Zombie Army 4: Dead War – Die Hölle auf Erden…

Zombies sind spätestens seit The Walking Dead absolut prominent in der Popkultur vertreten. Und natürlich gibt es auch in der Videospielebranche mehr als genug Vertreter, die sich diesen Kreaturen angenommen haben. Zu den herausstechendsten und beliebtesten Spielen mag dabei die Left 4 Dead-Reihe gehören. 

Zombie Army 4: Dead War – das am 26. April 2022 erscheinen wird – tritt dabei gamedesign technisch vor allem in dessen Fußstapfen, während es spielerisch viel von der Reihe Sniper Elite nimmt (Zombie Army ist tatsächlich ein Spin-Off dieser Serie) und versucht auch heute noch, in einem von Zombies nahezu übersättigten Markt, die Gunst der Spieler:innen zu gewinnen…

Wie Hitler die Welt unterwerfen wollte

Ähm… ja, ihr habt richtig gelesen. Wie auch schon in der erwähnten Mutterserie Sniper Elite, spielt Zombie Army: Dead War etwa um die Zeit des zweiten Weltkriegs herum. Nur natürlich offensichtlich in einem alternativen Universum. Denn hier versuchte sich Hitler – im Angesicht seiner Niederlage – darin, die dunklen Mächte der Finsternis heraufzubeschwören und mit einer Zombie Armee den großen Krieg doch noch zu gewinnen.

Klingt… nach Trash und B-Movie? Ja, da liegt ihr durchaus richtig und somit kann die Story insgesamt auch mit dem ein oder anderen Augenzwinkern betrachtet werden. Wir haben also wieder einmal mehr eine “Mittel zum Zweck” Geschichte, die einen auch nicht wirklich mit erzählerischem Glanz oder überraschender Tiefe vom Hocker hauen wird. Dennoch ist sie in diesem Rahmen durchaus unterhaltsam und macht Spaß.

Aber um die Story an sich geht es hier eigentlich gar nicht, denn wir brauchen im Prinzip nur ein Motiv für die Zombieapokalypse und dem daraus resultierenden Zombieniedermähen!

Und das macht Zombie Army 4 tatsächlich ziemlich gut.

Allein und in der Gruppe

Das Spiel bietet direkt zum Start mit Kampagne und Hordenmodus gleich zwei Spielmodi an, die auch zu jeder Zeit allein oder mit bis zu drei weiteren Spielern gespielt werden können.

Die Kampagne in Zombie Army 4: Dead War ähnelt dabei im Aufbau stark Left 4 Dead. So ist ein Kapitel in verschiedene Missionen unterteilt, die in schlauchigen Leveln von einem Safe House zum anderen gespielt werden. Nach einem Kontrollpunkt kann man hier stets eine Pause einlegen, um später an der Stelle weiterzuspielen, wahlweise auch mit mehr oder weniger Mitspielern. Außerdem lassen sich einzelne Missionen frei auswählen, nachdem man sie erstmalig gespielt hat. Das ermöglicht in Kombination mit den Levelwertungen (je nachdem wie viele Punkte man im Spiel erzielt hat) einen starken Arcade Charakter, der zum wiederholten Spielen der Mission motiviert.

Der Hordenmodus ist wohl genau das, was man erwarten würde. Auch hier stellt man sich allein oder im Team gegen die immer gleichen Zombiehorden in verschiedenen Gebieten und mit verschiedenen Waffen und Ausrüstungen. Es wird also geballert, was das Zeug hält, bis man entweder untergeht, oder alle Wellen überstanden hat.

In beiden Modi hat man die Wahl zwischen diversen Charakteren, die alle über individuelle Charakteristika verfügen (etwa stärkerer Nahkampf zu Kosten von Bewegung), aber sonst Zugriff auf die gleichen Fähigkeiten haben, die nach und nach mit dem Erreichen neuer Spielerlevel freigeschaltet werden. Der Spielerlevel steigt dabei nach jeder absolvierten Partie, ob nun durch Beendigung eines Levels oder den Game Over Bildschirm.

Level und Upgrades

Wer schon das ein oder andere Review von mir gelesen hat, weiß vielleicht: Ich liebe Skillbäume, Charakterentwicklungen und dergleichen.

Davon bietet Zombie Army 4: Dead War einiges!

Der globale Spielerlevel schaltet nach und nach neue Skills bzw. Perks aus den Kategorien “Offensiv”, “Defensiv” und “Andere” frei, die die unterschiedlichsten Eigenschaften haben können und ebenso schaltet er die Möglichkeit frei, bis zu fünf dieser Perks gleichzeitig zu aktivieren.

