Warum erfahren wir in The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom so wenig über die Weisen des Versiegelungskriegs? Diese Frage hat viele Fans beschäftigt – und nun liefert Game Director Hidemaro Fujibayashi selbst die Erklärung.
In Tears of the Kingdom treten die Weisen Ardi (Gerudo), Qia (Zora), Raphica (Rito) und Agraston (Goronen) zwar in Rückblenden auf, bleiben jedoch erstaunlich blass: keine sichtbaren Gesichter, kaum Dialoge, wenig greifbare Persönlichkeit. Für viele wirkte das wie eine verpasste Chance.
Doch laut Fujibayashi war genau das beabsichtigt.
Die Weisen sollten anonym bleiben – aus erzählerischen Gründen
In einem Gespräch mit 4Gamer erklärt er, dass man die Figuren bewusst zurückgenommen habe, um die Hauptgeschichte nicht zu überfrachten:
In Tears of the Kingdom gab es ein zentrales Story-Thema. Die Weisen werden mit Masken gezeigt und ohne Namen erwähnt. Hätten wir ihre Gesichter und Persönlichkeiten offenbart, wäre die Geschichte automatisch gewachsen und hätte sich zu weit ausgedehnt. Daher haben wir uns bewusst zurückgehalten. Umso glücklicher bin ich, dass die Weisen nun im Versiegelungskrieg stärker in den Fokus rücken.

Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung holt nach, was TOTK zurückhielt
Während Tears of the Kingdom die Weisen bewusst im Hintergrund lässt, liefert Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung auf Nintendo Switch 2 genau das, was sich viele Fans gewünscht haben: mehr Persönlichkeit, mehr Screentime und mehr Kontext zur Rolle der Figuren im Versiegelungskrieg. Hier bekommen Ardi, Qia, Raphica und Agraston ihre Bühne.
Nintendo Connect bei Google
Markiere uns als bevorzugte Quelle und bekomme unsere Nintendo-News künftig häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und Feeds angezeigt.
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen