Die Tierschutzorganisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) hat sich offiziell zu Mario Kart World geäußert – und dabei den neuen, erstmals spielbaren Charakter Kuh ins Visier genommen. Der Grund: der markante Messing-Nasenring, den die Figur im Spiel trägt.
Mit dem großen Interesse rund um Mario Kart World und der Popularität der tierischen Fahrerin hat PETA nun Nintendo in einem offenen Brief aufgefordert, den Nasenring zu entfernen. Die Organisation argumentiert, dass diese Ringe in der Realität von Fleisch- und Milchindustrie eingesetzt würden, um Tiere zu kontrollieren und sogar „zu ihrem Tod zu zerren“.
In dem Schreiben an Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa heißt es unter anderem:
Diese Messingringe werden grob durch das empfindliche Septum von Kühen und Bullen gestochen und können anhaltende Schmerzen verursachen. In der Milchindustrie werden zudem spitze Nasenringe bei Kälbern angebracht, damit das Säugen bei der Mutter Schmerzen auslöst, wodurch das Kalb zurückgewiesen wird.
PETA kritisiert, dass der Nasenring im Spiel reale Grausamkeiten und Gewalt gegen Tiere verharmlosen könnte. Stattdessen schlägt die Organisation eine kleine, aber symbolische Anpassung vor: Kuh solle ohne Ring fahren dürfen – „ohne schmerzhafte Erinnerung an Industrien, die Tiere wie Maschinen behandeln“.
Abschließend heißt es in dem Brief:
Jedes Tier ist jemand. Also lasst die Ringe bei Sonic und lasst Kuh frei atmen!

Mario Kart World ist aktuell für die Nintendo Switch 2 erhältlich. Ob Nintendo auf PETAs Forderung eingehen wird, ist bislang nicht bekannt und eher fraglich.
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