Naoki Yoshida, besser bekannt als „Yoshi-P“, hat sich zur Entwicklung der Final Fantasy-Reihe und deren Wahrnehmung bei jüngeren Spielern geäußert.
Lange Entwicklungszeiten als zentrales Problem
In einem YouTube-Video rund um das Mobile-Spiel Dissidia Duellum Final Fantasy erklärte Yoshida, dass vor allem die immer längeren Veröffentlichungsabstände eine entscheidende Rolle spielen.
Ich bin jetzt 53 und habe seit Final Fantasy 1 in Echtzeit gespielt. Aber für jüngere Generationen – Menschen, die mit Action-Kampfsystemen und Online-Wettbewerb aufgewachsen sind – waren die neueren Teile der Reihe möglicherweise schwerer zugänglich.
Weiter führt er aus:
Ein Grund dafür ist einfach – und es tut mir leid, das zu sagen –, dass die Abstände zwischen neuen Veröffentlichungen länger geworden sind. Manche Spieler hatten schlicht nicht die Gelegenheit, eine Verbindung zur Reihe aufzubauen, wie es ältere Fans konnten.
Wandel der Spielgewohnheiten
Yoshida betont zudem, dass sich die Erwartungen jüngerer Spieler verändert haben. Moderne Gaming-Gewohnheiten seien stärker von Action-Gameplay und kompetitiven Online-Erfahrungen geprägt, was klassische RPG-Strukturen zusätzlich vor Herausforderungen stellt.
Fokus auf neue Zielgruppen
Dass Square Enix verstärkt versucht, jüngere Zielgruppen anzusprechen, ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Aussagen wie diese unterstreichen, vor welchen strukturellen Problemen die Reihe dabei steht.
Ein zentraler Punkt bleibt laut Yoshida jedoch klar:
Wer seltener neue Spiele veröffentlicht, verliert leichter den Anschluss an neue Generationen von Spielern.