The Legend of Zelda: Majora’s Mask gilt seit jeher als technisch engster Verwandter von The Legend of Zelda: Ocarina of Time – beide N64-Titel teilen sich Charaktermodelle, Mechaniken und einen Großteil der technischen Basis, viele Figuren aus Hyrule tauchen in Termina lediglich in neuen Rollen wieder auf. Genau das nährt seit Wochen Spekulationen, ob nach dem aktuell entstehenden Ocarina-of-Time-Remake auch Majora’s Mask an der Reihe sein könnte. Ein Detail aus der jüngsten Zelda: 40th Anniversary Direct hat diesen Spekulationen laut PC Games nun neue Nahrung gegeben.
Bereits ein IMDb-Hinweis im Juli
Ganz neu ist der Verdacht nicht: Bereits im Juli sorgte ein IMDb-Eintrag für Aufsehen, der ein bislang unangekündigtes „The Legend of Zelda: Majora’s Mask HD“ auflistete. Solche Einträge werden allerdings größtenteils von Nutzerinnen und Nutzern gepflegt, weshalb hier grundsätzlich Vorsicht geboten ist.
Ein zweites Indiz aus der Direct selbst
Zum Auftakt der Direct präsentierte Nintendo eine orchestrale Performance mit Gameplay-Ausschnitten aus 40 Jahren Zelda-Geschichte, gefolgt von einer Einblendung zahlreicher Serienlogos am Ende der Sequenz. Während fast alle Logos exakt der bekannten Originalgrafik entsprachen, wich ausgerechnet jenes zu Majora’s Mask davon ab: Für einen kurzen Moment war eine sichtbar modernere Version mit veränderter Schriftart zu sehen. Schaut euch das Titelbild dieser News an.
Eine offizielle Ankündigung liefert das nicht. Das Logo könnte schlicht eigens für die Jubiläumsshow gestaltet worden sein, um es optisch besser an die übrige Inszenierung anzupassen. Bemerkenswert bleibt trotzdem, dass Nintendo gerade bei diesem einen Titel von der sonst konsequent genutzten Originalgrafik abwich.
Technischer Wiederverwendungswert als Argument
Ob hinter dem neuen Ocarina-of-Time-Remake tatsächlich eine komplett neue Engine steckt, ist bislang unbekannt. Sollte Nintendo die dafür entwickelte Technik und die erstellten Assets jedoch weiterverwenden können, gilt Majora’s Mask als einer der naheliegendsten Kandidaten für eine weitere Neuauflage. Termina selbst, die Maskenmechaniken, sämtliche Transformationen sowie die zahlreichen individuellen Schauplätze müssten dabei dennoch mit entsprechendem Aufwand neu umgesetzt werden.
Einen historischen Präzedenzfall gibt es ebenfalls: Bereits auf dem Nintendo 3DS erhielten beide N64-Klassiker modernisierte Fassungen. The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D erschien 2011, The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D folgte vier Jahre später.
Der Ausschnitt der orchestralen Performance:
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