Die Perks selbst lassen sich dabei auch noch bis zu zwei Mal verbessern durch das Erfüllen spezieller Aufgaben, wie zum Beispiel eine bestimmte Menge an Nahkampfkills erzielen.

Das allein lässt viel Spielraum für individuelle Modifikationen, aber davon nicht genug, können auch die vielen verschiedenen Waffen in je drei Kategorien individuell bis zu drei Mal aufgewertet werden, wobei man sich bei der letzten Aufwertung jeweils zwischen zwei Modifikationen entscheiden muss. Sogar optisch lassen sich die Waffen durch Skins und Talismane leicht anpassen, die man erneut mit fortschreitendem Spielerlevel freischaltet. Diese sind jedoch kaum der Rede wert, manche sogar hässlich und ganz ehrlich: wenn ich einen ausgewählten Talisman, der einem rein dekorativem Zweck dienen soll, schon in der gezielten Waffenanschauung suchen muss, fällt das im Spiel selbst noch weniger auf, als eine in zwei Stunden mühselig bearbeitete Nase im Skyrim Charaktereditor.

Also ein Feature, worauf man getrost hätte verzichten können.

Insgesamt eröffnet sich aber eine riesige Spielwiese für Experimente und Zusammenstellungen aller Art, die dem geneigten Spieler wie eine kleine Offenbarung vorkommen könnte.

Jeder der 10 spielbaren Charaktere (Skins nicht eingeschlossen) trägt 3 Waffen der Gattungen Gewehr, MP und Pistole mit sich herum. Jeder Waffentyp hat dabei von Haus aus 6 – 7 verschiedene Modelle zur Auswahl und Etliches steht nach Erwerb einiger DLCs noch zur Verfügung. Dies gilt auch für neue Charaktere, Waffenskins und mehr. Da diese DLCs zum Zeitpunkt des Tests, also vor Veröffentlichung des Spiels noch nicht verfügbar waren, kann ich zur Preispolitik und zum generellen Umfang der DLCs nichts sagen, spekuliere aber auf kleine DLC Pakete wie etwa in Monster Hunter Rise. Entsprechend wohl eher ein kleines Schmankerl für sehr hartkernige Spieler, als eine wirkliche Notwendigkeit für Jedermann, oder ein System, dass an Pay 2 Win erinnern wird.

Noch mal genau hervorgehoben: JEDE Waffe hat ihren Individuellen, kleinen “Skillbaum”. Das heißt, dass alle Waffen vom Typ Pistole etwa einzeln verbessert werden können und so auch bis zum Ende hin ein eigenes Spielgefühl bieten.

Ihr habt vom Upgraden, Aufleveln und Individualisieren immer noch nicht genug? Top, denn es gibt noch mehr davon!

Und zwar in Form von vier verschiedenen, mächtigen Nahkampfangriffen, die sich nach Gebrauch mit der Zeit wieder aufladen. Zu Beginn hat man nur einen zur Verfügung, während die anderen erspielt werden und zusätzlich kann man jeden davon noch einmal mit zwei Modifikationen verbessern.

Einen hab’ ich noch, dann ist Schluss, ehrlich!

Items wie Medikits, Brand- Splittergranaten etc. kann man ebenfalls mit aufsteigendem Level ein wenig aufmotzen… wow…!

Es gibt zudem auch mehrere Schwierigkeitsgrade, wobei der letzte und schwerste erst mit dem Beenden der Kampagne freigespielt wird. Sehr interessant ist, dass dem Spieler bei der Spielwahl die Option gelassen wird, die Menge an Gegnern auf dem Feld an eine höhere Spielerzahl anzupassen, auch wenn man nur alleine spielt. So kann man zusätzlich für eine größere Herausforderung sorgen bzw. mehr Zombies für eine höhere Punktzahl nach Levelabschluss generieren. Auch bei dieser Option lässt sich die größtmögliche Aufstellung an Untoten Gegnern (Albtraum genannt) erst durch das Beenden der Kampagne nutzen.

Den eigenen Spielerlevel, sowie einige Statistiken, Errungenschaften, ein Stickeralbum, Collectibles (die es in jeder Mission der Kampagne zu finden gibt) und Tutorials aller Art, kann man jeder Zeit auf seinem “Wehrpass” nachschlagen. Auch Bestenlisten für den Onlinevergleich können hier aufgerufen werden. 

