Die Wiedergeburt des Bösen in Diablo 2: Resurrected

Ein absoluter Meilenstein der Videospielgeschichte: Diablo 2 erhält nach über 20 Jahren ein Remaster spendiert, welches zudem nicht nur auf den heimatlichen Gewässern des PCs, sondern erstmalig auch auf Konsolen erscheint.

Nach Osten, stets nach Osten

Bereits kurz nach dem Start des Spiels schleicht sich ein breites Grinsen in mein Gesicht:

Noch nicht einmal im Hauptmenü angelangt, erklingt nämlich ein wohlbekanntes, nostalgisches Musikstück, welches immer sehr charakteristisch für Diablo 2 war.

Die damals schon imposanten Videosequenzen erstrahlen in einem neuen Licht, obwohl sich wirklich penibel an die Originalvorlage gehalten wurde. So sehr, dass sogar die deutsche Synchronisation 1:1 vom Originalspiel übernommen und über die Lippenbewegungen der Charaktere gelegt werden konnte, wenn auch nicht immer ganz passend.

Dieses Alt trifft Neu Prinzip wirkt im ersten Moment etwas deplatziert, aber verstärkt zweifelsohne den Nostalgiefaktor und fühlt sich bald auch völlig normal an.

Aber auch sämtliche ingame Vertonungen sind die gleichen, wie schon anno 2000.

Man merkt also durchaus, dass Blizzard keine Scherze machte, als man sagte, dass Resurrected quasi dem Grundgerüst des Spiels übergestülpt wurde. Aber es handelt sich eben auch um ein Remaster, kein Remake.

Das wird Übel! Die drei großen Oberschurken sehen in aufgemotzter Optik noch bedrohlicher aus!

Und so spielt sich das Spiel auch exakt wie damals. Vieles was Diablo 3 an QoL Funktionen bietet, wurde hier nicht berücksichtigt: Man kann sich nicht jeder Zeit zu Mitspielern teleportieren, sie müssen einem erst ein Stadtportal öffnen (“TP, plz!”), für Itemidentifikation benötigt man Schriftrollen solange Deckart Cain nicht befreit wurde, Loot wird geteilt, welcher Spieler also zuerst auf das seltene Item klickt, bekommt es auch – gerade auf Konsole recht unschön gemacht, aufgrund fehlender Präzision ohne Maus.

Für jemanden wie mich, mit etlichen… ach was hunderten Stunden an verbrachter Spielzeit in Diablo 2 nichts absolut Verwerfliches – auch wenn man sich wieder daran gewöhnen muss. Und der geteilte Loot ist aufgrund des Nervenkitzels wohl sogar etwas Begrüßenswertes, was in Diablo 3 vermisst wurde, aber für Neulinge könnte sich hierdurch und durch die allgemeine Altbackenheit eine relativ große Einstiegshürde ergeben.

Immerhin gibt es kleine QoL Dinge, die das Original nicht hatte, Resurrected jedoch schon: eine erweiterte Truhe wovon 3 Fächer Spielcharakter übergreifend funktionieren und außerdem die Möglichkeit einmal pro Schwierigkeitsgrad (derer gibt es drei) die Skillung des eigenen Charakters zurückzusetzen. Dies wird nach dem Absolvieren der ersten Quest ermöglicht.

Rakanishu… mein alter Combo-Blitz Erzfeind!

Umsetzung auf Konsole

Ich war immer schon der Meinung, Diablo gehöre nicht auf Konsolen und konnte mir auch nie vorstellen, wie es ohne Maus und Tastatur funktionieren soll.

Als Diablo 3 jedoch für die Switch erschien, erlebte ich, wie gut es funktionieren kann. Ich sehe die PC Steuerung zwar immer noch als deutlich überlegen an, fand die Konsolenumsetzung aber sehr gut und habe in die Switchversion bis heute deutlich mehr Spielzeit investiert, als in die PC Version (was z.T. aber auch daran lag, dass Diablo 3 erst relativ spät nach vielen Patches + Addon wirklich gut wurde. Und auch erst in einer Zeit, in der ich damit quasi abgeschlossen hatte…)

Trotz dieser sehr positiven Erfahrung und obwohl ich im Vorfeld viele lobende Worte zur Übertragung der Steuerung auf Gamepads vernommen hatte, war ich bei der D2 Umsetzung erneut sehr skeptisch, da das Spiel nunmal ganz anders funktioniert. 

