Labyrinth City: Pierre the Maze Detective

Das Spiel Labyrinth City: Pierre the Maze Detective basiert auf dem Buch Pierre der Irrgarten-Detektiv – Die Suche nach dem gestohlenen Labyrinth Stein von Hirofumi Kamigaki. Erschienen ist das Spiel am 15. Juli 2021 für Nintendo Switch sowie Steam und für Spieler ab 0 Jahren freigegeben. 

Die Reise durch ein wimmelndes Labyrinth

Wir spielen als Pierre der Irrgarten-Detektiv und müssen Mr. X fangen, der den Labyrinth-Stein aus dem Opera City Museum gestohlen hat. Dieser Labyrinth-Stein ist ein magisches Artefakt der alles um sich herum in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt. Auf der Suche nach Mr. X müssen wir uns durch Wimmelbildähnliche Level schlängeln und dabei versteckte Gegenstände, Hinweiszettel und Sterne finden und einsammeln. Zusätzlich kann man mit etlichen Figuren und Gegenständen agieren und witzige Geschehnisse dadurch triggern. Darunter auch einige Easter Eggs,wie zum Beispiel dass das Ohngesicht auftaucht, oder auch eine Anspielung aus Dragonball auftaucht. Da die Geschichte auf Kinder zugeschnitten ist, ist die Story des Spieles relativ simpel. Die verschiedenen Level haben auf Kinder zugeschnittene comicartige Zwischensequenzen in Panelform. 

Simples und doch kniffliges Gameplay

Trotz dass das Gameplay sehr simpel aussieht, kann das hindurchwurschteln durch die Level recht knifflig werden. Der Grund dafür ist, dass jedes Level absoluten Wimmelbildfaktor hat. Die Level haben so viele Details und sind mit verschiedenen Szenerien und Gegenständen zugepflastert. Zusätzlich sind einige Wege erst zugänglich wenn man einen bestimmten Abschnitt im Level erreicht hat. Jedes Level ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die man auf die Jagd nach Mr. X erreichen muss um weiter zu kommen. Man kann schnell durch die Story kommen, jedoch liegt hier der Reiz definitiv an dem Finden aller versteckten Gegenstände, Sterne, Notizen und des Extra Minispieles, welches man in den Leveln finden kann. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, gibt einem aber ein Gefühl der Zufriedenheit wenn man alles finden und lösen kann. Schade ist es, dass es keinen wirklichen Sinn hinter dem Sammeln aller Gegenstände gibt. Die Sammlung im Hauptmenü füllt sich zwar nach und nach mit den gesammelten Gegenständen, aber das war es auch schon. 

Die Liebe steckt im Detail

Die Level in Labyrinth City: Pierre the Maze Detective sind detailreich gestaltet. Wer mit offenen Augen durch die Level navigiert, wird viele verschiedene Szenerien entdecken. Die Darstellung der Level ist kindgerecht und witzig gestaltet und es gibt viel zu entdecken. 

Hervorzuheben ist, dass die Level handgezeichnet sind und mit ihrer farbenfrohen Vielfalt stark an die Bücher, auf die dieses Spiel aufbaut, erinnert. Der Soundtrack untermalt das Spiel mit stimmigen und passenden Melodien und das Voice-over von der Assistentin Carmen ist gelungen. Leider ist die Sprachausgabe nur in Englisch aber mit deutschen Untertiteln in einfacher Sprache und die Texte passen ebenfalls zu dem Stil eines Kinderbuches.

Eine gelungene Adaption des Kinderbuches

Labyrinth City: Pierre the Maze Detective wirkt auf den ersten Blick wie eine Art “Wo ist Waldo” Spiel. Überall ist was los im Level und manchmal sind die Wege durch die Labyrinth Level gar nicht mal so einfach zu finden. Hinzu kommen die Sammelgegenstände und Minispiele, für die man auch Trophäen bekommt. Alles in allem lädt das Spiel zum genau hinsehen ein und man muss sich schon die Zeit nehmen, die verschiedenen Wege zu erkunden, wenn man alles finden will. Das lässt Completionist Herzen höher schlagen, leider gibt es am Ende nichts cooles was man mit dem Sammeln aller Gegenstände erreicht, ausser dass sich ein Regal mit den gefundenen Trophäen füllt und das Notizbuch mit Notizen über Mr. X.