Fun Fact: Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen führte ich die bereits abrufbare Bestenliste auf Platz 1 an. 

Nehmt das Tom, Burkhard und GzG_Chris! (Meine einzigen Konkurrenten ca. drei Wochen vor offiziellem Release)

Nehmt das, ihr Unwürdigen!

Ein kleines, generelles Manko sind die auf der normalen Switch teilweise etwas zu winzig geratenen Texte in einigen Menüpunkten. Auf einer Switch Lite dürfte das Lesen hier durchaus für manch einen problematisch werden. Immerhin kann man in den Optionen die Dialoguntertitel etwas größer und in einem sich abhebenden Rahmen darstellen lassen, was sie im Spielgeschehen deutlich sichtbarer macht, sollte man in der manchmal aufkeimenden Hektik des Gefechts überhaupt die Zeit haben, diese zu lesen. Zur Not kann man hier jedoch auch sein Gehör bemühen, denn das Spiel ist natürlich komplett vertont, wenn auch nur auf Englisch.

Die düstere Spielerfahrung

Jetzt aber mal Butter bei die Fische und ab zum Gameplay!

Ob im Hordenmodus oder auch in der Kampagne: Das Spiel macht technisch eine gute Figur! Zumindest im Singleplayer konnte ich nur selten geringfügige FPS Einbrüche bemerken und die Grafik machte dabei für Nintendo Switch Möglichkeiten durchaus etwas her! Man sollte dabei auf jeden Fall auch erwähnen, dass das Spiel bereits im Jahre 2020 für PS4, XBox und PC veröffentlicht wurde, man also einmal mehr einen offenbar guten Port eines (halbwegs) aktuellen, größeren Konsolenspiels vor sich hat.

Im Spiel hat man nicht nur die Möglichkeit mit Gewehren, Snipern, Pistolen oder sogar Armbrüsten zu schießen, man hat einen Nahkampfangriff, sich aufladende, starke Angriffe, Granaten, Landminen etc. und einen schmacken Tritt auf den Erdboden, um herumliegende Zombies zu malträtieren. Dadurch verhindert man etwa das Wiederauferstehen der Untoten, sofern sie nicht sauber erwischt worden und erhält manchmal auch extra Munition. 

Der Kombozähler, der sich nach jedem Abschuss erhöht, sorgt nicht nur für eine höhere Punktzahl für den Highscore, sondern verschafft auch Bonusaktionen, etwa einen besonders starken Nahkampfangriff, der die eigenen Leben und etwas Munition wiederherstellt, um nur die Oberfläche an Optionen zu benennen.

Zudem ist es möglich einzelne Waffen mit Zusatzeffekten wie etwa Elektroschaden zu verstärken oder schwere Waffen wie den Flammenwerfer in Missionen zu nutzen und seine Feinde wegzubrutzeln, nachdem man sie fetten Zombiebossen abgenommen hat. Das macht im wahrsten Sinne höllischen Spaß!

Für eine zusätzliche Abwechslung sorgen nicht nur recht unterschiedliche Missionsziele bzw. unterschiedliche Aufgaben, um die Missionen zu absolvieren, sondern auch viele verschiedene Gegnerklassen, sowie Bosskämpfe. Nichts davon ist bahnbrechend oder neu, aber in einer guten Kombination ins Spielgeschehen eingestreut.

So gibt es nicht nur den langsamen, ghulartigen Zombie, sondern durchaus auch schnellere Schergen der Hölle, die wahlweise spinnenartig den Boden entlang kriechen (Left 4 Dead lässt grüßen) oder ausgerüstet mit gleich detonierendem Sprengstoff auf den Spieler zu stürmen. (Hallo, ZombiU!)

Manch ein Untoter hat auch noch sein Gewehr in der Hand und gibt mehr oder weniger präzise Schüsse ab. Schutzpanzerung wie Helme ermöglichen es einigen, wandelnden Leichen, den ein oder anderen Kopfschuss abzuwehren, um sich weiter, beharrlich dem zusehends nervöser werdenden Spieler zu nähern. Manch einer ist sogar so dick gepanzert, dass er etliche Magazine zu schlucken vermag…

Um dieser Schar an Kreaturen der Finsternis Herr zu werden, kann man sich außerdem auch oftmals die Umgebung zu Nutze machen, etwa durch Schüsse auf explodierende Fässer, an Kränen hängende Schwerlasten, die nach einem guten Treffer auf die Horde herunterstürzen und sie unter sich begraben, oder indem man Sender aktiviert, die die Zombies zu Hauf anlocken, um dann mit einem gezielten Granatenwurf alle auf einen Schlag in Stücke zu reißen.

