Damit hat sich unsere Vermutung bestätigt, und zwar auf die bestmögliche Art: Der berühmte PS3-Witz aus Metal Gear Solid 4 wurde tatsächlich angepasst – und zwar plattformspezifisch für jede einzelne Version der Master Collection Vol. 2.
Der ursprüngliche Witz
Wie GamesRadar berichtet, sorgte der hohe Anteil an Metahumor in Metal Gear Solid 4 seit jeher für Herausforderungen bei Portierungen. Verweise auf den iPod sowie zahlreiche Vierte-Wand-Durchbrüche verankern das Spiel fest in seiner damaligen Entstehungszeit. In der Originalversion sagt Otacon beim Erreichen von Shadow Moses Island, in Anspielung auf den berühmten Disc-Wechsel-Moment aus dem ersten Metal Gear Solid: „Warte, Snake. Zeit, die Disc zu wechseln. Ich weiß, ich weiß, es ist nervig. Aber du musst Disc 1 gegen Disc 2 tauschen. Siehst du die Disc mit der Aufschrift ‚2‘?“ Snake weist daraufhin darauf hin, dass es gar keine zweite Disc gibt, woraufhin Otacon erkennt, dass sie sich in der Zukunft befinden: „Oh, warte! Wir sind auf PlayStation 3!“, ruft er aus, sehr zum Missfallen von Solid Snake.
Plattformspezifisch angepasst – für jede Version einzeln neu vertont
Wie mehrere Tester der Master Collection Vol. 2 herausgefunden haben (unter anderem TechRadar Gaming), nimmt das Spiel nun tatsächlich Bezug auf das jeweils genutzte System – egal ob Nintendo Switch 2, PlayStation 5, XBOX Series X oder eine andere Plattform. der amerikanische Sprecher Christopher Randolph kehrte dafür zurück und nahm die entsprechende Zeile für jede einzelne Plattform-Version neu auf.
Hörbare Veränderung in der Stimme, aber intakter Witz
Zwar lässt sich laut Berichten ein gewisser Unterschied in Randolphs Stimme heraushören, da seit der Originalaufnahme fast zwei Jahrzehnte vergangen sind und sich auch die Aufnahmebedingungen seither grundlegend verändert haben dürften. Der Witz funktioniert dennoch weiterhin und erhält durch die plattformspezifische Anpassung sogar eine zusätzliche humoristische Ebene, an der wohl selbst Solid Snake seinen Spaß hätte.
Bestätigung unserer früheren Vermutung
Damit bestätigt sich, was bereits Mitte August anhand entfernter PS3-Grafiken in Handbuch-Screenshots der Nintendo-Version vermutet wurde: Konami hat tatsächlich Anpassungen an plattformspezifischen Details vorgenommen, statt die Original-Referenzen unangetastet zu lassen.
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