Kurz nach Release der Demo und dem Übersichtstrailer zu Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden sorgt ein ungewöhnliches Detail für Aufmerksamkeit: Offenbar gibt es aktuell keinen wirksamen Wortfilter, sodass Mii-Charaktere auch unangemessene Sprache verwenden können. Leser unserer Vorschau kannten dieses Detail bereits.
Unklar ist, ob es nicht doch ein paar wenige Worte gibt, die selbst Nintendo nicht auf Screenshots und Videos sehen möchte.
Spieler testen direkt die Grenzen
Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Demo begannen Spieler, die Grenzen des Systems auszutesten. Dabei zeigte sich:
- Miis können frei eingegebene Texte wiedergeben
- Auch Schimpfwörter und nicht jugendfreie Begriffe werden aktuell nicht blockiert
Mehrere Nutzer – unter anderem auf Social Media und Reddit – haben dies bestätigt.
Der nicht vorhandene Filter ist einer der Gründe, warum man Bilder und Videos aus Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden nicht an die Nintendo Switch App senden kann und umständlich über die microSD-Karte oder via USB-Kabel auf den PC übertragen muss.
Sprachsystem verstärkt den Effekt
Besonders auffällig wird das Ganze durch die Präsentation im Spiel:
- Dialoge werden über eine Text-to-Speech-Stimme ausgegeben
Das führt zu teils absurden und humorvollen Situationen, da die Aussagen von den Miis – egal ob vulgär oder nicht – direkt vertont werden.
Einschränkungen wegen fehlender Filter
Einige Spieler vermuten, dass der fehlende Filter mit der Struktur des Spiels zusammenhängt:
- eingeschränkte Bildfreigabe
- Fokus auf Einzelspieler-Erfahrung
- Austausch von Miis und Objekten nur lokal mit Freunden möglich
Die Demo von Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden zeigt aktuell eine unerwartete Freiheit bei Texteingaben – ein Detail, das für Diskussionen sorgt und gleichzeitig den typischen, chaotischen Humor der Reihe unterstreicht.