Der Donkey Kong, der in Donkey Kong Bananza auftritt, unterscheidet sich von der Version der Figur aus dem Animationsfilm Der Super Mario Bros. Film. Darauf weist der Produzent des Spiels hin.
Diese Informationen stammen von Kenta Motokura, Produzent von Donkey Kong Bananza, in einem Interview mit IGN.
Donkey Kong im Spiel als „Alter Ego des Spielers“
Auf die Frage, ob er sich Donkey Kong in seinem Kopf sprechen vorstellt, antwortete Motokura, dass dies grundsätzlich der Fall sei. Gleichzeitig erklärte er jedoch, dass der Charakter im Spiel bewusst nicht spricht.
Laut Motokura fungiert Donkey Kong in Donkey Kong Bananza als eine Art „Double“ beziehungsweise Stellvertreter des Spielers. Dadurch sollen Spieler ihre eigenen Entscheidungen und Gefühle stärker auf die Figur projizieren können.
In meinem Kopf spricht Donkey Kong, weil man im Spiel auf verschiedene Entscheidungen trifft und der Spieler anhand von Donkey Kongs Gesichtsausdruck erkennen kann, wie er sich fühlen könnte. Der Spieler trifft dann seine Wahl. Gleichzeitig unterscheidet sich diese Version von der Figur im Film, denn im Spiel ist Donkey Kong gewissermaßen ein Stellvertreter des Spielers und spricht deshalb nicht.
Pauline übernimmt die Rolle der sprechenden Figur
Die Rolle der sprechenden Figur im Spiel übernimmt stattdessen Pauline. Laut Motokura gibt sie dem Spieler Hinweise und äußert ihre eigenen Gefühle, mit denen sich Spieler identifizieren können.
Aber ich denke, das wird dadurch ausgeglichen, dass Pauline als Figur im Spiel tatsächlich spricht. So hat man die Möglichkeit, dass diese sprechende Figur dem Spieler Hinweise gibt. Außerdem kann sich der Spieler in ihre Gefühle hineinversetzen, wenn sie diese zum Ausdruck bringt, oder er kann die Dankbarkeit spüren, dass jemand im Spiel seine Gefühle offen zeigt.
Dadurch entsteht laut Entwickler eine Möglichkeit, Emotionen und Hinweise über Dialoge zu vermitteln, obwohl Donkey Kong selbst im Spiel stumm bleibt.