Ein Artikel sagte sogar etwa sinngemäß, die Konsolensteuerung wäre Maus und Tastatur ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. 

Was ich mich jetzt nach dem eigenen Anspielen auf Konsole frage, ist, ob solche Aussagen von Blizzard selbst bezahlt oder getätigt wurden, oder ob die Tester – man verzeihe mir die Wortwahl – Lack gesoffen hatten.

Im normalen Spielverlauf ist die Umsetzung zweckdienlich und funktioniert… etwas gewöhnungsbedürftig, etwas ungenau. Ähnlich der D3 Konsolenumsetzung. Nur, dass dort meines Wissens nach eine Art Autoaim beigefügt wurde, in Diablo 2 haut man schon gerne mal in die Luft, anstatt auf einen Gegner, sofern man keinen zaubernden Charakter spielt. Im direkten Vergleich funktioniert Diablo 3 also etwas präziser und flüssiger.

Gleichwertig zu Maus und Tastatur? Nein. Überlegen? Mit Nichten. Und im direkten Vergleich zu D3 merkt man einfach, dass Diablo 2 niemals mit einer Konsolenversion im Hinterkopf entwickelt wurde. Der Nachfolger war hier einfach besser optimiert.

Es bewegt sich aber alles im Rahmen und man kann damit gut leben, im Zweifel nach einiger Einspielzeit.

Was mich persönlich jedoch sehr stört, ist die Menüführung. Items verkaufen, ausrüsten oder im Inventar umherschieben ist unglaublich umständlich und fummelig gelöst. Denn man verzicht auf ein Radialmenü wie in D3 und übernimmt stattdessen 1:1 das PC Layout. Das heißt, dass der Cursor, der sonst mit der Maus geführt wird, umständlich und vergleichsweise unpräzise mit den Sticks geführt wird.

Das stört vor allem, wenn man viele, kleine Items schnell verkaufen will.

Es dauert einfach seine Zeit…

Zeit benötigt es auch Skill- und Attributspunkte zu verteilen, da man dafür den A-Knopf gedrückt halten muss. Wohl als Schutz vor versehentlichem Auswählen.

Beim Level Up gibt es jedoch immer 5 Attributspunkte dazu, die man auf dem PC in wenigen Sekunden verteilen kann, auf Konsole aber eben spürbar länger benötigt. 

Vor allem Spieler, die wie ich gerne einmal einige Stufen warten, bis sie ihre Punkte verteilen, dürften dabei wohl einer kleinen Geduldsprobe unterzogen werden.

Leider habe ich auch keine Option gefunden, dies anders zu gestalten, wäre Blizzard aber dankbar, es in den Optionen künftig per Patch wählbar zu machen, Punkte durch einfaches Drücken verteilen zu können.

Das Trinken von Tränken hat in Diablo 2 noch einen ganz anderen Stellenwert, als in Diablo 3, da die Lebenspunkte ohne spezielle Items gar nicht und das Mana nur langsam regeneriert. Die 4 Trankreihen können dabei auf PC mit den Tasten 1-4 gewählt werden. Völlig simpel, völlig intuitiv. 

Auf Gamepad ist die Anordnung für die Trankwahl jedoch etwas merkwürdig. Links = 1,Oben = 2, Unten = 3 und Rechts = 4 auf dem DPad, anstelle es mit oder gegen den Uhrzeigersinn laufen zu lassen, was ich als viel logischer empfinden würde. Man fuchst sich rein, aber ich ertappe mich ständig dabei, erst einmal auf die Tastenbelegung auf dem unteren Teil des Bildschirms zu gucken, um zu wissen, welche Richtung ich für Mana oder Heiltrank drücken muss. Dabei geht wertvolle Zeit verloren, in der man schon einmal einen tödlichen Treffer kassieren kann und natürlich schlürft man auch hin und wieder in der Hektik den falschen Trank…

Hinzu kommt, dass man sich nicht während des Weglaufens vor den Gegnerwellen heilen kann, da man für die Trankwahl ja den Daumen vom linken Stick nehmen muss. Mit kritischen Lebenspunkten mitten in der Gegnerhorde stehen bleiben und kurz nach dem richtigen Trank suchen… ich muss nicht weiter ausführen, wieso das schnell zu unnötigen Toden führen kann, die mit Maus und Tastatur gut vermeidbar gewesen wären. 

