen Pflichten seid ihr zusätzlich Kapitän:in der Ranger. Als Ranger ist es eure Aufgabe, das Ökosystem von Azuria zu bewahren. Das gelingt, indem ihr gegen Invasive Spezies vorgeht und Monster freilasst, um die Population zu stabilisieren.

Das Freilassen von Monstern ist ein entscheidender Bestandteil des Gameplays in Monster Hunter Stories 3, denn je besser es einer Population in einem Gebiet geht, desto bessere Fähigkeiten können Monster aus gefundenen Eiern in diesen Regionen besitzen.

Doppel-Element-Monster kehren zurück

Neben den Fähigkeiten kommt eine weitere Besonderheit hinzu, die es in ähnlicher Form zuvor nur im ersten Teil der Reihe gab: Doppel-Element-Monster.

Ein Beispiel: Velocidrome ist eine Vogelwyver ohne spezielles Element. Erhöht ihr jedoch die Population in einem Gebiet mit Feuerelement weit genug, könnt ihr besondere Eier finden. Die Velocidrome aus diesen Eiern besitzen zusätzlich das Feuerelement – erkennbar an ihrer Farbgebung.

Angriffe dieser Monsties verursachen nun Feuerschaden, bringen aber auch die entsprechenden Schwächen mit sich.

Wenn ihr euch einer Invasiven Spezies stellt und deren Nest erfolgreich zurückschlagt, könnt ihr darin ein Ei einer bedrohten Art finden. Lasst ihr dieses Monster frei, könnt ihr fortan im entsprechenden Gebiet Eier dieser Art entdecken.

Bei manchen Monstern können sogar Mutationen auftreten, wodurch Unterarten der Monster auftauchen können. Verhelft ihr beispielsweise Rathian zu einem Comeback, können Rosa Rathian oder Giftstachel-Rathian auftauchen.

Kampfsystem: Vertrautes Prinzip mit neuen Mechaniken

In den Kämpfen hat sich am gewohnten Schere-Stein-Papier-System für Angriffe und Techniken nicht viel geändert. Mit kleinen Ausnahmen werdet ihr stets von einem computergesteuerten Ranger-Mitglied samt deren Monstie begleitet.

Neu hinzugekommen ist der Wyvernseelenbalken, der den Kampfwillen eines Monsters repräsentiert. Durch wiederholtes Angreifen oder das Brechen von Körperteilen sinkt dieser kontinuierlich.

Ist der Balken geleert, geht das Monster zu Boden – und ihr habt zwei Optionen:

  • Einen Synchroansturm auslösen, bei dem alle aktiven Gruppenmitglieder angreifen
  • Das liegende Monster gezielt attackieren

Je länger ein Monstie mit euch kämpft, desto stärker steigt eure Bindung. Ist diese hoch genug, könnt ihr auf dem Monstie aufsitzen. Im Sattel lassen sich sogenannte Bindungsfähigkeiten einsetzen, die weiterhin spektakulär inszeniert sind.

Sitzt ein Ranger-Kollege ebenfalls auf seinem Monstie, könnt ihr eine noch mächtigere Doppelbindungsfähigkeit auslösen. Hier liegt der Fokus der Animation auf dem Ranger-Kollegen – eure Figur taucht zwar ebenfalls auf, spielt jedoch eher eine Nebenrolle.

Lohnt sich die Nintendo Switch 2-Version?

Optisch bleibt sich Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection im Kern treu. Gleichzeitig erkennt man deutlich, wie stark das Spiel im Vergleich zu seinen Vorgängern gewachsen ist.

Die „erwachsener“ wirkenden Charakterdesigns gefallen mir besonders gut.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Plattformversionen sind meiner Meinung nach marginal – definitiv kein Grund, sich gegen die Nintendo Switch-2-Version zu entscheiden. Auf Xbox und PlayStation gibt es zwar die Wahl zwischen Performance- und ausbalancierten Modus, doch in einem Spiel der Monster Hunter Stories-Reihe benötige ich keine höhere Framerate, um es genießen zu können.

Testet die umfangreiche Demo

Den größten Teil meiner bisherigen Spielzeit habe ich auf dem Feld verbracht: Materialien sammeln, Monsties trainieren oder Nester plündern. Wenn das so weitergeht, werde ich es wohl kaum schaffen, die Geschichte abzuschließen, bevor ich das Spiel final bewerte.

Seit dem 05. Februar gibt es eine umfangreiche Demo, mit der ihr schauen könnt, ob das Ranger-Leben etwas für euch ist. Euren Spielstand könnt ihr sogar in die Vollversion übernehmen – es gibt also nichts zu verlieren. Testet die umfangreiche Demo.

Ich gehe dann mal wieder Monster-Nester plündern – wir lesen uns in der Review zur Vollversion von Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection.

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