Cook, Serve, Delicious! 3?! – Der Foodtruck ist meine Küche~

Unterschiede zwischen Cook, Serve, Delicious 2!! und 3?!

Wo man in Cook, Serve, Delicious! 2!! noch Nebenbestellungen wie Beilagen und Drinks hatte, sind diese in Teil 3 nun entfernt worden. Ergibt ja auch Sinn, da man jetzt einen Foodtruck fährt. Man bekommt ebenfalls für jedes Yum-Level, das man erreicht, ein Upgrade-Teil, das für die Erweiterungen des Foodtrucks benötigt wird. Wärmelampen, Reduzierung der Kochzeit oder eine weitere Vorbereitungsstation – vieles ist möglich, um euch die Arbeit zu erleichtern. Die Speisen haben nun auch keine Booster oder Abzüge mehr und jede Speise ist wie erwähnt jetzt in Schwierigkeitsstufen von 0 bis 5 unterteilt. 

Da wir nun einen Foodtruck steuern, wurde das Essen in zwei Bereiche unterteilt. Einmal die sogenannte HS (Holding Station), das ist das Essen, welches man zu mehreren Portionen zubereiten kann, und SO, also Special Orders, die man auf Anfrage zubereiten muss. Praktisch ist nun auch die Option des automatisierten Servierens, die man mit der kurzen Bewegung des rechten Sticks betätigt. 

Darstellung und Technik des Spiels – Profiküche oder zweitklassige Ausstattung?

Cook, Serve, Delicious! 3?! ist passend zur Art des Spiels dargestellt. Nicht zu minimalistisch und nicht zu überladen, es ist genau die richtige Balance. Die Grafik des Spiels ist ein für dieses Genre typischer Cartoon-Stil. Während man seine Route abfährt, lenkt nichts von der Zubereitung des Essens ab, wenn man jedoch darauf achtet, sieht man, dass auch Wert auf den Hintergrund gelegt wurde. Mal ist im Hintergrund eine Blaulicht-Sirene zu sehen und zu hören, es ist aber alles schemenhaft gehalten, da die Darstellung der Speisen und Zubereitung das Hauptaugenmerk haben. Die Kunden sind immer irgendwie schlecht gelaunt, was mich persönlich schmunzeln lässt, und man merkt, dass das der Fokus im Generellen auf den Foodtruck und dem Essen liegt ohne viel Schnickschnack drum herum. Wenn man den Foodtruck dekoriert, wird dieser in typisch amerikanischer Manier dargestellt, so wie man sich halt einen Foodtruck vorstellt.

Während des Spielens habe ich im Handheld- und dem Docked-Modus keine Performance-Einbrüche, schlechte Bildqualität oder ähnliches entdecken können, wobei ich Cook, Serve, Delicious! 3?! am lieben im Handheld-Modus spiele, denn so kann man nebenher über den TV noch Musik hören, eine Serie laufen lassen oder ähnliches. Der Grund dafür liegt in der Spielmusik an sich. Sie ist ziemlich düdelig, wie ich es ehrlich gesagt von solchen Spielen auch gewöhnt bin. Die Spielmusik soll nicht vom Gameplay ablenken, sondern nur unterlegen, was hier gut geschafft wurde. Persönlich passt dies für mich, da ich Koch-Simulationen gerne unterwegs spiele und so keine Sorge haben muss, dass ich etwas verpasse, wenn ich die Lautstärke mal auf 0 herabsetzen muss.

Für wen ist das Spiel geeignet?

Effektiv gesehen ist Cook, Serve, Delicious! 3?! für jeden was, der immer schon mal ein Restaurant-Simulations Spiel ausprobieren wollte, oder das Genre schon kennt, aber endlich mal weg von den üblichen Mobile Games und Cooking Mama wollte. Man benötigt mehr strategisches Denken, als die Mobile-Versionen von diesem Genre jemals brauchen, was hier wirklich den entscheidenden Unterschied macht. 

Cook, Serve, Delicious! 3?! 16,79 €
  • 7/10
    Nicht spielen wenn du hungrig bist! - 7/10
7/10

Spaßig und herausfordernd, mit Luft nach oben!

Cook, Serve, Delicious! 3?! ist eine grundsolide Koch-Management-Simulation, die sich auf das wesentliche konzentriert, nämlich dem Essen. Die Story ist Genre-typisch. Ihr baut euer Imperium von null auf, was aber aufgrund der dystopischen Szenerie nicht abgedroschen und alt wirkt. Das Gameplay ist angenehm durch die zwei verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Auf normalem Schwierigkeitslevel ist es sehr herausfordernd und man muss wirklich überlegen, welche Art von Speisen man auswählt für das jeweilige Level. Jede Speise hat andere Punkte zu beachten, sodass man auf normalem Schwierigkeitslevel sehr schnell ins Schwitzen gerät, aber genau das ist das Schöne an dem Spiel. Es ist nicht zu einfach, sondern genau richtig. Wer merkt, dass es zu schwierig ist, kann immer noch in den “Chill”-Modus schalten und sich beim Zubereiten des Essens Zeit lassen. Ich persönlich empfinde, dass der Wiederspielwert hier auch tatsächlich gegeben ist, da man seinen Foodtruck aufrüsten und dekorieren kann, was einem unter anderem das Gefühl von Fortschritt gibt. Es machte mir sehr viel Spaß, ist herausfordernder als zuvor angenommen und auch abwechslungsreich.

Pros

  • Angenehm passender Grafikstil
  • Auf das wichtigste zentriertes Gameplay
  • Foodtruck kann dekoriert und verbessert werden
  • Passende Story
  • Angenehm herausfordernd

Cons

  • Die Comic-Grafik ist Genre-typisch und nicht für jeden etwas
  • Grafik ist sehr Basic gehalten und könnte repetitiv wirken
  • Hintergrund sehr düdelig
  • Könnte zu schwer für einige Spieler sein, trotz Chill-Modus
User Review
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