Das Ganze wird umso kritischer, sollte man einen Hardcore Helden spielen. Denn dort ist nach nur einem Tod auch endgültig Sense. Aber auch in höheren Schwierigkeitsgraden wird ein Tod im normalen Spiel mit Erfahrungsabzug bestraft. Das schmerzt dann besonders ab etwa Level 80, wenn es sehr lange dauert, XP zu sammeln. 

Aber auch so nervt Sterben in Diablo 2 immer, da man ohne Ausrüstung im Lager aufwacht und erst seine Leiche finden muss, die natürlich inmitten der Gegnermenge liegt. Und wenn diese einen MIT Ausrüstung schon über den Jordan gebracht haben, dann wartet mal ab, wie schnell das erst ohne geht…

Was auf der Konsole im Gegensatz zum PC fehlt, sind übrigens die legendären Lobbies in denen man sich traf, um sich zu unterhalten, zusammen zu rotten und Handel zu planen. Etwas, was Blizzard aber als mögliche Nachreiche in Zukunft in Aussicht stellte. Wobei natürlich das freie Chatten auf Konsole eine etwas mühselige Sache ist, ganz ohne Tastatur. Die Switch im Handheldmodus und dem Touchfeld würde sich dabei jedoch noch recht gut für diese Option anbieten.

Generell dürfte das Fehlen von Chats auch das Tauschen und damit den Erhalt von seltenen Gegenständen auf Konsolen erheblich gegenüber der PC Version erschweren, da man gar nicht gezielt nach Tauschpartnern für bestimmte Items suchen kann. Wer also wirklich Hardcore Diablo 2 suchten möchte, wie vor 20 Jahren, sollte mindestens AUCH die PC Version kaufen.

Umsetzung auf der Nintendo Switch

Eines vorneweg: das Spiel läuft sehr sauber und flüssig. Hier gab es viele Ängste aus der Community, aber technisch lässt sich hier nichts sagen.

Es sieht super aus, die neuen Laufanimationen sind sehr elegant beim plötzlichen Umdrehen, die Effekte sind hübsch, die FPS sind sehr stabil. (Ich wählte für diesen Test eine Zauberin mit dem Fokus auf Blizzard und Gletschernadel für schnelle MF Runs im Endgame, habe jedoch noch keine vollen Parties mit vielen Effekten gleichzeitig erleben können.)

Es macht einfach Spaß und auch das Auge freut sich mit! Recht witzig auch das Umschalten in den Originalgrafikmodus via ZL + Minus.

Nun kommt das ABER!

Denn auf der Switch sind nur Gruppen von maximal vier Spielern möglich! Im Original und auch auf allen anderen Versionen sind es acht! Das heißt nicht nur weniger Action, Spaß und ggf. leichter zu besiegende Gegner, sondern bedeutet auch massive Einbußungen beim Erfahrungspunktegewinn, sorgt doch jeder weitere Mitspieler für mehr XP pro Nase. 

Level 99, die große Hürde und DAS Ziel schlechthin in Diablo 2 wird auf der Switch somit NOCH schwerer zu erreichen sein… immerhin: für Langzeitmotivation dürfte gesorgt sein…

Und wenigstens kann man dank Cross Save seine Chars am PC oder anderen Konsolen in 8er Parties leveln, sofern man die Hardware und die Muße zum Doppelkauf hat.

Die Begründung seitens Blizzard? 8 Spieler wären wohl zu unübersichtlich auf dem Handheld Bildschirm der Switch und 4 somit die optimale Zahl für das beste Spielerlebnis.

Die Wahrheit wird wohl leider eher an der technischen Limitierung der Switch zu finden sein, ansonsten hätte man wenigstens dem Spieler diese Wahl überlassen können, denn man kann auch jetzt schon in den Optionen festlegen, ob 2, 3 oder 4 Spieler maximal in einem Spiel auftauchen können. Ich wäre für meinen Teil auch absolut bereit dazu nur im Originalgrafikmodus zu spielen (der sicherlich bei nahezu null Ressourcenkosten liegen dürfte), nur damit 8 Spieler gleichzeitig dabei sein könnten. So wichtig ist der 8 Spielermodus für Diablo 2. Mit etwas Glück, werden aber Communityfeedback und künftige Patches für Abänderung sorgen…

Dafür kann man dann das schier endlose Farmen nach guten Items unterwegs auf die Switch auslagern! 