Ach ja… der besagte Flammenwerfer wird übrigens von einem Oberzombie im ersten Bosskampf getragen. Spielerisch wird es also tatsächlich selten langweilig und auch die recht abwechslungsreichen Missionen halten den Spieler bei Laune.

Die Darstellungen sind dabei ziemlich rau, düster und absolut blutig! Man kann dies auch stets im Fotomodus festhalten und hier ggf. auch noch ein wenig die Szenerie mit einigen Werkzeugen nachbearbeiten. Offenbar braucht heutzutage jedes zweite Spiel einfach so einen Fotomodus… nunja…

Ein netter Augenschmaus, den man unmittelbar aus Sniper Elite übernommen hat, sind auch die hin und wieder schön in Szene gesetzten Slow Motion Abschüsse.

Sephiroth Productions Presents: Selbstgemachter Splatterspaß!

Wer sich übrigens – so wie ich etwa – generell mit der Sticksteuerung für Shooter auf Konsolen schwer tut, kann in den Optionen auch das beliebte Gyroaiming aktivieren und kalibrieren, um so durch Bewegung der Switch bzw. der Joycons zusätzlich zielen zu können. Aber auch eine generelle Zielhilfe ist einstellbar. (An dieser Stelle ein liebes “Dankeschön dafür!” von mir!)

Sammelitems und Aufwertungskits für Waffen, die in den Missionen versteckt sind, laden nach dem Eliminieren der Gegner ein wenig zu Erkunden ein. Das kann jedoch etwas öde werden, da es sehr viele Ecken und kleine Nischen zum Absuchen gibt, diese aber sehr oft einfach nur leer bleiben, teilweise aber dabei etwas Laufweg fernab vom Handlungsweg erfordern.

Aber immerhin findet man auch hier und da lustige Easter Eggs unter anderem in Szene gesetzte Gruselpuppen.

Die wirklich einmalig sammelbaren Items in jeder Mission findet man teilweise aber auch nach mehrmaligem Durchspielen einer Mission nicht. Es mag an mir liegen und andere haben da ein besseres Händchen, aber das sorgte schon für den ein oder anderen Frustmoment für mich. Ich bin niemand, der Erfolge braucht oder sämtliche Collectables sammeln muss, aber zumindest die nützlichen Upgrades für die Waffen, wollte ich dann schon möglichst sofort finden!

So sehr das Spiel zu gefallen weiß, dürfte der Singleplayermodus aber auf lange Sicht für die meisten nicht die Erfüllung bieten. Erst im kooperativen Spiel, entfaltet Zombie Army 4 wirklich sein Potential und dürfte für viele, actionreiche Abenteuer unter Freunden sorgen! 

Diese Zombiepuppe ahnt es noch nicht, aber gleich wird sie von einem Zombiehai gefressen – kein Witz!

Zu zweit, zu dritt, zu viert!

Freundlicher Weise bekamen wir von Nintendo Connect gleich zwei Versionen von Zombie Army 4: Dead War gestellt, sodass der Multiplayer zumindest im kleinen Rahmen auch schon zu testen war!

Kooperativ kann sowohl online als auch lokal gespielt werden – beides konnte ich testen und dazu kurz: es funktionierte tadellos.

Ein sofort auffallender Unterschied zum Singleplayer: beim Spielstart lassen sich sämtliche Storykapitel und Missionen auswählen, unabhängig davon, ob man die Kampagne schon so weit gespielt hat, oder nicht.

Das lässt natürlich die Option neue Spieler nahtlos mit Erfahreneren zu Spielen, aber macht es ein wenig kompliziert, will man zusammen durch die Kampagne spielen, wobei man immer wieder mal Pause macht und sich dann merken muss, wo genau man aufgehört hat. Kein Beinbruch, aber man kann sich schon mal vertun.

Das Spielerlebnis zu zweit ist direkt bedeutend intensiver. Nicht nur sind spürbar mehr Gegner und damit auch mehr Hektik im Spiel, was durchaus für angenehmen Nervenkitzel sorgen kann (sofern dies eine adäquate Wortwahl bei Zombies darstellt…), sondern auch ein gewisser Konkurrenzkampf entfacht, da jeder sich seine eigene Punktzahl erballert. Aber natürlich überwiegt das kooperative Element bei dem man sich gegenseitig vor nahenden Zombies warnt, den Rücken freihält, oder den Partner am Boden in einem kritischen Moment versucht, wiederzubeleben. 

