Rund um den Launch der Nintendo Switch 2 sorgte ein Thema monatelang für Diskussionen: die Verfügbarkeit und Verteilung der Development Kits. Viele Studios – von großen Publishern bis hin zu kleineren Teams – hatten zum Start offenbar keinen rechtzeitigen Zugang zu den Kits, was angeblich dazu führte, dass potenzielle Projekte nicht parallel zum Konsolenlaunch fertiggestellt werden konnten.
Nun sorgt ein Update aus der Szene für Entspannung.
Insider: Probleme existierten – sind aber inzwischen behoben
Im Forum Famiboards wurde zuletzt darüber diskutiert, inwiefern Activision frühzeitig genug DevKits erhielt, um Projekte wie Call of Duty rechtzeitig für die Switch 2 umzusetzen. Insider NateDrake schilderte dort den aktuellen Status:
Er erklärt, dass der Zugang zu DevKits oft nur einzelnen Teams innerhalb eines Unternehmens gewährt wurde – nicht automatisch dem gesamten Publisher oder allen internen Studios. So konnte es vorkommen, dass etwa ein Team an einem Projekt wie Tony Hawk’s Pro Skater 3+4 frühzeitig arbeiten konnte, während andere Abteilungen keinen gleichzeitigen Zugriff erhielten.
Beim Thema Call of Duty habe das entsprechende Team zwar nicht zwingend extrem spät Zugriff bekommen – jedoch spät genug, um einen Release innerhalb des Launchfensters zu verhindern. Laut Nate sei die Liefer- und Verteilungsproblematik inzwischen jedoch „weitgehend gelöst“.
Mehr Releases belegen positive Entwicklung
Die Aussagen decken sich mit der aktuellen Marktlage: Im Dezember ist eine deutlich wachsende Zahl an Switch-2-Editionen erschienen – und zwar von kleineren Indie-Produktionen bis hin zu großen Third-Party-Titeln. Gleichzeitig häufen sich seit diesem Monat neue Ankündigungen für Nintendo Switch 2.
Das deutet darauf hin, dass die inzwischen breitere DevKit-Verfügbarkeit den Studios Planungssicherheit gibt und neue Projekte beschleunigt.
Auch wenn Nintendo die Situation offiziell nicht kommentiert hat, zeichnet sich eines klar ab: Die anfänglichen Engpässe bei den Switch-2-DevKits scheinen kein zentrales Problem mehr darzustellen. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das vor allem eines – mehr Spiele, mehr Portierungen und mehr gleichzeitige Releases über alle Publisher hinweg.
Wir behalten das Thema für euch im Blick.
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