Das habt ihr gedacht, oder? Ich jedenfalls schon und hatte das auch seit jeher wie folgt geplant: Grinden auf der Switch, unterwegs für Level und Items. Gut. Fürs Leveln wird es nicht mehr sehr sinnvoll sein. 

Fürs Farmen?

Oh… auch nicht… denn auch hier wurde sich stark am Original orientiert: es gibt einen Online und einen Offlinemodus und Chars dieser beiden Modi können nicht in den jeweils anderen übertragen werden.

Ja, ich kann unterwegs Mephistoruns machen. Aber eben offline. Und die gefundenen Items… bleiben offline. Aber wer spielt Diablo (2) denn nur offline? Der Reiz ist doch das Gruppenspiel, also werde ich niemals einen Offlinechar erstellen, denn nicht mal einen LAN Modus scheint das Remaster zu bieten… ausgerechnet hier wich man vom Original ab.

Unterwegs und Diablo 2? Ist für mich damit gestorben. Da bliebe weiterhin nur der Nachfolger. Da hilft auch das Wissen darum, auf diesem Weg Cheater auszusperren, nur bedingt.

Das, was die Switch mitunter ausmacht und einen Vorteil gegenüber anderen Versionen hätte bringen können, fällt also meines Erachtens nach weg.

Hinzu kommt das ständige Neuverbinden mit dem Battle.net, wenn man die Switch mal eben in den StandBy geschaltet hatte. (Noch so eine “Switchsache”) Auch wenn man im Spiel ist und rein aus Gewohnheit pausiert und wieder anfangen will, darf man sich ganz neu einloggen.

Auch das Problem hatte die Diablo 3 Version nicht. 

Forever Alone. Wenigstens die guten alten Mephistoruns funktionieren auch alleine gut auf der Nintendo Switch.

Das allgemeine Spielgefühl

Am Ende bleibt von diesem Remaster jedoch eines: ein verdammt gutes Spiel, welches seiner Zeit zurecht Geschichte schrieb. Nach kurzer Eingewöhnung in die alten Mechaniken, die durch Diablo 3 nahezu aus meinem Gedächtnis verdrängt wurden, war ich wieder voll im Spiel und der Suchtfaktor hatte mich.

Noch ein Level, noch eine Quest, noch ein Dungeon.

Und das, obwohl ich zu Beginn nur Solo gespielt habe, da ich (noch) keine Party aus Freunden am Start hatte.

Wobei das Gruppenspiel ohnehin vor allem erst in den höheren Schwierigkeitsgraden wirklich relevant wird.

Das Zusammenfinden von Parties funktioniert übrigens auch ohne Lobbies ganz gut. Man kann recht genau angeben, was man machen möchte und entsprechend Gleichgesinnte finden. Lediglich die Kommunikation zwischen den Spielern ist ohne richtigen Chat natürlich schwierig und ich kann mir noch nicht so ganz vorstellen, wie das beim Handeln seltener Items funktionieren soll. Für Spieler, die gleichzeitig die PC Version besitzen, kein Thema. Für Konsolen Only Gamer sieht es ander aus.

Insgesamt lässt sich aber sagen, ja, das Spiel ist in vielerlei Hinsicht nicht mehr auf der Höhe der Zeit bezüglich seiner Spielmechaniken, aber das stört kaum, weil es eben dennoch auch heute noch sehr gut funktioniert und viel Spaß macht, wenn man erst einmal eingetaucht ist. Wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass das Spiel bei einem alten Hasen wie mir, einen weit leichteren Stand hatte, als es bei Neulingen der Fall sein könnte.

Schade ist, dass der Leitermodus (Die Seasons in D2) zum Start nicht verfügbar ist, weil Blizzard die Spieler sich erst mit dem Spiel vertraut machen lassen will, bevor die Hatz, wer als erstes Level 99 erreicht, gestartet wird. Ich vermute hier allerdings andere Beweggründe, denn die Erklärung wirkt halbgar. (Es sei an der Stelle angemerkt, dass Blizzard dafür bekannt ist zum Release von Spielen ziemliche Serverprobleme zu haben… ob das ein Mitgrund für diese Entscheidung war…?)

Immerhin gibt es keine spezifischen Runenwörter und Items mehr, die früher nur im Leitermodus zu finden waren. So kann man diese auch im normalen Spiel ergattern. Mir stellt sich dabei lediglich die Frage, welchen Reiz eine Leitersaison dann bieten wird, um neue Charaktere zu starten. Der Wettkampf, um als erster Level 99 zu erreichen, würde mir jedenfalls nicht ausreichen. Und gerade Nintendo Switch Only Spieler werden hier ohnehin keine Chance haben, sollten Bestenlisten dank Cross Save auch übergreifend funktionieren.