Ein netter Clou, wenn der Partner es nicht schafft: er steht als Untoter auf und greift den früheren Kriegskameraden an. Und das sieht der Spieler auch genau so auf seinem Bildschirm!

Sollte man die Gegnerhorden auch mit Verlusten im Team überstehen, werden die Teammitglieder am nächsten Kontrollpunkt wiederbelebt und die Reise geht weiter.

Auch ganz lustig, aber wohl eher vernachlässigbar, sind kleine Gesten und Posen, die man sich gegenseitig zeigen kann, was entfernt an Monster Hunter oder Saints Row erinnert.

Kurzum: der Multiplayer rockt die Bude und ich hoffe, künftig noch zwei weitere Spieler für ein paar Runden zu viert rekrutieren zu können! 

Schade ist an dieser Stelle, dass kein Couch Coop mit Splitscreen möglich ist, womit man direkt zumindest einen dritten Spieler mit an Bord holen könnte im heimischen Wohnzimmer.

Mit Unterstützung macht es gleich noch mehr Spaß!

Ab in die Hölle, oder Feuer frei?

Zombie Army 4: Dead War ist ein sehr gut gelungener Port für die Nintendo Switch. Das Spielprinzip hangelt sich an bekannten Mechaniken des Genres entlang, überlässt dem geneigten Spieler mächtig viele Möglichkeiten zur Individualisierung und sorgt mit gutem und auch ggf. anpassbarem Schwierigkeitsgrad für viel Action und Nervenkitzel.

Auch wer einfach nur Ballern und sich mit anderen messen will, kann sich im Hordenmodus und/oder mit dem arcadeartigen Design der Missionen inklusive Bestenlisten nach Herzenslust austoben.

Kleinere Schwächen wie teilweise etwas zu klein geratene Textzeilen, kann man da durchaus verschmerzen.

Aber das Spiel ist wohl nicht unbedingt für etwas zartbesaitete Spieler, denn es kommt blutig und explizit daher.

Wer sich aber gerne durch Zombiehorden schnetzelt, wird hier völlig auf seine Kosten kommen, speziell wenn man schon seit Jahren vergeblich auf ein neues Left4Dead wartet… wobei Zombie Army 4: Dead War von mir aber definitiv mit Fokus auf den Multiplayerpart empfohlen wird, als reines Einzelspielererlebnis, wird man aus dem Spiel auf Dauer nicht die gleiche Wertigkeit herauskitzeln können.

Zombie Army 4: Dead War
85 100 0 1
Ein paar Fragezeichen bleiben zur Zeit dieses Reviews in Bezug auf das Bezahlmodell der vielen Kleinigkeiten im Spiel, wie Waffen, Kosmetisches oder etwaige, neue Level in der Zukunft, da dies noch nicht einsehbar ist. Insbesondere auch aufgrund mir bekannter Kritik am Bezahlmodell des Spiels in der Originalfassung 2020. Aber immerhin scheint die Nintendo Switch Version bereits von Haus aus mit mehr Inhalt (Etwa dem Season Pass) daher zu kommen, als ihn das Spiel zur Zeit des ersten Releases für die anderen Konsolen und PC bot.
Ein paar Fragezeichen bleiben zur Zeit dieses Reviews in Bezug auf das Bezahlmodell der vielen Kleinigkeiten im Spiel, wie Waffen, Kosmetisches oder etwaige, neue Level in der Zukunft, da dies noch nicht einsehbar ist. Insbesondere auch aufgrund mir bekannter Kritik am Bezahlmodell des Spiels in der Originalfassung 2020. Aber immerhin scheint die Nintendo Switch Version bereits von Haus aus mit mehr Inhalt (Etwa dem Season Pass) daher zu kommen, als ihn das Spiel zur Zeit des ersten Releases für die anderen Konsolen und PC bot.
85/100
Total Score

Pro

  • Blutiges Zombie Schlachten in sauberer Grafik und mit viel Nervenkitzel
  • Eine Menge an freispielbarem Content und Collectables
  • Viel Raum für individualisierte Spielweisen
  • Arcade-anleihen liefern Wiederspielwert und motivierenden Konkurrenzkampf
  • Riesiger Multiplayer Spaß
  • Season Pass 1 inkludiert

Contra

  • Level teils mit viel Raum für versteckte Items, der aber oft einfach nicht gefüllt ist
  • Teilweise recht kleine Textdarstellungen
  • Überflüssig wirkende Waffenskins und Dekorationen
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