Nichtsdestrotrotz macht es Spaß, sich hindurch zu knobeln und alles zu finden und ich habe die Level öfters neu gestartet um alle Gegenstände zu finden.

Wer jetzt sagt, das Spiel kann man schnell durch bringen, dem muss ich davon abraten. Labyrinth City: Pierre the Maze Detective ist eher ein Spiel für Zwischendurch, wo man ein Level löst und dann etwas anderes macht. Gerade für sehr junge Spieler:innen, die man mal für kurze Zeit an die Nintendo Switch lässt. Denn wenn man Level für Level hintereinander abschließt, wird das Gameplay schnell repetitiv und für ältere Spieler langweilig.

Die Erzählung der Geschichte ist kindgerecht und von dem was ich sehen konnte, sehr gut vom Buch adaptiert. Die Vertonung ist zwar leider auf Englisch, durch die Untertitel können aber Kinder der Geschichte trotzdem sehr gut folgen, vor allem weil die Textboxen in Deutsch gehalten sind und die Übersetzung gelungen ist. Dies alles untermalt mit passender Musik macht das Spiel interaktiv und interessant für alle die, die gerne auf Details achten. Man sieht dann im Museum zum Beispiel Neandertaler, die ein Mammut jagen, oder Polizisten, die versuchen, einen Elch am fressen eines Bildes zu hindern. In späteren Leveln schlängeln wir uns durch Karnevalszüge, einen magischen Wald oder auch durch ein Gruselhaus samt Vampir und Geistern. 

Wer gerne knobelt und Suchspiele mag und der eher ein kleines Spiel für zwischendurch sucht, der sollte sich Labyrinth City: Pierre the Maze Detective mal anschauen. Auch wenn die Zielgruppe klar Kinder sind, kann es selbst noch erwachsene Spieler in seinen Bann ziehen.

Labyrinth City: Pierre the Maze Detective
70 100 0 1
Ich persönlich war am Anfang skeptisch ob mir das Spiel gefallen würde, da ich eigentlich keine “Wo ist Waldo” Spiele mag. Ich wurde allerdings dann doch relativ schnell jedoch in den Bann gezogen, da es einfach zugänglich war und man das Spiel gut zwischendurch spielen konnte, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hatte. Das gepaart mit den etlichen Sammelgegenständen und Minigames macht Spaß. Die Labyrinthe sind zudem auch nicht so einfach wie man es erst annehmen mag und teilweise muss man seine Wege nochmal zurück gehen um alle Gegenstände zu finden, so dass man gut und gerne für ein Level auch mal mehr als nur ein paar Minuten braucht. Amüsant finde ich in dem Spiel auch die kleinen Easter Eggs, wie das Ohngesicht oder die Dragonball-Anspielung. Ich werde es weiter nebenher spielen bis ich alle Gegenstände eingesammelt habe.
Ich persönlich war am Anfang skeptisch ob mir das Spiel gefallen würde, da ich eigentlich keine “Wo ist Waldo” Spiele mag. Ich wurde allerdings dann doch relativ schnell jedoch in den Bann gezogen, da es einfach zugänglich war und man das Spiel gut zwischendurch spielen konnte, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hatte. Das gepaart mit den etlichen Sammelgegenständen und Minigames macht Spaß. Die Labyrinthe sind zudem auch nicht so einfach wie man es erst annehmen mag und teilweise muss man seine Wege nochmal zurück gehen um alle Gegenstände zu finden, so dass man gut und gerne für ein Level auch mal mehr als nur ein paar Minuten braucht. Amüsant finde ich in dem Spiel auch die kleinen Easter Eggs, wie das Ohngesicht oder die Dragonball-Anspielung. Ich werde es weiter nebenher spielen bis ich alle Gegenstände eingesammelt habe.
70/100
Total Score

Pro

  • Kindgerechte Aufmachung mit einfachen Texten
  • Detailreiche Level mit vielen zu entdeckenden Besonderheiten
  • Viele Sammelgegenstände und Minigames
  • Gut für zwischendurch
  • Simples kindgerechtes Gameplay

Contra

  • Vertonung nur auf Englisch
  • Die Level sind teilweise sehr vollgespickt mit Figuren und Wege sind manchmal sehr versteckt
  • Füllen der Souvenirs wirkt nicht belohnend aufgrund von zu vollgestopften Regal
  • Wirkt bei längerer Spielzeit repetitiv
  • Versteckte Wege und schwierig zu findende extra Gegenstände können Kinder frustrieren
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