Zusätzlich möchte man die Laufzeit der Seasons auch kürzer halten, als im Originalspiel. Ob die Zeit dann überhaupt reicht, um auf Level 99 zu kommen, steht in den Sternen.

Aber evtl. denkt sich Blizzard noch etwas ganz Besonderes für die Seasons aus und orientiert sich vielleicht an Diablo 3 mit seinen Seasonthemen. Allerdings halte ich das zum Start der Leitersaison für sehr unwahrscheinlich, möchte man doch gerade zum Start von Diablo 2 Resurrected so viel Originalflair einfangen, wie nur möglich.

Das höllische Urteil

Eine endgültige Wertung abzugeben fällt mir sehr schwer… der fehlende 8 Playermodus allein könnte mich zu einem Abzug von mindestens 20% treiben.

Die Gamepadumsetzung ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Fehlende Lobbies oben drauf und keine wirklich Play On The Go Option und schon könnten wir bei nur 60, höchstens 70% sein.

Auf der anderen Seite steht der immer noch extrem hohe Spielspaß- und Suchtfaktor, der für mich nichts an Charme verloren hat und locker an der 100% Marke kratzt. Und um so länger ich spiele, um so mehr geraten die negativen Punkte in den Hintergrund und das Positive sticht heraus.

Alles zusammengerechnet überwiegt für mich damit also der Spielspaß und zwar deutlich, sodass die Wertung hier das wurde, was ihr gleich sehen könnt.

Am Ende obliegt es ohnehin jedem Einzelnen anhand dieses Reviews, für sich selbst zu entscheiden, ob man mit den Kompromissen der Switch bzw. Konsolenfassung leben kann, man doch lieber zur PC Version greift, oder ganz die Finger von diesem Spiel lässt.

Bei einem Kauf rate ich aber definitiv parallel zu einem Kauf der PC Version.

Ich kann aber wohl generell noch Einschieben, dass Spieler des Originals (nicht nur, aber natürlich auch) durch den Nostalgiefaktor wohl die wenigsten Bedenken bezüglich einer Anschaffung haben müssen. 

Diablo 2: Resurrected
85 100 0 1
Neueinsteiger können sich jedoch darauf gefasst machen, mit älteren, wenn auch immer noch brauchbaren Mechaniken konfrontiert zu werden. Vor allem im Vergleich mit moderneren Genrevertretern. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet auch heute noch ein klasse Spiel vor und vor allem ein Remaster, was diesen Titel auch wirklich verdient hat. Außerdem bleibt abzuwarten, ob Blizzard noch mit Patches, Anpassungen oder Erweiterungen daher kommen wird. Ideen sind laut der Spieleschmiede vorhanden und man ist willens diese umzusetzen, möchte jedoch erst beobachten, wie Resurrected allgemein beim Spieler ankommt.
Neueinsteiger können sich jedoch darauf gefasst machen, mit älteren, wenn auch immer noch brauchbaren Mechaniken konfrontiert zu werden. Vor allem im Vergleich mit moderneren Genrevertretern. Wer sich aber darauf einlassen kann, findet auch heute noch ein klasse Spiel vor und vor allem ein Remaster, was diesen Titel auch wirklich verdient hat. Außerdem bleibt abzuwarten, ob Blizzard noch mit Patches, Anpassungen oder Erweiterungen daher kommen wird. Ideen sind laut der Spieleschmiede vorhanden und man ist willens diese umzusetzen, möchte jedoch erst beobachten, wie Resurrected allgemein beim Spieler ankommt.
85/100
Total Score

Pro

  • Das gleiche Meisterwerk, wie 20 Jahre zuvor
  • Sehr schön anzusehen
  • Tolle CGI Sequenzen
  • Cross Save
  • Verdammt viel Nostalgie
  • Toller Soundtrack
  • Die Lootspirale lässt einen nicht los

Contra

  • Auf 4 Spieler im Multiplayer begrenzt
  • Bescheidene Übertragung auf Gamepadsteuerung
  • Keine Chatlobbies/kein echter Chat
  • Kein Spielen der Onlinechars unterwegs möglich
  • Für Neueinsteiger in Diablo 2 ggf. etwas zu altbackene Mechaniken
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Trustpilot